Wir stellen vor:

Pétillant Naturel

 

Als -Pétillant Naturel- (zu Deutsch: natürlich prickelnd) bezeichnet man die rustikalen Schaumweine, bei denen ausschließlich der bestehende Restzucker und die eigenen Hefen für eine Kohlensäurebildung innerhalb der Flasche sorgen. Was sich innerhalb der letzten Jahre zu einem Trend der Neuzeit entwickelte, besitzt eigentlich eine Geschichte, die weit bis in die Ursprünge der Weinherstellung zurück reicht und tatsächlich ein Versehen war. Junger Wein kam zu früh auf die Flasche und mit den steigenden Temperaturen des Frühlings begannen der noch vorhandene Zucker und die wiedererwachten Hefen eine neuerliche Gärung. Das ist die Urform der Flaschengärung, wird heute als Méthode rurale (ländlich), oder auch Méthode ancestrale (urtümlich)bezeichnet und wurde später in der Champagne perfektioniert, in zwei Gärungen unterteilt und zumeist nach der Entfernung der Hefe mit einer Dosage versehen. Produktionstechnisch unterliegen Pét Nats keinerlei weinrechtlichen Vorgaben, sodass die Herstellung recht unterschiedlich sein kann. Ob ein schwach oder stark schäumender Wein entsteht, hängt lediglich mit dem Zeitpunkt des Umfüllens und dem Restzuckeranteil zusammen. Für gewöhnlich wird der noch nicht fertig vergorene Traubenmost nach einer oft spontan eingeleiteten Maischegärung mit etwa 20g Restzucker und 5%.vol Alkoholgehalt in Flaschen abgefüllt. Zieht der gärende Most jedoch schon mit etwa 10g Zucker in die Flasche um, entsteht eine geringerer Kohlensäureanteil und man erhält Perlwein.

 

4 Gramm Zucker ergeben vergoren 1 Bar Flaschendruck.

 

Der Produzent allein entscheidet, ob er dégorgiert (entfernen des durch die Gärung zurückgebliebenen Hefedepots). Falls er sich dagegen entscheidet wird in der Regel keine Dosage und kein weiterer Schwefel zugegeben, was diese natürlich belassenen Schaumweine schließlich zu der Gruppe der Orange Wines (Natural Wines) zählen lässt. Ähnlich wie bei den genannten Naturweinen ist eine naturtrübe Farbe und

ein gerbstoffbetontes Bouquet charakteristisch für Pét Nats. Kraftvoll und erfrischend erfreuen sich nicht

nur Weinkenner über diesen authentischen und handwerklich erzeugten prickelnden Wein.

 

Bei uns erhältlich:

 

Melsheimer Riesling Pét Nat – Riesling in Reinform. Der gärende Wein wird bei ca. 20g Restsüße ohne zusätzliche Hefezugabe in Sektflaschen gefüllt und mit Kronkorken verschlossen. So entsteht ein natürlich perlender Wein. Ein eigenes Riesling Universum und doch voll Typizität.

Restzucker 4g/l, Alkoholgehalt 10,5%

 

 

Cheers,

Christian

 

 

Quelle: www.weinplus.de

 

Weingut Andres

 

Entlang der deutschen Weinstraße findet sich die im Norden liegende Region Mittelhardt der Südpfalz. Hier haben es sich die zwei Winzerbrüder zur Aufgabe gemacht Weine herzustellen, die in Kombination aus ökologischem Umgang mit der Natur, viel Handarbeit und dem verantwortlichen Weiterführen von Tradition entstehen.

 

Das Weingut wird schon seit mehreren Generationen in Familienhand geführt und wurde 2015 von Michael und Thomas Andres übernommen, die sich die zwei Komponenten Präzision und gutes Handwerk auf die Flaggen schreiben.

Sie verfolgen die biologische Arbeit und ergänzen mit biodynamischen Grundsätzen, da neben den permakulturell bewachsenen Böden ihnen ganz klar die Gesundheit des Weinbergs am Herzen liegt.

 

Auf den Parzellen herrscht eine breitreichende Bodenbeschaffenheit von kargem Bundsandstein bis hin zum üppigen Kalkmergel. Daher sind die Weine durchgängig von einer feinen Mineralität und Eleganz geprägt. Neben der südlichen Weinstraße herrschen auch hier wenig kalte Winde und es strahlt viel Sonne, was zu einer mittleren Jahrestemperatur von 10,1 Grad Celsius führt.In dieser fruchtbaren Weinregion Deutschlands werden die gutseigenen Weinberge von den Gebrüdern Andres mit Geduld und vollstem Respekt den Ressourcen gegenüber bearbeitet. So wird auch in der Weinbereitung  so wenig wie möglich versucht in den hochsensiblen Prozess der Entstehung ihrer Weine einzugreifen. Naturbelassene Weine mit außergewöhnlichem Charakter. Trinkfreude garantiert.

 

Bei uns erhältlich:

 

Grauburgunder – vergoren mit natürlichen Hefen  im Edelstahl, frischer harmonischer Duft nach Weinbergpfirsisch, würziger und druckvoller Geschmack am Gaumen mit leichter Cremigkeit und gut angebundener Säure

 

Weißburgunder/Chardonnay – vergoren mit natürlichen Hefen, 70% Ausbau im großen Holzfass, 30% im Edelstahl, saftige Art im Duftspektrum, klare Birnen Aromatik bis zu tropischen Früchten, im Mund weich und druckvoll mit einem schönen Zug

 

Spätburgunder vom Buntsandstein – 21 Tage Maischegärung, danach kompletter Ausbau im gebrauchten Barrique, leichte Erdbeeraromatik, Veilchen, Würze nach Kräutern, mittelschwer und harmonisch im Abgang

 

 

 

 Cheers,

Christian

 

Quelle: www.andres-deidesheim.de

 

 

Hacienda del Plata

 

In der neuen Welt galt Argentinien lange noch als „Schlafender Riese“. Jedoch hat sich die letzten zwei Jahrzehnte in den Kellereien der fünftgrößten Weinnation der Welt einiges getan. Somit werden dort rote Sorten wie Malbec und Cabernet Sauvignon mittlerweile auf internationalen Niveau produziert. So auch auf der Bodega Hacienda del Plata in der Provinz Mendoza.  Das Familienweingut erstreckt sich über 18 Hektar und wurde von Pablo Gonzalez gegründet. Auf dem steinigen Mischboden (Lehm, Kalkstein und Sand) des Weinbergs  Luján de Cuyo besitzt die Winzerfamilie zwei Lagen.

Las Marias liegt etwa 900 m über dem Meeresspiegel und ist mit Malbec und Cabernet Sauvignon bepflanzt.

Casto Barros beherbergt auf ca 700 Meter Höhe hundert Jahre alte Malbec-Reben, Chardonnay, Sauvignon Blanc und Syrah.

Bei kalten Nächten und warmen Tagen werden die Parzellen mit viel Geduld, Kreativität und Liebe zur Natur gepflegt. In der eigenen hochmodernen Kellerei führen fortgeschrittene Technik, strikte Richtlinien der Lagerzeit wann, wie lange in welchem Holz und eine gehörige Portion Leidenschaft zu Wein, der mit leuchtenden Farben, unverkennbaren Aromen und individuellen Charakter überzeugt. Diese lassen sich hervorragend auf ihrem über hundert Jahre alten Anwesen „Las Marias“ in Chacras de Coria genießen. Dort lädt die Familie Weintouristen der ganzen Welt zu Weinproben ein und erzählt gerne ihre Geschichte. Weinproduzenten erhalten sogar die Möglichkeit eine persönliche Tour durch die Weinberge und das Weingut zu bekommen mit anschließendem Tasting direkt vom Fass. Natürlich verlieren die ausdrucksstarken, kräftigen Weine jedoch nicht an Genuss,  wenn sie  Zuhause oder bei uns in der Raum & Wein Vinothek ihren Weg ins Glas finden.

 

Bei uns erhältlich:

 

Zagal Cabernet Sauvignon Tinto Mendoza – Einmaischung über 48 Stunden, alkoholische Gärung mit ausgewählten Hefen, 40 % Ausbau in Eichenholzfässern. Zeigt in der Nase typische Aromen von schwarzen Johannisbeeren und ätherischen Noten.  Besticht durch seine kräftige Struktur mit süßen Tanninen und einer feinen Süßholznote, passt hervorragend zu dunklen Fleischgerichten.

 

Cheers,

Christian

 

Quelle: www.haciendadelplata.com

Baden

 

Heute werfen wir unseren Blick nach Baden. Das drittgrößte Weinanbaugebiet Deutschlands im Süden umfasst ca. 16 Tsd. Hektar Rebfläche und ist in neun eigenständige Unterzonen gegliedert. Badische Bergstraße, Bodensee, Breisgau, Kaiserstuhl, Kraichgau, Markgräferland, Ortenau, Tauberfranken und Tuniberg. Diese erstrecken sich über 400 km vom Bodensee bis über Heidelberg nach Tauberfranken, werden in Südbaden und Nordbaden unterteilt und sorgen mit ihren unterschiedlichsten Bodenbeschaffungen und Klimazonen für eine beachtliche, vegetative Vielfalt. Vom Vulkanwitterungsstein und Lößboden dominierten Kaisertuhl bis hoch zum Breisgau in dem Muschelkalk wie Gneis überwiegen und wesentlich mehr Niederschlag herrscht, produzieren zu drei-viertel rund 100 Winzergenossenschaften einen Durchschnittsmostertrag von 1,1 Mio. Hektoliter. Der Rest wird von Zu- und Nebenerwerb tätigen Weingütern und Erzeugergemeinschaften hergestellt. Angesichts der steilen, schwer zu bewirtschaftenden Hanglagen muss von den Weinproduzenten, trotz moderner Techniken, immernoch ein erheblicher Handarbeitsaufwand betrieben werden.  Im Fokus steht in Baden die Familie der Burgunder, aber auch Müller Thurgau, Riesling, Scheurebe, Sauvignon Blanc und Silvaner wachsen in der sonnenverwöhnten Gegend. Der Rebsortenspiegel hat sich die letzten Jahre minimal verändert. Allein der vermehrte Anbau der roten Rebsorten Spätburgunder, Regent, Schwarzriesling und Dornfelder ist erwähnenswert und dem steigenden Trend deutscher Rotweine zu zuschreiben. Aufgrund der warmen Verhältnisse haben neuerdings auch Chardonnay und Tempranillo ihren Weg auf die Lagen gefunden. Neben den französischen Regionen Elsass, Savoyen und Loire, sowie Österreich gehört  Baden durch das überdurchschnittlich warme Klima als einziges deutsches Anbaugebiet zur EU-Weinbauzone B.  Die vielen Facetten der Sonneninsel unserer Nation spiegeln sich in den Weinen wieder und machen das Gebiet dadurch für Weinliebhaber so interessant und zu einem idyllischen Ausflugsziel.

 

Cheers,

Christian

 

Quelle: www.deutscheweine.de

 

 

Ina Wihler

 

Wein war stets Haupthema am Familientisch von Ina Wihler. Die Frauen der Familie kümmerten sich seit jeher um Weinberge und Ihr Vater, ehemals Kellermeister, ist heute der Betriebsleiter eines großen Weinguts, in dem Ina ebenfalls im Marketing und Vertrieb tätig ist.

Im Nebenerwerb jedoch, betreibt die aufstrebende Winzerin ihr eigenes Weingut und widmet sich ihrer Idee hochqualitative Bio-Weine voller Authentizität und Tiefgang auf Flasche zu bringen. Den Grundstein eigener Weinbereitung legte sie, als sie sich nach dem Abitur entschied die Reben ihrer Großmutter zu übernehmen. Nach diversen Praktika in der Kellerwirtschaft und Weingutsverwaltung folgte das Studium der internationalen Weinwirtschaft in Geisenheim. Dort reifte die Überlegung, Weine im Einklang mit der Natur und eigenem Etikett zu produzieren für solche, die sich für Bio-Weine mit hohem Wiedererkennungswert begeistern zu wissen.

Auf den 2,5 Hektar im badischen Ihringen am Kaiserstuhl arbeitet sie seit 5 Jahren ohne Herbizide und seit 2 Jahren nach ökologischen Richtlinien. Das dem Schwarzwald vorgelagerte Hügelgebiet eignet sich hervorragend für die sonnenverwöhnten Burgunder Ina Wihlers.  Vergrößern möchte sie sich nicht. Viel eher ist der Blick auf die Qualität gerichtet und die wird nicht dem Zufall überlassen. Daher kann man die Winzerin morgens bei Laubarbeiten, nachmittags beim Spritzen der Reben und manchmal noch spät abends im Weinberg antreffen, wo sie evtl. noch kleine Mengen Wein für Kunden von Hand abfüllt, etikettiert und verpackt. Die Inspiration ihrer Oma und Großtante zum Weinanbau spiegelt sich nicht nur in der Liebe zur Arbeit in der Natur, sondern auch in den Etiketten wieder. Illustriert von Michael Genter aus Freiburg, zieren ihre familiären Vorbilder ihre 3 unterschiedlich ausgebauten Weißburgunder.  Ob nun klassischer Weißburgunder aus dem Edelstahl, unfiltriert im gebrauchten Barrique gelagert oder in der Tonamphore maischevergoren. Ina Wihlers Weine sind eine Bereicherung der einzigartigen Kulturlandschaft in Baden und tragen maßgeblich zum guten Ruf der aus dieser Gegend stammenden Burgunder bei.

Cheers, Christian

 

Bei uns erhältlich:

 

2017 Weißburgunder "trocken" – außergewöhnlich klare und duftige Frucht nach frischer Zitronenschale und grünem Apfel kombiniert mit zarter Grapefruitnote

 

2017 Weissburgunder "Maienbrunnen" – unfiltrierter Weissburgunder aus der Einzellage Maienbrunnen, extrakt und Körperreich, spontan vergoren, im gebrauchten Barrique gelagert, strukturiert, ölig im Abgang

 

2016 Weissburgunder "Nature" – Natural Wine, die Trauben wurden in einer Tonamphore samt Schale vergoren und gelagert, ausdrucksstark, dominante Aromen von Marillen und Williamsbirne

 

Quelle: www.wihlerwein.com

 

 

Thema Verschluss

 

Auch wenn es mittlerweile einige Alternativen zum Korken gibt sind heutzutage rund 80 % der Flaschen weltweit bevorzugt mit Naturkork verschlossen. Andere Verschlüsse wie Synthetik Korken, Glasstopfen, etc. entwickelten sich aufgrund der rückläufigen Anzahl der Korkeichen und dem hin und wieder auftretenden Problems des „Verkorkens“. Fälschlicherweise ist der Schraubverschluss oft noch mit dem Ruf eher minderwertigen Weins belastet. Dass der Wein nur mit Korken die Möglichkeit hat atmen zu können ist ein unzutreffendes Gerücht. Sowohl Korken als auch Schraubverschluss haben das Ziel, den Wein in der Flasche vor Sauerstoff zu schützen. 

Naturkorken hat den Vorteil, dass er sich der Flasche anpasst, geschmacksneutral ist und vor allem ein reines Naturprodukt von langer Haltbarkeit ist. Korken ist jedoch nicht gleich Korken. Hergestellt wird er hauptsächlich aus der dicken, äußeren Rinde der Korkeiche. Die Rinde wird mindestens ein Jahr abgelagert, in Wasser gekocht, gepresst, in Platten geschnitten und nach Qualitäten sortiert. Anschließend werden die Rohlinge geschliffen, gebleicht, imprägniert und zuletzt noch bedruckt bevor sie ihren Weg in die Flasche finden. Mehr als die Hälfte der Weltproduktion stammt aus Portugal gefolgt von Spanien, Algerien, Italien und Marokko. Unterschieden wird zwischen folgenden Arten des Korkverschlusses: Der Naturkorken stammt aus einer Rinde und wird nicht wie der Presskorken aus Korkgranulat zusammengeleimt. Überdies werden auch oft gemahlene Korkreste oben und unten mit einer Korkschicht, aus einer Rinde stammend, abgeschlossen, um den Wein vor dem Leim zu schützen. Günstiger, jedoch unökologischer, ist der Kunststoffkorken. Eine nachhaltigere Gegenmaßnahme dazu wurde jüngst von einer amerikanischen Firma entwickelt, die aus Zuckerrohr-Ethanol gewonnenem Polyethylen Korken herstellt. 

Die hochwertigste Form ist mit Abstand jedoch der „DIAM“ Korken der französischen Firma Sabaté . Dort werden nur hochwertige Rindenabschnitte verwendet, Holzanteile raus gesiebt und im Anschluss mit hyperkritischem Kohlendioxid (Zustand zwischen flüssig und gasförmig) im Diamant-Verfahren ohne chemische Stoffe gereinigt. Das Material wird dadurch für den ungewollten Weinfehler „Korkschmecker“  verantwortlichen TCA (Trichloranisol), sowie auch von anderen zahlreichen für Fehltöne sorgenden Molekülen befreit. Eine gewisse Sauerstoffzufuhr, die ein Korken mit sich bringt, kann sich positiv auf Aromen, Haltbarkeit und Farbe auswirken. Für einen Wein, der jung getrunken werden sollte, ist ein Presskorken die weitaus günstigere Alternative, wobei die Gefahr bei längerer Lagerung des Zerbröselns steigt. Der emotional geführten Diskussion, ob mit dem Schraubverschluss ein „Kulturverlust“ verbunden ist, stehen die günstige Herstellung und die Tatsache gegenüber, dass damit das Problem des „Verkorkens“ vermieden werden kann. Diese werden aus korrosionsfreiem Metall (zumeist Aluminium-Legierung) mit einer innen befindlichen Dichtungsschicht aus Kunststoff und Zinnfolie hergestellt. Gerade auf die Zinnfolie und die Länge des Schraubverschlusses gilt es zu achten, da sie bereits schon einiges über die Qualität des Flascheninhalts aussagen können. So Unterschiedlich diese Formen des Verschlusses, so jedoch natürlich auch ihre Preise. Daher muss sich ein Weingut schon genau überlegen, welche Variante für sie am wirtschaftlichsten und sinnvollsten ist.

Und wie sehr ihnen ihr produzierter Wein am Herzen liegt, um den es ja letzten Endes geht. Ob nun elegant oder praktisch, innovativ oder traditionell verschlossen.

 

Cheers,

Christian

 

Quelle: www.weinplus.de

Das Weinbaugebiet Rheinhessen

 

Rheinhessen ist das größte Weinanbaugebiet Deutschlands, umfasst 26 Tsd. Hektar Rebfläche und ist ungeschlagen in seiner Sortenvielfalt. Auf den fruchtbaren Lößböden des Hinterlands zwischen Alzey und Worms, wachsen herzhafte Müller-Thurgaus (rund 25 % der Anbaufläche). Am Rhein, um die Kleinstädte Nackenheim, Nierstein und Oppenheim liegt das Hauptaugenmerk auf Riesling (10%). Auf den dortigen Buntsandsteinböden wachsen einige der schönsten Rieslinge Deutschlands. Hinzukommend wachsen ca. 10% Silvaner im südlichen Teil Rheinhessens bei Worms, der Heimat der Liebfrauenmilch. Dieser vorwiegend aus Müller-Thurgau, aber auch aus Kerner, Scheurebe, Bacchus, Silvaner und anderen mehr oder weniger hochwertigen Sorten gekelterte Wein macht noch immer rund ein Viertel der Weinproduktion Rheinhessens aus. Die Liebfrauenmilch wurde während der 1970er und 80er Jahre als Supermarktwein zum Exportschlager. Günstig mit Raffinade Zucker gepanscht, fand sie ihren Weg in die Welt und brachte den deutschen Exportmarkt damit ein wenig in Verruf. Zum Leidwesen der jungen aufstrebenden Winzern bestimmt er heute immer noch ein wenig das Bild des deutschen Weins im Ausland. Jedoch bildeten sich in den letzten Jahren und Jahrzehnten einige Institutionen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, den Weinanbau in Rheinhessen neu zu definieren. So z.B. die Winzervereinigung Message in a bottle e.V. Sie besteht aus 26 Weingütern, die zusammen den Leitgedanken „Austausch geht vor Missgunst“ entwickelt haben. Dem Konkurrenzkampf trotzend ist Produktion qualitativ hochwertiger Weine ihr höchstes Ziel. Alles wird per Hand geerntet und weitestgehend ökologisch angebaut. Tatsächlich liegen auch die Wurzeln Ecovins im Dreieck zwischen Mainz, Worms und Bingen. Hier wurde Anfang der 80er Jahre der erste Regionalverband ökologisch arbeitender Winzer nämlich gegründet und hat maßgeblich zur Innovation der Gegend beigetragen. Somit genießt Rheinhessen den Ruf der dynamischsten Weingegend Deutschlands und steht mit seinen im Jahr ca 2,5 Mio. hl produziertem Wein nicht nur für Ertrag, sondern auch Qualität.

 

 Cheers,

Christian

 

Quelle: www.rheinhessen.de

 

 

Francois Seconde

 

Etwa 10 km südöstlich von Reims liegt die Grand Cru Gemeinde Sillery. Der Ort inmitten der Region Grand Est (vor 2016 Champagne Ardenne) ist schon seit Jahrhunderten bekannt für einen der begehrtesten Weißweine der Welt. Ende der 70er Jahre begann François Secondé hier als einziger Winzer, der sein eigenes Lesegut vinifiziert und unter eigenem Namen verkauft, reinen Sillery-Champagner zu erzeugen. Wo sich der Marne-Rhein Kanal und der Fluss Vesle kreuzen, legte François 1972 den Grundstein des Unternehmens, durch den Kauf seiner ersten eigene Parzellen. Unterstützt von seiner Frau Anne-Marie wurden im Laufe der Zeit daraus 5,5 Hektar bepflanzt mit Rebstöcken, die heute im Durchschnitt 37 Jahre alt sind. Die Weinberge werden nach den Prinzipien der Nachhaltigkeit bewirtschaftet und befinden sich neben Sillery noch in Mailly-Champagne, Puilsieux und Verzenay. Hier wachsen hauptsächlich die Trauben Pinot Noir, ein Teil Chardonnay und nicht wie in der Gegend eigentlich üblich; Pinot Meunier. 2009 ist Jérôme Groslambert in den Betrieb mit eingestiegen, um die Tradition von François Secondé fortzuführen. Die in den Schaumwein verarbeiteten Trauben werden mit Bedacht erst relativ spät geerntet, um den Weinen mehr Körper zu veleihen. „Pinot-Noir-orientiert“ erschafft der Champagner somit ein tolles Zusammenspiel aus rassigem Tiefgang und graziler Eleganz. Jede Lage wird einzeln geerntet und strikt in separate Fässer abgefüllt. Dementsprechend besitzt jeder Weinberg seinen eigenen Grundwein mit individuellem Charakter. Die 40 Tsd. Flaschen, die das Champagnerhaus im Jahr produziert, werden alle per Hand gerüttelt und erhalten nur eine geringe Dosage, um deren Seele pur und unverfälscht ins Glas zu bringen.

 

à votre santé, Christian

 

Bei uns erhältlich:

 

François Secondé Cuvée Clavier - mit zwei Drittel Chardonnay und einem Drittel Pinot Noir weist diese harmonische Zusammenstellung einen doppelt so großen Anteil von weißen wie von schwarzen Trauben auf. Mit der Zuckerdosage von 8g/L entsteht ein feiner aromatischer Wein mit Länge und Fülle.

 

François Secondé Brut Integral – Die Assemblage aus 2/3 Pinot Noir und 1/3 Chardonnay aus vier verschiedenen Grand Cru Dörfern ohne Dosage verführt in der Nase mit seinen zarten, aufrechten Ausdruck. Mineralisch und frisch. Ein wahrer Champagner für Weinliebhaber.

 

 

 Quelle: www.champagnefrancoisseconde.com

 

Cantina Ceste

 

Im Piemont, rund um die Kleinstadt Alba, liegt Langhe. Diese Region gilt als Mittelpunkt der Barolo-Produktion und ist Heimat der Familie Ceste, deren Familientradition schon seit hundert Jahren dem Weinanbau verschrieben ist. Das Winzer Handwerk lernte Franco Ceste von seinem Vater Guido, mit dem er heute das Unternehmen gemeinsam führt. Trotz ihres breiten Wissens versuchen Vater und Sohn mithilfe von Freunden aus der Oenologie und der Agrarwissenschaft stets neue, ungewohnte Wege zu gehen, um den einheimischen Rebsorten mehr Finesse zu verleihen. Auf den besten Lagen wächst hier die edle Sorte Nebbiolo, aus der Barolo sowie Barbaresco produziert wird. In den 90er Jahren begann Franco den Vertrieb auszuweiten und auch nicht einheimische Rebsorten anzupflanzen, jedoch liegt der Schwerpunkt nach wie vor auf Barbera, Dolcetto, Arneis und eben Nebbiolo.

Mit Blick nach vorne erlauben sich die Winzer jährlich ein Experiment. Mal werden hochgewachsene Rebstöcke niedrig geschnitten, mal wird die Ernte verzögert oder es wird mit der Temperatur im Gärkessel gespielt.

 

Was zur Qualitätssteigerung führt wird notiert, Alles andere steigert den Erfahrungswert. Einen Besuch wert ist die Weinkellerei unweit von Alba in der Gemeinde Govone, in der die klassischen Weine der Region produziert werden. Zudem bietet sich hier die Möglichkeit die lokalen Köstlichkeiten bei einem guten Glas Wein zu erleben und wird stets mit Herzlichkeit, sowie kompetentem Service  empfangen. Dadurch erfreuen sich nicht nur Anwohner, sondern auch Genussfreunde aus aller Welt an diesem Ort.

 

Cheers, Christian

 

 

Bei uns erhältlich:

 

Nebbiolo d´Alba d.o.c. La Guardia - im Eichenfass ausgebaut erlangt der Nebbiolo einen samtigen, wohlriechenden Geruch nach frisch gebackenem Brot und dunklen Beeren. Voller Körper mit samtigen Abgang.

 

Barolo - Vinifizierung 3 Jahre im Barrique. Nase bezaubert durch tiefe dunkle Beeren gepaart mit ätherischen Aromen. Sehr samtiger und harmonischer Kraftprotz. Unbedingt dekantieren.

 

Barbera d`Alba Sposabella - charakteristisch intensiv, blumig mit einem Hauch von Rosen. Vollmundiger, fruchtiger Wein mit einer angenehmen Säurestruktur.

Roero Arneis - floraler Duft nach grünem Gras, Honig und Banane. Im Geschmack sehr fruchtig, weich und langanhaltend. Hauch von Zitrusfrüchten und Bittermandel.

 

Quelle: www.cestevini.com 

Domaine Turenne

 

Das Weingut erstreckt sich über 20 Hektar, liegt im Zentrum der Côtes de Provence zwischen Cuers und Pierrefeu und wird schon seit Anfang des 19. Jahrhunderts von der Familie Benezet betrieben. So kommt es, dass manche der Reben bereits hundert Jahre alt sind, wobei das Durchschnittsalter bei ca. 40 Jahren liegt. 1990 übernahmen Philippe und Cécile Benezet das Weingut und erfüllten sich damit ihren Traum den eigenen Wein, durch respektvolle Arbeit in den Weinbergen bis zur Reife im Keller, zu produzieren. Die Trauben müssen sehr robust sein, da die Bodenbeschaffenheit an der Spitze eines Schwemmkegels liegt und der lockere, tiefe und sandige Boden auf Ton-Kalkstein einen niedrigen Humusgehalt aufweist. Mit 40 Hektoliter pro Hektar ist der Ertrag eher überschaubar aber beinhaltet hochqualitative Beeren, die bemerkenswerte Aromen entwickeln. Zu den angebauten Rebsorten zählen Grenache, Carignan, Cinsault, Mourvèdre, Syrah, Rolle und Petite Clairette. Alles biozertifiziert. Das mediterrane Klima sorgt mit seinen trockenen, kalten Wintern und heißen Sommern, die jedoch durch das windige und feuchte Mikroklima reguliert werden, für gehaltvolle Weine ohne überspannten Säure- oder Zuckergehalt. Durch die Balance von Sorgfalt dem Terroir gegenüber und gleichzeitiger Experimentierfreude mit Blick nach vorne entstehen Weine, die sowohl Weinkennern, wie auch sporadischen Weintrinkern, Vergnügen bereiten.

Cheers, Christian

 

Bei uns erhältlich:

 

Cuvée Antoine - handgelesener Cuvée aus Petite Clairette und Vermentino, hellgelb mit grünlichen Reflexen. In der Nase Grapefruit und Birne mit kräutrigen Noten im Abgang.

 

Cuvée Camille Rosé -  80% Cinsault, 10% Syrah, 10% Grenache handgelesen. Getrennte Weinbereitung für jede Traube, natürliche Hefegärung. Blumige und frische Nase mit Nuancen von Pfirsich und Aprikose. Am Gaumen erfrischend umgeben von einer schönen Mineralität 

 

 

Quelle: www.domaineturenne.com

 

Weingut Sohns

 

Inmitten der geschichtsträchtigen Kulturlandschaft Rheingau liegt das Weingut Sohns. Dort führt die Familie Sohns vom Weinberg über die Vinifikation bis hin zum Verkauf alle Arbeitsschritte eigenständig aus. Unterstützt werden sie nur ab und an von motivierten Weinbaustudenten

der um die Ecke liegenden Universität Geisenheim. Naturnahes Arbeiten, sorgsamer Umgang mit den Ressourcen und natürlich das breite Fach-

wissen der Familie lässt die angehenden Winzer lehrreiche und

praxisnahe Erfahrungen sammeln.

Auf den 9 ha Rebflächen wachsen überwiegend die Rebsorten Riesling und Spätburgunder. Dier Weinberg erhält eine durchgehende ökologische Begrünung. Demzufolge entsteht eine Blütenvielfalt, die nicht nur die Verbreitung tierischer Nützlinge fördert sondern auch eine natürliche Bodenversorgung schafft.

Die Lagen sind alle Richtung Süd und Südwesten ausgerichtet und die Löss-/ Lehmböden, auf denen der Riesling wächst, führen zu anspruchsvollen Weinen in denen sich der Rheingau nicht besser widerspiegeln könnte. Weiterhin ist zu erwähnen, dass im Weinkeller so wenig wie möglich versucht wird in den sensiblen Prozess der Vinifizierung einzugreifen. Das Resultat sind unverfälschte, elegante und genussvolle Weine. Das Weingut Sohns wird in vierter Generation betrieben und hält so die Balance zwischen Tradition und Moderne.

 

zum Wohl,

Christian

 

 

Bei uns erhältlich:

 

Riesling SE Trocken - rieslingtypische Frucht verbunden mit einer moderaten Säure. Idealer Terassenwein, der aber auch hervorragend zu leichten Speisen passt

 

Riesling Spätlese "Geisenheimer Kläuserweg"  - Hommage an die geschichtsträchtige Spätlese. Ein Wein mit hohem Lagerpotential, stählerne Mineralität und betörender Süße.

 

"Geisenheimer Mönchspfad" Weissburgunder - säurearm und cremig mit einem vollen Abgang. Aus goldgelben Trauben gewonnen, zeigt sich der Wein ausgesprochen fruchtig und geradlinig.

 

"Erstes Gewächs Kläuserweg" Lagenriesling - Das Erste Gewächs zeigt seine volle Frucht gepaart mit einer frischen Eisbonbonnote und exotischen Citrus- und Kiwinoten. Der feine Vanilleduft, die leichte Holzaromatik und die kräftigen Fruchtaromen nach Pfirsich und Aprikose harmonieren wunderbar mit dem belebenden Süße-Säure-Spiel.

 

 Quelle: www.weingut-sohns.de

Azienda Possente

 

Possente war schon immer bestrebt, ein einfaches Prinzip zu maximieren: das Land auf natürliche Weise zu bearbeiten und die bestmögliche Qualität der Weine auszuarbeiten. Die Possente-Flagge weht in der Provinz Trapani auf Sizilien. Die Weinbauregion ist eine der größten in Europa und liegt auf einer Höhe von fast 400 m über dem Meeresspiegel. Hier wachsen die Reben üppig, dank des typisch mediterranen Klimas. Das Terroir der Weinberge ist geprägt von sandigen und kalkhaltigen Böden und durch das besondere Mirkoklima gelingt es den Weinreben ihr volles Reifepotenzial zu entfalten.

Die Zeit scheint zwischen den Weinstöcken von Alcamo und Salaparuta zu verweilen, wo sich Geschichte, Kultur und Weinbautradition vereinen. Die Familie Possente bewirtschaftet das Land mit viel Leidenschaft. So verwundert es nicht, dass es ihnen gelingt die Düfte, Farben und Aromen der Region einzufangen und in Ihre Weinbereitung einfließen zu lassen. Die Weine entstehen aus der Kombination von traditionellen Reben wie Nero d'Avola, Catarratto und Grillo und internationalen Rebsorten wie Syrah und Viognier. Mit dem Wissen um den richtigen Zeitpunkt der Lese, der anschließenden Auswahl des besten Traubenguts und dem geschicktem Produktionsablauf, gelingt es den Winzern herausragende Weine zu produzieren. Von der Ernte bis zum Keller, von der Vermarktung bis zum Vertrieb, jeder Moment ist bemerkenswert und sämtliche Phasen werden mit größter Hingabe verfolgt.

 

Zum Wohl!

 

Quelle: www.possente.it

Weingut Georg und Martin Fußer

 

Nach dem Studium an der renommierten Hochschule Geisenheim im Rheingau, strukturierten die beiden Brüder Georg und Martin das elterliche Weingut Fußer in Niederkirchen bei Deidesheim in der Pfalz um. Seit dem Jahr 2007 bewirtschaften sie insgesamt 12 ha nach Ihrer eigenen Philosophie und biologisch-dynamischen Richtlinien im Weinbau. Diese sammelten sie während verschiedener beruflicher Erfahrungen im In- und Ausland.

Die beiden Rebsorten Spätburgunder und Riesling sind seither das Steckenpferd, welche eine gewisse Heimatverbundenheit zur Weinbauregion Pfalz wiederspiegelt. Diese überschaubare Diversität ist jedoch kein Grund dafür sich in der Welt der Weine zu verstecken. So wurden Weine vom Weingut Fußer mit dem zweiten Jahrgang der 2008 auf die Flasche kam sogleich prämiert. Die Ortsweine vergären spontan mit den eigenen Weinberghefen. So entstehen Weine mit einer sehr hohen Komplexität und Tiefe, die sich ebenfalls einer Langlebigkeit erfreuen und man auf die Reife nach einigen Jahren gespannt sein kann. Die Geschwister treffen sämtliche ihrer Entscheidungen gemeinschaftlich und kanalisieren Ihre unterschiedlichen Stärken in

den verschiedenen Bereichen der Arbeit. Die Kombination aus schonender Weinbereitung, manueller Verarbeitung des Leseguts und schließlich

dem nachhaltigen Zusammenspiel aus der biodynamischen Bewirtschaftung der Weingärten, schaffen es die Fußer Brüder gehaltvolle und

charakterstarke Weine zu kreieren.

 

Schaut vorbei und verkostet mit uns spannende Weine.

Cheers, Davide

 

Quelle: www.mfg-wein.de

Bodega Mas que Vinos

 

Die Freundschaft der drei Winzern begann 1998 als sie sich in der Rioja kennenlernten. Margarita Madrigal, Alexandra Schmedes und Gonzalo Rodriguez haben mit ihrer oenologischen Erfahrung verschiedene Bodegas in ganz Spanien beraten und gründeten 1999 in Dosbarrios ihre eigene.

 

Inspiriert von der malerischen Gegend und der gemeinsamen Philosophie qualitativ hochwertigen Wein herzustellen, renovierten sie das mehr als 170 Jahre alte Familienweingut Gonzalos in den kastilischen Hochebenen.

 

Dort verschrieben sich die drei Oenologen den regionalen Rebsorten Cencibel, Garnacha, Malvar und Airén, sowie der Arbeit mit traditionellen Weinbereitungstechniken in Tongefäßen und Zementamphoren, in denen die Weine einer malolaktischen Gärung unterzogen werden.

 

 

Die Weinberge umfassen etwa 35 ha, liegen auf 750 m Höhe und werden strikt ökologisch bewirtschaftet. In der Nähe von Dosbarrios und den umliegenden Dörfern herrscht kontinentales Klima und die Böden bestehen vorwiegend aus Kalk und Lehm.

 

Die zum Teil 80 Jahre alten Buschreben der indigenen Trauben benötigen deutlich weniger Wasser als zugereiste Sorten und von der Weinlese bis hin zur Abfüllung wird nicht weniger Wert auf Nachhaltigkeit gelegt. Alle Nebenprodukte der Weinherstellung werden wieder verwendet. So werden Rappen und Traubenstiele als natürlichen Dünger wieder in den Weinbergen ausgebracht. Die Weinhefen und Trester werden an Destillerien abgegeben.

 

Das Ergebnis sind Weine, die aus Liebe zur Region und mit größtmöglichem Respekt entstehen und auf die dortigen Ressourcen angepasst sind.

 

Zum Wohl, Christian

 

Quelle: www.bodegasmasquevinos.com

Weingut Renner 

 

Im burgenländischen Weinanbaugebiet Neusiedler See befindet sich das Weingut Renner, dass in dritter Generation in Familienhand geführt wird und zur Winzervereinigung Pannobile gehört.

 

Die Weingärten der Familie Renner liegen alle rund um die Weinbaugemeinde Gols und erstrecken sich über ca. 14 ha Rebfläche auf den Hanglagen Altenberg, Heideboden, Salzberg, Schafleiten und Setzlust.

 

Die Winzervereinigung Pannobile ist die Zusammenkunft von 9 befreundeten Winzerfamilien, die es sich zur Aufgabe gemacht haben das Burgenland und den regionstypischen Geschmack darzustellen und auf Flasche zu bringen.

 

Neben den gebietstypischen Sorten Zweigelt, Blaufränkisch und St. Laurent wachsen dort noch die Rebsorten Pinot Noir, Merlot, Syrah, sowie die weißen Sorten Chardonnay, Weißburgunder und Welschriesling.

 

Die Töchter von Helmut und Birgit Renner haben sich mit ihrer Linie "rennersistas" dem Ursprung der Weinproduktion verschrieben und widmen sich der Herstellung von infiltrierten und ungeschwefelten Naturweinen. Die Bearbeitung der Weinberge erfolgt ohne systemische Spritzmittel und Herbizideinsatz. 2009 wurde der Betrieb weitergehend auf organisch-biologische Bewirtschaftung umgestellt, sodass 2012 der erste biologisch zertifizierte Jahrgang abgefüllt wurde.

 

Das Weingut Renner steht für komplexe, nuancenreiche und unverwechselbare Weine, die den Charakter der Gegend um den Neusiedler See hervorragend widerspiegeln.

 

Cheers, Christian

 

Bei uns erhältlich:

 

Heideboden - rote und dunkle Beerenfrucht, leichte Kräuterwürze und feine Tannine, zarte Mineralität im Nachhall, individueller Speisenbegleiter. Spontangärung. Kleines Fass.

 

Zweigelt - saftige Kirschen und frische Brombeeren, vegetale Würze. Spontangärung, großes Fass

 

Rosé Sekt Extra Brut - Noten nach knackigem Pfirsisch und Mandarinen, Thymian und Rosmarin Kräuteraromen. Traditionelle Flaschengärung 24 Monate auf der Hefe.

 

 

Rennersistas Natural Wines:

 

Waiting for Tom weiß - Frisch - mit viel Frucht und Länge - angenehm und unkompliziert zu genießen. Eine Cuvée aus 70% Weissburgunder und 30% Chardonnay. Maischestandzeit von 3-8 Tagen Unfiltriert. Spontangärung mit einheimischen Hefen und vinifikation in 2000l und 225l Barrique Fässern.

 

 

Waiting for Tom rot - Eine leichte Rotweincuvée mit Beerenfrucht aus Zweigelt, St. Laurent und Blaufränkisch. Gekühlt genießen, ob auf der Terasse, am Boot oder einfach nur so. Spontan vergoren und anschließende Vinifikation in gebrauchten 225l bis 3000l Fässer. 

 

 

Waiting for Tom rosé - Eine knackige Rosé Variante aus Zweigelt und Blaufränkisch. Lebendig und Druck am Gaumen. Unfiltriert, spontan vergoren. Vinifikation in gebrauchten Fässern. Keine Zugabe von Schwefel.

FLIK Sektmanufaktur

 

Als der gelernte Winzer Rüdiger Flik den 2011 zur Disposition stehenden Marienhof in Mainz-Laubenheim fand, war es Liebe auf den ersten Blick. Das 1746 errichtete Gebäude steht auf Mauern aus dem 12. Jahrhundert und wird seit jeher zur Weinproduktion genutzt.

Gegenwärtig stellt dort Rüdiger Flik feinperlige Kreationen auf hohem Niveau her.

Eigene Rebflächen besitzt der Jungwinzer noch nicht Er bezieht seine Trauben von ehemaligen Studienkollegen, mit denen er die Arbeit im Weinberg gemeinsam leitet. Dabei liegt der Hauptaugenmerk auf der physiologischen Reife.

Die Trauben für die Sektherstellung werden früh und mit geringem Mostgewicht gelesen. So entstehen üppige Schaumweine. Seine Leidenschaft für Wein erfolgte durch ein Praktikum bei einem der Top Winzer vom Kaiserstuhl, das Weingut Huber.

 

Während der Auxerrois in Gundersheim wächst, gedeit der Riesling von der hessischen Bergstraße. Dort reifen die Beeren spät und von besitzen von Beginn an einen höheren Fruchtanteil. Sämtliche Weine werden im Holz ausgebaut und gären von September bis  Mai in den 60 Barriquefässern. Dabei durchlaufen sie die malolaktische Gärung, bei der die spitze Äpfelsäure in mildere Milchsäure umgewandelt wird. Hierdurch erlangt der Wein einen wei­cher und vol­lmundigeren Geschmack.

 

Durch die traditionelle Flaschengärung, die bei der FLIK Sektmanufaktur zwischen 12 - 24 Monaten andauert, entstehen feinperlige Schaumweine mit Kraft und Finesse. Keine Schönung und nur eine leichte Filtration tragen hierzu ebenfalls bei.

 

Zum Wohl,

Christian

 

Quelle: www.flik.de

Weingut Schmelz

 

Inmitten der Wachau, in Joching, befindet sich seit 150 Jahren in Familienhand das Weingut Schmelz.

Die Rebfläche verteilt sich nahe der Donau von Wösendorf bis Unterloiben über ca 14 Ha. Die Weine sind geprägt von Löss und Schotter bis zu sandigen Urgesteinsböden. In der Gegend herrschen trockene, mild-warme Sommer und recht kalte Winter, charakteristisch für das kontinentale Klima aus der pannonischen Tiefebene.

 

Neben Grüner Veltliner und Riesling als Hauptsorte wird das Sortiment des Weiteren noch mit Gelbem Muskateller, Sauvignon Blanc und Weißburgunder ergänzt.

 

Leidenschaft für die Natur, Liebevolle Arbeit in den Weingärten  und eine sorgfältige Ernte sind die Basis für ein gesundes Traubenmaterial. Das Lesegut wird im Keller schonend mit moderner Technik verarbeitet. Es entstehen trinkfreudige, unverwechselbare Weine mit dem gewissen Fruchtschmelz.

 

Die Familie ist Gründungsmitglied des Verbandes Vinea Wachau, eine Winzervereinigung die ausschließlich Weine aus einem gesetzlich begrenzten Anbaugebiet keltern. Die Weinbereitung erfolgt naturbelassen ohne jegliche Anreicherung , Konzentrierung, Aromatisierung oder Fraktionierung.

Im Weinanbau ist dabei der Fokus auf die Steillagen der Wachau gerichtet, welche eine intensive, handwerkliche Pflege erhalten, um Weine mit besonderem Charakter hervorzubringen.

Auch erwähnenswert ist die am Gut selbst errichtete Weinbühne, von der man einen beeindruckenden Ausblick auf die gepflegten Weingärten erhält. Dort lädt die Familie zu Verkostungen mit kulinarischer Unterlegung ein um die Weine mit unverwechselbarem Terroir zu genießen.

 

Zum Wohl,

Christian

 

 

Bei uns erhältlich:

 

 

Grüner Veltliner Federspiel “TOM”

Elegant und feinfruchtig, zarte Kräuternoten, lebendige ausgewogene Säure aus unseren Lagen in den Wösendorfer Mittelbergen geprägt von mineralischen Bodenformationen.

 

Sauvignon Blanc Federspiel "DONAUFELD"

Zarte frische Frucht, Paprika und Johannisbeeren, kühl, aromatisch, knackig, Lage nahe der Donau mit den typischen Schwemmlandböden.

 

 

Quelle: www.schmelzwein.at

 

Tenuta Salcheto

 

Das Weingut befindet sich in unmittelbarer Nähe der mittelalterlichen Hügelstadt Montepulciano. Auf einer der höchstgelegenen Anbauflächen der Toskana hat sich Michele Manelli vor allem eins zur Aufgabe gemacht: Nachhaltigkeit

 

Heute ist die Agr. Salcheto ein 58 Hektar großes Anwesen, das mit einem der fortschrittlichsten und autarken Weinkeller betrieben wird.

Die Weinberge werden mit selbst hergestelltem Dünger, Bienen und bestimmten Gründüngern biologisch und nachhaltig bewirtschaftet. So wird ein ausgewogenes Zusammenspiel zwischen der biologischen Vielfalt des gesamten Ökosystems, den Qualitäts- und Produktivitätsanforderungen erreicht.

 

 

Das Unternehmen eröffnete an seinem dreißigsten Geburtstag einen " autonomen " Keller, der als Modell für Umwelteffizienz und technologische Innovation steht. Schwerkraft, natürliches Sonnenlicht und Kühlsysteme sowie eine erneuerbare Energieerzeugung einschließlich der Verwertung von Begleitprodukten spielen im Keller eine große Rolle. Diese Faktoren, kombiniert mit dem Know-how des Teams, repräsentieren die nachhaltige Philosophie von Salcheto.

 

Die selektive Handlese der Trauben und eine innovative Technik, die sich das durch die Fermentierung entstehende CO2 zu Nutze macht, ist zum einen energetisch frei und bringt gleichzeitig weichere und konzentriertere Weine zum Vorschein.

 

Mit dem neuen Design im Jahr 2013 hat Salcheto auch die Nachhaltigkeit im Hinblick auf die Verpackung mit ultraleichten 360-Gramm-Flaschen und FSC-zertifizierten Etiketten, Korken und Kartons in den Mittelpunkt gestellt. 

Eine progressive Herangehensweise an die Nachhaltigkeit als Teil eines kontinuierlichen Entwicklungsprozesses mit höchster Qualität.

 

Cheers,

Davide

 

  Erhältliche Weine:

 

Chianti Biskero DOCG

Aus dem DOCG Anbaugebiet Chianti (Sangiovese), kleiner Anteil Canaiolo, Mammolo, Merlot. Vergärung im Stahltank, danach Reifung für 4 Monate in amerikanischen Holz, Verfeinerung für 3 Monate in der Flasche. Rubinrot mit violetten Reflexen. Harmonische Noten roter Früchte und Gewürze, sowie elegante Holznoten begleiten einen ausgeprägten Geschmack der Sangiovese Traube.

 

Rosso di Montepulciano DOC

Eine Cuvée aus den Rebsorten Sangiovese, Canaiolo und Merlot. Vergärung und Reifung im Stahltank, anschließend Verfeinerung für 3 Monate auf der Flasche. Leuchtendes Rubinrot mit typischen Aromen von Kirsche, Pflaumen und Brombeeren. Elegant, frisch und von Frucht geprägtem Körper.

Vino Nobile di Montepulciano Riserva DOCG

 

Vino Nobile di Montepulciano Riserva DOCG

Die Vinifizierung erfolgt anhand der Methode „Governo Toscano“. Hierzu werden 15% der Trauben zum Antrocknen bis Ende November zur Seite gelegt und anschließend zusammen mit dem restlichen Wein weiter vinifiziert. Die Reifung erfolgt für 24 Monate zu 70% im großen Holzfass und zu 30% im Tonneaux. Nach der Abfüllung reift der Wein weitere 12 Monate in der Flasche.

Kräftiges Rubinrot mit granatroten Reflexen. Typische Noten von Erdbeeren, Pflaumen und anderen roten Früchten. Sehr weich, rund, samtig.

 

Salco Vino Nobile di Montepulciano DOCG

Das Flaggschiff des Weinguts reift für 24 Monate zu einem Teil Tonneaux und zum anderen Teil im Barrique. Durch eine lange Maischegärung erhält dieser Wein ein tiefes, dunkles Rubinrot mit vielschichtigem Duft von roten Früchten, Vanille, Gewürzen, Tabak und Holz. Sehr runder, weicher und harmonischer Wein mit viel Potenzial, konzentrierter Frucht und hochwertigen, kraftvollen Tanninen.

 

Quelle: www.salcheto.it

 

Weingut Familie Geil

 

Zwei der beliebtesten Weine unseres Sortiments beziehen wir vom Weingut Geil aus Monzernheim. Die trocken ausgebaute Scheurebe, der zwei Winzerbrüder Sebastian und Paul, so wie der feinherb ausgebaute Gelbe Muskateller.

Des Weiteren reihen sich in unserem Weinsortiment noch ein Spätburgunder und ein Lagenriesling vom historischen Weingut aus Rheinhessen ein.

 

 

Rheinhessen erstreckt sich über 26000 Hektar und gilt damit als größtes deutsches Weinanbaugebiet. Mittlerweile wird das "Land der tausend Hügel" von über 4000 Winzern und Winzerfamilien bewirtschaftet. 

Eine dieser Winzerfamilien ist die Familie Geil, deren Römerhof in Monzernheim schon seit Jahrhunderten in Familienhand liegt. Die Geschichte der traditionsreichen Familie reicht bis in das Jahr 1463 zurück. Sie lebte lange vor allem vom Ackerbau. Erst um 1900 wurden Weine in Flaschen abgefüllt. Auf diesem Grundstein wurde in den 1960er-Jahren die Flaschenweinvermarktung ausgebaut. Das historische Kreuzgewölbe wurde um 1800 errichtet, wo sich ebenfalls die Vinothek befindet. Der aus Ziegelsteinen erbaute Keller stammt aus 1907. Die Jugendstilelemente am Wohnhaus finden sich so auch auf den Flaschenetiketten wieder.

 

Schön gelegen an einem Südhang umfassen die Weinberge insgesamt 18 Hektar Rebfläche. Am Rande des westlichen Wonnegaus, mit deren Einzellagen Goldberg (Monzernheim), Morstein (Westhofen), sowie Hasensprung (Bechtheim). Sie sind mit den Weißweinsorten Riesling, Silvaner, Weißburgunder, Grauburgunder, Chardonnay und Huxelrebe, sowie mit den Rotweinsorten Spätburgunder, St. Laurent, Regent, Dornfelder und Portugieser bestockt.

Ulrich und Sigrid haben in den letzten 20 Jahren Winzerhandwerk mit hohem Anspruch betrieben und viel Wert auf umweltbewusste Bewirtschaftung und Pflege der Rebstöcke, sowie auf die unterschiedlichen Bodentypen abgestimmte Bearbeitung gelegt.

So geht man gegen Unkraut herbizidfrei und mechanisch vor, anstelle Chemie zur Schädlingsbekämpfung einzusetzen. Dadurch gelingt es den Weinberg, der vorwiegend aus Löss und Kalkmergel besteht, zu schonen. In der Weinbereitung, sowie im Weinbau lautet die Devise weniger ist mehr. Die grüne Lese und die mehrfache selektive Lese gehören bei Orts- und Lagenweinen im Weingut Geil zur Selbstverständlichkeit. Es wird sehr viel Wert auf qualitätssteigernde Maßnahmen im Weinberg durch den Einsatz von Handarbeit gelegt. So gelangen die Weine mit wenig maschinellem Einsatz zu hoher Qualität. Je nach Weintyp erfolgt der Ausbau im Edelstahltank für frische und fruchtige Weißweine, im großen Holzfass für  reife und gehaltvolle Rot- und Weißweine oder im Barrique für schwere Rotweine. 

 

Die beiden betriebsleitenden Söhne Sebastian und Paul haben nach Ihrer dreijährigen Ausbildung in rheinhessischen und pfälzer Betrieben die Weiterbildung zum Weinbautechniker absolviert und sind seit mehreren Jahren für den gesamten Weinbau und die Weinbereitung zuständig. Unterstützt durch die gesamte Familie und ein starkes Team sind alle bestrebt, die Weinqualität zu steigern. 

 

Cheers,

Christian

 

In unserer Weinhandlung erhältlich:

 

Scheurebe Jahrgang 2017 im Edelstahltank vinifiziert. In der Nase schwarze Johannisbeeren und Stachelbeeren, sowie exotische Früchte. Am Gaumen pikant und mineralisch mit einem würzigen und saftigem Abgang.

 

Gelber Muskateller Jahrgang 2017 ebenfalls im Edelstahltank ausgebaut. In der Nase blumiger Duft nach Litschi, Holunderblüten und Muskataromen. Im Bukett Ananas und exotische Früchte, die durch die dezente Restsüße unterstrichen werden.

 

Westhofener Spätburgunder 2015 im Tonneau ausgebaut mit einer 36 stündigen Maischestandzeit und 8 monatigem Hefelager. Typische Spätburgundernoten wie Veilchen und Sauerkirsche. Im Geschmack Waldbeeren in Vanille, durch die 2 jährige Lagerung in Eichenholzfässern.

 

Riesling Niersteiner Gewännchen 2016 Der kräftige Körper ist finessenreich mit intensiven Düften nach gelben Früchten. Anklänge von Honig und kräutriger Würze verleihen jedem Schluck eine besondere Eigenständigkeit, die unterstützt wird von ebenso saftigen Noten nach Aprikose und Ananas.

 

Quelle: www.geil.wein