Familia Blanco Mairena

 

Die Mairena Weine gibt es zwar erst seit dem Jahr 2005, jedoch reichen die Wurzeln dieses wahrhaft beeindruckenden Familienprojekts bis in die frühen 50er Jahre zurück. Damals begaben sich Gabriel und Rosario Blanco auf die Flucht vor der Franco Herrschaft in Spanien und machten sich auf die Suche nach einem besseren Leben in Südamerika. Ihr neues Leben fanden sie in Mendoza, Argentinien. Nach einigen Jahren der tüchtigen Arbeit auf fremden Bauernhöfen und Gütern, waren sie im Jahre 1966 in der Lage sich ihr erstes eigenes Stück Land zu kaufen. Dieses befindet sich in Lujan de Cuyo, einer Region, die ideale Voraussetzungen für die Kultivierung qualitativ hochwertiger Rebsorten bietet und daher heute als die „Wiege des Malbecs“ in Argentinien bekannt ist. Im Jahre 1988 folgte ihr Sohn Gabriel Junior mit seiner Ehefrau Monica dem elterlichen Unternehmergeist und fügten dem Familienbesitz weitere sorgfältig ausgewählte Landstücke hinzu; heute sind die Blancos im Besitz von insgesamt 380 Hektar. 54 davon sind einerseits mit einer kleinen Menge an Tafeltrauben und andererseits mit verschiedensten Rebsorten bepflanzt: Malbec, Bonarda, Cabernet Sauvignon, Tempranillo, Chardonnay, Sauvignon Blanc und Chenin Blanc.

Da man von früh an bereits das große Potential für die Premiumweinerzeugung in Lujan de Cuyo und Umgebung erkannte, konzentrierte man sich von Anfang an auf die strikte Ertragsreduzierung im Weinberg und machte sich die idealen klimatischen Bedingungen zu Nutze (karger Boden, trockenes Klima, viel Sonne, Höhe). Die Tatsache, dass jeder einzelner Hektar mit Antihagel-Netzen überspannt ist und dass man seit Jahren mit moderner Tröpfchen-Berieselung im Weinberg arbeitet, zeigt, dass die Familie Blanco nichts dem Zufall überlässt. Von der detaillierten und der qualitativ einwandfreien Arbeit waren auch sämtliche Top Kellereien des Landes überzeugt und kaufen seit jeher die gesamte Traubenproduktion der Familie. Im Jahr 2005 trafen die Blancos nun die Entscheidung, einen weiteren Schritt zu gehen und ihre eigene Familienmarke auf den Markt zu bringen. Dies war die Geburtsstunde der Weinserie MAIRENA.

Heute gibt es 3 MAIRENA Rebsortenweine: Malbec, Bonarda und Sauvignon Blanc. Diese stellen 20% der Gesamtproduktion dar. 80% des Leseguts werden nach wie vor an andere „Bodegas“ verkauft. Die Weine werden in der naheliegenden Kellerei eines Familienfreundes gekeltert und ausgebaut, die mit kleinen Zementtanks und französischen Barriques ausgestattet ist. Nach nur 3 Jahren werden die MAIRENA Weine bereits in mehrere südamerikanische Länder sowie in die U.S.A. und nach Deutschland exportiert. Die Familie Blanco steuert einer vielversprechenden Zukunft entgegen und zwar ganz besonders Dank der tatkräftigen Unterstützung Ihrer 5 Kinder: Gabriel, Ivana, Rocio, Alvaro und Lucia, die neben Schule und Studium bei der Nationalen Distribution und dem Marketing der Weine sowie beim Abfüllen, Etikettieren und bei Weinverkostungen mithelfen.

 

Cheers

 

Quelle: www.argentinienweinprojekt.de

 

Bei uns erhältlich:

 

Mairena Malbec - Sehr charismatisches Aroma von frischen Waldbeeren, jungen Pflaumen sowie reifen Brombeeren, saftigen Schwarzkirschen bis hin zu Backpflaumen. Dazu herrlich harmonierende Lakritznote am Gaumen. Füllig, rund und ausgewogen, herrliche Balance zwischen Wärme und Kühle der Frucht. 50% des Weines werden ein halbes Jahr im französischen Barrique ausgebaut.

 

Domaine Fouassier

 

1749 gründete die Winzerfamilie Fouassier im Herzen von Sancerre die Domaine Fouassier und produziert nunmehr schon seit einigen Generationen Sauvignon Blancs mit dem für die Gegend typischen Charakter. Bis Anfang letzten Jahrhunderts waren die noblen Sauvignons aus dieser Gegend noch relativ unbekannt. Selbst für die Franzosen. Doch als Gustave, der älteste Sohn von Jules Fouassier, 1923 mit seinem Jahrgang der noblen Rebsorte einen Wettbewerb in Paris gewann, erlangte die Region an Bekanntheit in der Weinwelt. Heutzutage gilt die Gegend entlang der Loire als Heimat des Sauvignons. Mit Benoit und Paul Fouassier wird das Weingut mittlerweile von 10. Familienhand betrieben. Zu Beginn des neuen Jahrtausends begannen die Brüder umzudenken, damit das Erbe ihrer Ahnen auch noch weiteren Nachkommen erhalten bleibt und stellten komplett auf biologisch dynamische Bewirtschaftung um. Zwischen den Parzellen wachsen zu 80% Sauvignon Blancs und zu 20% Pinot Noir. Die Rebflächen umfassen 56 Hektar und bestehen vorwiegend aus kalkhaltigen Böden mit Kies und Feuerstein, was zu der unverwechselbaren Mineralität der Weine führt. Auf etwa 150 – 300 Metern über dem Meeresspiegel sorgen die Winzerbrüder dafür, dass die Reben das gesamte Jahr über zurechtgestutzt werden,  um sie flach zuhalten. Das Ergebnis ist die Ernte gesunder vollfruchtiger Trauben, die mit handwerklichen Methoden Mitte September bis Anfang Oktober gelesen werden. Mit modernster Technik und pneumatischem Pressen der Beeren reifen die erzeugten Weine zunächst im Edelstahl auf feinen Hefen für die gewisse Komplexität oder finden ihren Weg ins Fass aus Französischer Eiche. Gearbeitet wird vom Weinberg bis in den Keller stets nach dem Mondkalender. Das Ergebnis sind Weine mit bemerkenswerten Aromen und emotionaler Intensität.

 

Zum Wohl,

 

Christian

 

Quelle: www.sourgrapevines.com

 

 

Bei Uns erhältlich

 

François le Saint Sancerre „Silex“ – Reichhaltige Nase mit Noten von reifer Birne und Apfel, Zitrusschalen und Gewürzen. Üppiger Geschmack, der Fett und Frische vereint. Dicht, reichhaltig und sehr anhaltend im Abgang.

Melsheimer

 

 

Rund um Reil an der Mosel, wo die Rieslingtraube in heißen Sommern ihre Höchstform erreicht, erzeugt die Familie Melsheimer seit fünf Generationen auf traditionelle, aufwändige Weise mit viel Herzblut hocharomatische Gewächse und exzellente Sekte. Die Steillagen, die rund die Hälfte der Rebflächen ausmachen, erhalten eine ökologische und nachhaltige Bewirtschaftung, da Ihnen die Gesundheit dieses wertvollen Kulturguts stets im Vordergrund steht. Ökologisch seit 1995 und seit 2013 sogar Demeter-zertifiziert, sorgt die Familie dafür, dass die steilen Hänge, auf denen fast ausschließlich Riesling wächst, im Einklang mit der Natur verantwortlich genutzt werden und für kommende Generationen so unbelastet wie möglich bleiben. Seit Jahrhunderten sind Mosel-Rieslinge für ihre Qualität und ihren rassigen Charakter berühmt und auf den Melsheimer Lagen gedeihen sie prächtig und werden zu erstklassigen Tropfen vinifiziert. Zu den Lagen zählt unter anderem der Reiler Mullay-Hofberg, der gewiss zu einem der beeindruckendsten Steilhänge der unteren Mittelmosel zählt. Durchsetzt von zahlreichen Felsen und schwindelerregend gelegenen Terrassen herrscht ein höchst individuelles Mikroklima. Seine Ausrichtung und der Boden aus grauem und rötlichem Schiefer lässt die Trauben perfekt und bis sehr spät ins Jahr ausreifen, was sie ein Maximum an Extrakt und Aromen in sich aufnehmen lässt. Dem Ort Reil gegenüber liegt die Goldlay mit einer eher mittleren Steigung, westlicher Ausrichtung und einer Bodenbeschaffenheit aus blaugrauem Schiefer mit rotem Lehm durchsetzt. Aufgrund der homogenen Geländestruktur und den kräftigen Windzügen trocknen die Rebstöcke nach Regenfällen hier sehr schnell ab, weshalb der Gesundheitszustand der Beeren bei der Ernte immer tadellos ist. Der Ertrag der restlichen Lagen, die mit gleicher Sorgfalt wie die Hauptweinberge gepflegt werden, wird zumeist nicht separat abgefüllt, es sei denn ein Jahrgang bringt einen Ausnahmewein hervor. Ob nun Gutswein, Lagenwein oder Schaumwein, die Familie Melsheimer erfüllt und übertrifft Erwartungen, die man von der sogenannten Königin der Weißweinsorten erwartet. Elegante Rieslinge mit einer knackigen Frucht, feinen mineralischen Noten und einer festen Zartheit.

 

Zum Wohl,

 

Christian

 

Quelle: www.melsheimer-riesling.de

 

 

Bei uns erhältlich

 

Riesling Pét Nat „Rurale“ – Riesling in Reinform. Pétillant Naturel (natürlich prickelnd). Der gärende Wein wird bei ungefähr 20g Restsüße ohne Hefezugabe in Sektflaschen gefüllt und mit Kronkorken verschlossen. So entsteht ein natürlich perlender Wein. Ein eigenes Riesling-Universum und doch voll Typizität. Ohne S02-Zugabe.

 

 

 

 

 

Rheingau

 

Der Rheingau ist ein kleines (3100 Hektar Rebfläche), aber illustres Weinanbaugebiet westlich von Frankfurt. Es reicht von Hochheim über Wiesbaden, Eltville und Rüdesheim bis nach Lorch. Entlang des Rheinufers bewirkt der breite Fluss einen gleichmäßigen Temperaturverlauf und verstärkt wie ein Spiegel das Sonnenlicht. Vom Gebirgszug Taunus gegen Winde gut geschützt, herrschen allgemein eher mildere Winter und warme Sommer. Außerdem fördert der im Herbst aufsteigende Nebel die Edelfäule. Auf den kalkhaltigen, sanft nach Süden zum Rhein abfallenden Lößhängen, wachsen kräftige, in der Spitze sehr feine Weißweine. Auf einer Phyllitschieferinsel bei Assmannshausen wiederum auch hellrote, zartfruchtige, teilweise mandeltönige Spätburgunder. Der Riesling bedeckt 88 Prozent der insgesamt elf Großlagen und 123 Einzellagen. Er wird – im Unterschied zum Mosel-Riesling – überwiegend trocken bis halbtrocken ausgebaut. Um Schloss Johannisberg und das Kloster Eberbach wuchsen bereits im 13. Jahrhundert Reben. Überdies gilt die Gegend als Entstehungsort der Spätlese, was durch die Geschichte vom Spätlesereiter bekundet wird. Besonders im Rheingau haben die katholischen Orden der Benediktiner und der Zisterzienser außerordentlich viel für den Weinbau geleistet, was dazu führte, dass zu Beginn des 20. Jahrhunderts Londoner Weinkenner für eine Flasche besten Rheingauers – damals Hock genannt – genauso viel wie für eine Flasche Château Lafite zahlten. Ebenfalls ist zu erwähnen, dass die Qualitätsbezeichnung Kabinett auf den heute noch existierenden Cabinet-Keller des berühmten Zisterzienser-Klosters Eberbach zurückgeht. Im Vergleich zu damals ist Rheingauer Wein heute eher preiswert. Qualitativ gehört er in seinen besten Qualitäten jedoch immer noch zu den großen Weißweinen der Welt. Weingemeinden wie Rüdesheim, Oestrich, Hattenheim, Erbach, Kiedrich und Rauenthal genießen nach wie vor einen guten Ruf. Allerdings werden auch zahllose mittelmäßige Weine angeboten, die das Resultat viel zu hoher Erträge sind. Die lokale Vermarktung über Buschenschänken und Straßenfeste hat ebenfalls zu Qualitätseinbußen geführt. Jedoch sorgen unter anderem VDP-Klassifikationen dafür, die rassigen und würzigen Spitzenweine der Gegend zu erkennen. Zum Beispiel wurde ab dem Jahrgang 1999 die Bezeichnung „Erstes Gewächs“ mit Weinen aus erstklassig klassifizierten Lagen eingeführt. Viele der Quarz und Schieferböden in den Höheren Terroirs sowie die Lehm-, Löss- und Tonböden im Tal erstrecken sich über mehrere Gemeinden und sind die Basis für Weine, welche die gewisse Typizität entlang der wunderschönen Weinstraße „Rheingauer Riesling-Route“ authentisch widerspiegeln.

 

Zum Wohl,

 

Christian

 

Quelle: www.wein-plus.eu

 

Weinfehler

 

Weinfehler unterteilt man zunächst in echte und in eingebildete. Der häufigste echte Weinfehler ist der Korkschmecker. Hinter eingebildeten Weinfehlern verbergen sich oft ungewohnte Weinaromen, die der Konsument als fremdartig empfindet und intuitiv ablehnt. Diese Makel können bleibend und vorübergehend, manchmal aber auch nur vermeintlich sein. Einige Verfehlungen bezeichnet man im deutschsprachigen Raum auch als Böckser. Dazu zählt das Schwefelwasserstoff-Bouquet (Merkaptanböckser), das stinkende Gärbouquet (Mistböckser) oder das berüchtigte Mäuseln (Hefeböckser), bei dem der Wein einen unangenehmen, schalen Nachklang nach dem Schlucken hat. Alle diese Böckser sind vorrübergehende Unreinheiten, die gelegentlich bei jungen, reduktiv ausgebauten und möglicherweise vor der Füllung zu wenig belüfteten Weinen auftreten. In der Regel klingen sie jedoch ab, wenn der Wein eine Zeitlang Luftkontakt hat. Darum gilt:

 

· Wein im offenen Glas fünf oder zehn Minuten stehenlassen: oft verfliegt der unangenehme Geruch von selbst;

· Wenn nicht, den Wein 24 Stunden lang in der offenen Flasche stehenlassen und ihn dann nochmals probieren;

· Notfalls den Wein ein weiteres halbes oder ganzes Jahr im Keller reifen lassen.

 

Gravierender sind Schwefelböckser, die ihre Ursache in zu hohen Schwefelgaben haben. Sie machen sich durch eine stechende, leicht prickelnde Empfindung im hinteren Nasenbereich bemerkbar. Freies Schwefeldioxid wird nur sehr langsam gebunden und kommt häufig in besonders stark säurehaltigen Weinen vor. Außerdem gibt es eine Reihe von Geruchsanomalien, die nur schwer oder gar nicht aus dem Wein verschwinden. Dazu gehören Mufftöne, die durch Lagerung in unhygienischen Holzfässern entstehen; Geranientöne, die durch Bakterien während und nach der Gärung hervorgerufen werden. Sie sollten allerdings vom Kellermeister rechtzeitig erkannt und vor der Füllung beseitigt werden. Ein häufig bei schweren, alkoholreichen Weinen vorkommender Geruchsfehler ist oft auf eine zu hohe Menge an Essigsäure bzw. Äthylacetat im Wein zurückzuführen. Im Bouquet des Weins lässt sich dann ein typischer Nagellackgeruch ausmachen (eine geringe Menge an Essigsäure ist in jedem Wein enthalten, sollte jedoch nicht den Wert 1,5 Gramm pro Liter überschreiten). Essigsäure wird von Essigbakterien produziert. Sie lassen Sauerstoff und Alkohol miteinander reagieren. Bei Rotweinen und bei Chardonnay aus warmen Anbaugebieten und in guten Jahren treten vermehrt flüchtige Säuren im Bouquet auf. Auch edelsüße Weine sind für einen hohen Essigsäuregehalt prädestiniert. Allerdings wird flüchtige Säure nicht von allen Konsumenten als störend empfunden. Bei bestimmten Weinen, etwa dem Unico von Vega Sicillia, schien flüchtige Säure jahrelang fast ein Qualitätsmerkmal zu sein. Ein Wein der nach Kork riecht oder schmeckt, ist eindeutig fehlerhaft. Da der Korkgeruch und –geschmack nicht vorübergeht, sondern bleibt und sich eher noch verstärkt, ist ein korkkranker Wein nicht mehr zum Genuss geeignet. In der Regel tritt der Korkfehler schon im Bouquet zutage als mehr oder minder penetranter Korkgeruch. Häufig ist der Korkton aber auch schmeckbar und wird in den meisten Fällen durch Trichloranisol hervorgerufen. Äußerlich ist dem infizierten Korken nichts anzusehen. Wie verhält sich der Konsument, wenn er eine Flasche korkkranken Wein vor sich hat?

 

· Im Restaurant kann der Wein zurückgewiesen werden ( aber nicht erst die Flasche halb austrinken und dann reklamieren).

· Der Weinhändler (oder Winzer) leistet bei einer Flasche korkkrankem Wein keinen Ersatz. Bei drei Flaschen der gleichen Sorte könnte er sich kulant zeigen. Ist ein ganzer Karton korkkrank, müsste er ihn ersetzen – auch wenn das Gegenteil in seinen Geschäftsbedingungen steht.

· Bei einfachen Weinqualitäten sollte der Konsument sich nicht zieren, Flaschen mit Schraubverschluss oder Kronkorken zu akzeptieren. Sie sind der sicherste Schutz gegen Korkschmecker.

 

Als Weingenießer können allerdings auch gewisse Fehler unterbunden werden in dem man seine Flaschen angemessen lagert. Zunächst ist es immer wichtig, die Weine dunkel und ohne direkte Sonneneinstrahlung zu lagern. Rotweine mit Korkverschluss sollte man in der Regel auf die Seite legen, da sie stehend mehr Luft ziehen und der Tropfen so eher verdirbt. Die Raumtemperatur sollte nie über 24 Grad Celsius liegen. Kühlere Temperaturen schaden dem Wein wiederum nicht und verlangsamen lediglich den Alterungsprozess. Wichtig ist, dass die Temperatur nicht allzu oft wechselt, eine ausgeglichene Luftfeuchtigkeit herrscht, die Flaschen isoliert von stark aromatischen Lebensmitteln liegen und wenig bewegt werden. Eine geringe Chance, dass sich trotz all jenen Schritten Makel einschleichen, gibt es natürlich dennoch. Wein ist und bleibt letzten Endes ein Naturprodukt und da gehört hin und wieder eine gewisse Makellosigkeit dazu.

 

Cheers,

Christian

 

 

 

QUELLE: WWW.WEINPLUS.DE

 

Domaine de Petit Roubié

 

Direkt von den Gestaden des Mittelmeeres aus Pinet im Languedoc kommen die Weine von der Domaine de Petit Roubié. Hier betreiben Floriane und Oliver Azan seit 1985 ökologischen Weinbau und gehören damit zu den europäischen Bio-Winzern der ersten Stunde. Ihre Bandbreite besteht aus „AOC-Weinen“ und „Vin de Pays“. Die Abkürzung AOC war bis zur EU-Weinmarktreform von 2009 in Frankreich die Bezeichnung für die höchste Stufe des Qualitätssystems und bedeutet „Appellation d´Origin Contrôlée“ (kontrollierte Ursprungsbezeichnung). Offiziell gilt nun die Bezeichnung „AOP“ (Appellation d´Origine Protégée), jedoch kann „AOC“ weiterhin ebenfalls verwendet werden. Eine Stufe unter den „AOP-Weinen“ liegen die Vin de Pays, zu Deutsch Landweine. Auch diese Bezeichnung änderte sich 2009 mit der neu wirksam gewordenen EU-Weinmarktordnung und wurde durch den Begriff IGP (Indication Géographique Protégée) ersetzt. 

Ein sehr feiner Picpoul de Pinet ist der Star ihres Wein-Ensembles. Sein Boden ist das Meer und er gedeiht im Herzen des Dreiecks Agde, Pézenas und Sète, wo ein sanfter Meereswind ununterbrochen durch die Reben säuselt. Dass das Gebiet, wo die Picpoul de Pinet wächst, schon von den Römern für Weinbau genutzt wurde, gilt als sicher. Bereits im 14. Jahrhundert wurde die Traube in lateinischen Büchern als Picapoll erwähnt und gehörte zu den berühmtesten Traubensorten des Languedoc. Vor dem Reblausbefall im 19. Jahrhundert wurde sie vor allem als säurebetonter Grundwein für die Destillation von Cognac verwendet und gilt auch heute noch als die für die Branntweingewinnung am besten geeignete Sorte. Doch auch die Rosés und Rotweine aus dem Hause Petit Roubié spiegeln hervorragend die idyllische Gegend an der westlichen Mittelmeerküste Südfrankreichs wieder. Entlang den Ortschaften Castelnau und Pinet erhält man einen Blick auf das wunderschöne Panorama der Étang de Thau mit dem Mont St Clair im Hintergrund. Die Landschaft ist wirklich malerisch und das Winzer-Ehepaar hat es sich zur Aufgabe gemacht der Natur so respektvoll wie möglich gegenüber zu treten. Zwischen den Rebzeilen sorgen sie für Biodiversität, arbeiten von Hand, düngen mit Seetang und Gesteinsmehl und verzichten auf jegliche chemische Behandlung ihrer Pflanzen. In den ökologischen Kreislauf ihrer Rebflächen, so wie in die Entstehung ihrer Weine selbst, wird so wenig wie möglich versucht einzugreifen. Das Ergebnis sind ausgezeichnete Weine, die oft gar nicht ihren Weg zu den Exportmärkten finden, da sie die Franzosen lieber für ihren eigenen Markt bewahren. Direkt, sauber, schnörkellos, ausgewogen und mit klaren Charakter. 

 

À votre santé,

 

Christian

 

 

Quelle: wein-plus.eu

 

 

Bei uns erhältlich:

 

Picpoul de Pinet – blass goldene Farbe und leuchtend grüne Perlglanzreflexe, Nase verbindet blumige Aromen, einen Duft von weißem Pfirsisch und Ananas. Langer und kräftiger Abgang, hinterlässt Noten von Zitrusfrüchten und weißen Früchten.

 

Tannat – tiefe rubinrote Farbe und eine kräftige, komplexe und ziemlich feine Nase. Auftakt am Gaumen ist kraftvoll, die Tanninstruktur ist makellos und ausgewogen, das Finale sehr rund.

 

Merlot – granatrote Farbe mit violettem Rand reflektiert seine junge Nase mit dem Duft von frischen Früchten. Geschmack ist geschmeidig, die Tannine sind süß, aber sehr präsent. Dominierendes Merkmal ist die Rundheit und der Geschmack ähnlich der Nase nach frischen Früchten.

 

L’Arbre Blanc ROUGE - Diese hochwertige Rotwein-Cuvée wird zwölf Monate in Fässern ausgebaut. Die sorgfältige Pflege während dieser Zeit macht diesen Wein zur Unterschrift der Domaine de Petit Roubié. Er hat eine harmonische Struktur und eine ausgewogene Mischung aus geschmolzenem Holz und Früchten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Venturini Baldini

 

Im Jahr 1976 kauften Beatrice Baldini und Carlo Venturini das geschichts- trächtige Anwesen Roncolo aus dem 17.Jahrhundert. In der dazugehörigen, prächtigen Villa Manodori, den historischen Kelleranlagen und auf 35 Hektar Rebfläche, begann das Ehepaar ihren Traum zu leben, Weine im Einklang mit der Natur herzustellen. Erster Schritt war die Reduktion der Hektarerträge und im Laufe der 1980er-Jahre stellte das Ehepaar komplett auf ökologischen Anbau um. Damit waren sie zu jener Zeit absolute Vorreiter in der Emilia Romagna. Die Weingärten in Hügellage zwischen Parma und Reggio Emilia sind wie gemacht für eine erstklassige Traubenqualität. Auf sandigen und lehmigen Böden in Südost- Südwestrichtung angelegt, herrscht zwischen den Rebzeilen ein ausgezeichnetes Mikroklima. Auf 300 – 400 Metern über dem Meeresspiegel bricht die Sonne den Winternebel und das kühle Grün des Waldes mildert die Sommerhitze. Seit über 40 Jahren werden auf diesen Lagen  überwiegend Lambrusco-Sorten handgelesen. 2013 übernahmen Julia und Giuseppe Prestia das 130 Hektar große Anwesen und führen seitdem den Grundgedanken der Familie Baldini fort. Nach wie vor stehen Qualität und nachhaltige Bewirtschaftung im Fokus ihres Schaffens. Unterstützt werden sie vom legendären toskanischen Kellermeister Denny Bini sowie dem bekannten Önologen Carlo Ferrini. Wer hohe Lambrusco-Kunst erleben möchte, muss die fruchtig-eleganten Weine von Venturini Baldini probieren. Als diese Traube in den 1960er-Jahren als Inbegriff von „La Dolce Vita“ ihren internationalen Siegeszug antrat, begannen viele Produzenten auf Masse, statt auf Klasse, zu setzen. Somit ging diese eigentlich unglaublich vielseitige Rebsorte als pappsüßer Billigwein sang und klanglos unter. Umso schwerer war es für Winzerbetriebe, wie Baldini, die sich der Ehrenrettung des verschmähten Weins verschrieben haben, diese Reputation wieder ins Positive zu rücken. Doch mit viel Arbeit, Engagement für das Land und das Terroir ebneten sie sich an die Spitze und gelten heute als einer der führenden Unternehmen von Hochwertigen Schaumweinen. Zudem bietet sich bei ihnen die seltene Gelegenheit Lambrusco als Rosé-Schaumwein zu probieren. Und auch eine andere lokale Spezialität kommt aus dem Hause Venturini Baldini. Aceto Balsamico di Modena. Im historischen Essigkeller neben dem Herrenhaus lagert ein Schatz von mehr als 400 kleinen Fässern verschiedener Holzarten von Wacholder bis Eiche, Kirsche über Esche bis hin zu Kastanie. Jedes Fass verleiht dem Essig ein unverwechselbares Aroma. Die Anbau- und Reifezeit der Essige folgt den strengen Vorschriften der Region: Original Alceto balsamico di Modena enthält nichts als gekochten Traubenmost und Weinessig. Das geschützte blau-gelbe Siegel „Indicazione Geografica Protetta“,kurz I.G.P., garantiert die Herkunft aus Modena oder der Provinz Reggio Emilia.

Ob nun Schaumwein oder Essig, beides wird mit Respekt gegenüber der Geschichte, der Tradition und der Gegend hergestellt. Wir freuen uns weiterhin diese Produkte, einer nachhaltigen Vision entstammend, über die regionalen Grenzen hinaus bei uns in der Vinothek anbieten zu können. 

 

Alla Salute,

 

Christian

 

Bei uns erhältlich:

 

Rubino del cerro - Reggiano Lambrusco Spumante DOP - Großes, frisches und fruchtiges Bouquet. Erinnert an Weichseln, Beeren und reife Pflaumen mit angenehmen Noten von dunklen Gewürzen. Am Gaumen vollmundig, vollmundig und harmonisch. Gute Textur und langer Abgang. 

 

Cadelvento - Lambrusco Spumante DOP - Ein überzeugender, wohlriechender und anhaltender Duft, der an Hagebutte und reife Pflaumen erinnert. Am Gaumen mit einem trockenen und einhüllenden Körper, mit einem eleganten und frischen Abgang. Ideal als Aperitif.

 

Graniers - Malvasia Colli di Scandiano e di Canossa DOP - Mit einem angenehmen und aromatischen Duft von Jasmin und Salbei, am Gaumen harmonisch und mäßig trocken. 

 

 

 

 

 

 Quelle: www.venturinibaldini.it

 

 

 

Biologisch

 

Unter Biologischem, Ökologischem oder auch Biologisch-Ökologischem Weinbau versteht man Produktionsformen für die Herstellung von Weintrauben und Wein auf der Grundlage möglichst naturschonender Maßnahmen unter Berücksichtigung von Erkenntnissen bezüglich Ökologie und Umweltschutz. Daher sind Herbizide und chemische Pestizide generell verboten und die Behandlung und Arbeit innerhalb der Weinberge erfolgt ausschließlich mit organischen Pflanzenschutzmitteln und ohne den Einsatz von Maschinen, die sich durch ihr Gewicht negativ auf die Wurzeln und somit die Bodenbeschaffenheit auswirken könnten. Der biologisch-organische Weinbau verfolgt einen ganzheitlichen, nachhaltigen Ansatz und betrachtet den Weinberg als Ökosystem, dessen Intaktheit und Funktionsfähigkeit die Weinqualität maßgeblich beeinflusst. Die Bodengesundheit, die Biodiversität (Artenvielfalt), der Einsatz von Pflanzenstärkungsmitteln und Nützlingen sowie die Begrünung der Rebzeilen bilden einen wichtigen Schwerpunkt der Weinbergspflege. Natürlich wird der Boden auch weitestgehend organisch gedüngt, z.B. mit Stallmist oder Kompost. Hierzulande herrschen die rechtlichen Grundlagen der EU-Ökowein-Verordnung, der EU-Weinmarktordnung, der Internationalen Organisation für Rebe und Wein (OIV) sowie dem Pflanzenschutzgesetz. Verbände für ökologischen Land- und Weinbau (z.B. ECOVIN, Bioland, Naturland, Demeter) haben deutlich strengere Kriterien. Einen inhaltlichen oder rechtlichen Unterschied zwischen „Bio“ und „Öko“ gibt es nicht. Beide Bezeichnungen sind im Zusammenhang mit Lebensmitteln und Futtermitteln sowie landwirtschaftlichen Rohwaren, die nach den Richtlinien des ökologischen Landbaus erzeugt und verarbeitet werden, geschützt. Vorsicht ist geboten bei Aufschriften wie „kontrollierter Vertragsanbau“,„extensiv“, „integrierter Landbau“, „kontrolliert“, „naturnah“, „umweltschonend“ oder „unbehandelt“. Diese Formulierungen weisen nicht auf eine Verarbeitung im Sinne der Nachhaltigkeit hin. Biologisch-dynamischer Weinbau ist die strengste Form des ökologischen Weinbaus, folgt dem anthroposophischen Ansatz von Rudolf Steiner und integriert neben der ganzheitlichen Sichtweise des Weinbergs als Ökosystem auch eine spirituelle Weltanschauung. Dabei spielen der kosmische Kalender und Energieflüsse eine Rolle, die Stärkung der Widerstandskraft der Rebe und ihrer natürlichen Umgebung steht im Vordergrund.

In Deutschland werden in etwa 8 % der Gesamt-Rebfläche ökologisch bewitschaftet, vor Allem da es sich in kühleren Klimata deutlich schwieriger gestaltet Bio-Weinbau zu betreiben. Allerlei Pilzkrankheiten, die bei Trockenheit und Hitze kaum entstehen, breiten sich bei einer bestimmten Luftfeuchtigkeit und Wärme sehr schnell aus, was es dem Winzer erschwert so wenig wie möglich in die Natur einzugreifen. In der Kellerarbeit, also im Prozess der Weinbereitung, der Gärung und des Ausbaus wird das Zutun ebenfalls wenn möglich unterbunden. Gentechnisch veränderte Hefen sind generell nicht erlaubt. Ziel der meisten Bio-Winzer ist es vom Bepflanzen bis zur Vinifizierung alles so natürlich wie möglich zu belassen, um somit ehrliche Weine zu erzeugen, die den Boden, das Klima und die Rebsorte widerspiegeln. Heutzutage haben sich ökologisch und nachhaltig erzeugte Weine weltweit zum Mainstream entwickelt und laut einer Studie des britischen Meinungsforschungsinstituts „Wine Intelligence“ stehen biologisch erzeugte Weine im Ansehen von rund 250 Millionen Weintrinkern in elf Staaten ganz vorne.

Mit Tendenz nach oben!

 

Auf die Nachhaltigkeit,

 

Christian

 

 

Quelle: www.wein-plus.eu

 

 

Wachau

 

Als Weinproduzent ist Österreich auf den internationalen Märkten erst spät wahrgenommen worden. Auch heute ist, bedingt durch die verhältnismäßig kleinere Produktionsmenge, das Wissen um den österreichischen Wein im Ausland noch eher gering. Im eigenen Land werden Grüner Veltliner, Riesling, Zweigelt und Blaufränkisch um so begeisterter gefeiert und nur 30% des Gesamtertrags finden ihren Weg in den Export. Nachdem 1985 Weinfälschungen im großen Stil aufgeflogen waren, brach der Weinhandel komplett zusammen. Aus der Krise gingen jene Winzer und Weinkellereien gestärkt hervor, die sich der Qualität verschrieben hatten. Zum Aufstieg des österreichischen Weins gehörten unter anderem auch das stark ausgeprägte Bewusstsein der Winzer ihr eigenes Terroir zu nutzen. Eines der ersten Gebiete, welches zum Aufschwung beitrug, ist die Wachau. Vor Allem durch den dort 1993 gegründeten Winzerverband „Vinea Wachau“, der sich durch strenge Richtlinien und eigenen Qualitätsanforderungen profilierte. Die Region zählt zu einer der acht spezifischen Weinbaugebiete Niederösterreichs, umfasst ca. 1400 Hektar und ist meist flachgründig mit hohem und deshalb wärmespeicherndem Mineralgehalt. Hindurch fließt die Donau, an deren nördlichen Uferhängen viele der meist terrassierten Weingärten liegen und mit ihren schrägen Lagen zu den steilsten Weinbergen des Landes zählt. Die Böden setzen sich hauptsächlich aus Löss, Sand und Rigolen zusammen.

In manchen Terrassenlagen ist die Humusauflage nicht stärker als 50 cm worunter sich der blanke Granit befindet. Durch die Öffnung des Donautals nach Osten liegt die Wachau im Einflussbereich des warmen pannonischen Klimas, welches dazu führt, dass die Trauben in der Regel voll ausreifen können und teilweise monumentale Weine mit über 14 Vol.% ergeben. Das atlantisch-pannonische Mischklima wird durch die feuchtigkeitsspendende Donau geprägt, die durch die Reflexion wärmeverstärkend wirkt, was wiederum zu großen, sich positiv auswirkendem Temperatur-Unterschieden zwischen Tag und Nacht führt. Zugleich strömt kühle Luft durch die Seitentäler des Waldviertels herein und sorgt dafür, dass die Säure erhalten bleibt. Diese sehr speziellen klimatischen Verhältnisse führten dazu, dass die Gegend im Jahr 2000 von der UNESCO in der Kategorie „Kulturlandschaft“ zum Weltkulturerbe ernannt wurde. Auf den sich übereinander türmenden Terrassenweingärten  zwischen Melk und Krems wird überwiegend Riesling und Grüner Veltliner produziert. Des Weiteren finden sich dort die Rebsorten Zweigelt, Müller-Thurgau, Muskateller und Neuburger wieder, deren Exportanteil zumeist in deutschen Regalen angeboten wird. Zur Freude hiesiger Weinliebhaber. 

 

Zum Wohl und weiterhin auf gute Nachbarschaft,

 

Christian

 

Quelle: www.wein-plus.eu

 

Roséwein

 

Rosé besteht nicht, wie oft geglaubt, aus einem Verschnitt roter und weißer Sorten. Vielmehr wird er in der Regel aus roten Trauben hergestellt. Im Juni 2009 wurde von der zuständigen EU-Kommission nach heftigen Protesten einiger Weinbauverbände ein Gesetzesvorschlag zurückgewiesen, der es erlaubt hätte, Roséwein aus roten und weißen Trauben zu produzieren. Damit sollte der Wettbewerbsnachteil gegenüber des außerhalb der EU erlaubten Verschneidens von Rot- und Weißweinen zwecks Herstellung einfachster Rosés aufgehoben werden und ist ab jetzt nur für die unterste Qualitätsstufe erlaubt. Sonderregelungen gibt es für den slowenischen PTP-Wein Cvicek und bei der Produktion von Schaumweinen ist ein Verschneiden ebenfalls erlaubt. Für einen qualitativen Rosé lässt der Kellermeister den Most wenige Stunden auf der Maische stehen. In der kurzen Zeit gehen relativ wenige Farbstoffe und Tannine in den Wein über und je nach Intensität des Kontaktes mit den Beerenhäuten kann die Farbe von lachsfarben bis kirschrot reichen. Welche Rotweinsorten bzw. als Qualitätswein-Rebsorten gelten, geben die Länder selbst vor. Ein Rosé ist nur für Landweine und Qualitätsweine mit Angabe von Rebsorte und Jahrgang zulässig. Die Herstellung betrachtet steht er mit seinen deutlich weniger enthaltenen Anthocyanen (Farbstoffen), Tanninen und Aromastoffen dem Weißwein eigentlich viel näher als dem Rotwein. Im Detail gibt es aber zwischen den einzelnen Rosétypen sehr wohl farbliche und geschmackliche Unterschiede, die hauptsächlich auf Grund der verwendeten Rebsorten sowie der unterschiedlich langen Maischestandzeiten resultieren.

 

Die fünf wichtigsten Herstellungsverfahren für Roséwein sind:

1.    Dunkle und helle Beeren erhalten die gleiche Behandlung. Auf dem Weg durch die Traubenmühle wird der Traubenmost von den Farbstoffen der Beerenschalen zwar etwas angefärbt, jedoch gibt es keine Mazeration (liegenlassen auf der Maische). Nach dem Pressen wird der rötliche Most dann wie ein Weißwein weiterbearbeitet. Es entstehen sehr helle Roséweine.

2.    Die Weintrauben werden erst nach einer zwei- bis dreitägigen Maischestandzeit abgepresst, was in der Regel deutlich dunklere und geschmacklich intensivere Roséweine ergibt.

3.    Die Trauben werden angequetscht, aber nicht gepresst. Bevor jedoch der Most ein dunkleres Rot annehmen kann, wird ein Teil schon nach 12 bis 48 Stunden abgezogen oder einfach durch „Abtropfenlassen“ gewonnen. Der Rest des Mostes wird als Rotwein weiterverarbeitet, der durch dieses Verfahren konzentrierter und farbstärker ist. Der Rosé ist ein Nebenprodukt. Diese Methode bezeichnet man als Saignée, zu deutsch: Bluten.

4.    Hier wird ein Rotwein durch Schönen (hauptsächlich durch Mittel wie PVPP und Aktivkohle) von Gerbstoffen befreit und dadurch aufgehellt.

5.    Beim als „Blanc de noirs“ bezeichneten Wein („Weißer aus schwarzen“) handelt es sich um einen aus Rotweintrauben hell gekelterten Wein, was besonders beim Champagner bzw. Schaumwein Anwendung findet. Er kann helle, aber auch eine leicht rötliche Farbe aufweisen. Bei etwas dunklerer Farbe wird er Taché genannt.

 

Besonders in Frankreich haben Roséweine eine lange Tradition. Der Produktionsanteil im Jahr 2010 betrug 12%. In vielen Appellationen für Rotweine sind auch Roséweine eingeschlossen. Dies trifft vor allem auf die Regionen Bordeaux und die Provence zu. Und natürlich dem südlichen Rhônebereich, Heimat des Tavel, der als „König der Roséweine“ bezeichnet wird. Portugal ist bekannt für seine zwei ungemein erfolgreichen Markenroséweine Lancers und Mateus Rosé. In Italien gibt es mit Alta Langa, Franciacorta und Oltrepó Pavese Metodo Classico drei mit der höchsten Stufe DOCG klassifizierte Roséweine. Zwar erlangten Rosés in den 1980er Jahren auch in Deutschland und Österreich Popularität, jedoch ist der Produktionsanteil bis heute vergleichsweise gering. Argentinien steht zumeist für ungeheure Mengen qualitativ sehr einfacher, roséähnlicher Schankweinen aus verschiedenen rotbeerigen Criolla-Sorten. Jedoch gibt es dort, wie auch in Chile oder den USA, einige EU-rechtskonforme Roséweine. In den letzten Jahren hat er sich mehr und mehr zum Trend entwickelt und ist längst nicht mehr nur ein Sommergetränk. Vielmehr genießen Weinkenner den fruchtigen Tropfen inzwischen das ganze Jahr über, da er sich hervorragend als Essensbegleiter, wie auch als leichte Sommerlichkeit an kälteren Tagen eignet.

 

Zum Wohl,

 

Christian

 

 

Quelle: www.wein-plus.eu

Weingut Jülg

 

Oskar Jülg gründete 1961 mit seiner Frau das Weingut in einem ehemaligen Forsthaus in der Gemeinde Schweigen. Dort an der südlichen Weinstraße im Anbaugebiet Pfalz warf der Quereinsteiger viele geltende Lehrmeinungen über Bord, um Weine in der Region zu produzieren, wie er sie sonst aus Frankreich kannte. Er setzte damals Rebstöcke aus dem Burgund, welche zwar kleinere, aber dafür geschmacksintensivere Trauben liefern. Diese Reben besitzen mittlerweile das richtige Alter, um die Grundlage für große Weine zu bilden. Nach seinem frühen Tod übernahm der gerade einmal 21 Jahre alte Sohn Werner den Betrieb und führte die Familientradition gemeinsam mit seiner Frau fort. Als gelernter Winzer entwickelte Werner den Stil des Guts weiter und begann nebenher mit viel Geduld und Liebe zum Handwerk eigene Sekte herzustellen. Sein ebenso weinbegeisterter Bruder Peter eröffnete mit seiner Frau  Lydia 1993 im nur wenige Kilometer entfernten elsässischen Seebach das Maison Jülg, in welchem er sich der Herstellung von Crémants und Sekten aus traditioneller Flaschengärung verschrieb. Heutzutage wird das Weingut immer noch von Werner Jülg geführt, wobei die Verantwortung im Weinkeller inzwischen auf Sohn Johannes fällt. Dieser nutze als junger ambitionierter Weinmacher konsequent die Chancen, die sich seinem Vater nicht anboten. Er verließ den elterlichen Betrieb, lernte und arbeitete sieben Jahre lang auf deutschen Top-Weingütern und holte sich den letzten Schliff für seine Pinot-Noir-Passion schließlich im Burgund.

In Familienbesitz befinden sich 18 Hektar Rebfläche auf den Einzellagen Sonnenberg, Pfarrwingert, St. Paul und Wormberg, die zu 70% mit den weißen Sorten Riesling, Weißburgunder, Grauburgunder, Chardonnay, Muskateller, Gewürztraminer, Scheurebe und Sauvignon Blanc bepflanzt sind. Auf den restlichen 30% wachsen die Rotweinsorten Spätburgunder, St. Laurent, Schwarzriesling, Cabernet Sauvignon, Dornfelder und Portugieser. Durch entsprechende Maßnahmen wie Ausdünnen wird auf einen Maximalertrag von 65 hl/ha reduziert und die Weine werden sorten- und herkunftstypisch vinifiziert. Riesling und Spätburgunder durchlaufen zum Teil eine Spontangärung. Die Weißweine liegen lange auf der Feinhefe. Bestimmte Rotweine reifen im Barrique.

Was nun heute im Glas eingeschenkt wird ist die Essenz der Weitsicht Oskar und Werner Jülgs, die auf den Weinbau bezogen stets in Generationen dachten, als diese vor einem halben Jahrhundert französische Reben pflanzten. Heute profitiert davon Johannes Jülg und wenn er jetzt Pinot-Reben im Kammerberg setzt, werden sie das richtige Alter für herausragende Weine haben, wenn sein Sohn Oskar Jr. In 25 Jahren die Familientradition fortführen wird.

 

Zum Wohl,

Christian

 

 

Bei uns erhältlich

 

Crémant - Chardonnay und Weißburgunder vom Kalk- und Buntsandstein, Vergärung im Holzfass, 24 Monate Hefelagerung. In der Nase finden sich feine Aromen von Stachelbeeren, reifen Äpfeln und ein Hauch Citrusnoten. Am Gaumen prickelnd mit angenehmen Mousseux, im Abgang mineralische Noten. Als festlicher Auftakt oder als Aperitif zu leichten Vorspeisen und Salaten.

 

Quelle: www.weingut-juelg.de

 

 

Toskana

 

Die Region in Mittelitalien, zwischen dem Apennin und dem Tyrrhenischen Meer, umfasst ca. 23.000 Quadratkilometer und ist eine der schönsten Kulturlandschaften Europas. Ein 200 km langer Hügelteppich breitet sich von der nördlichen zur südlichen Grenze aus, durchzogen von gewundenen Flüßen, gesprenkelt mit mittelalterlichen Dörfern, überzogen mit immergrünen Wäldern und Weinbergen die in etwa 58.000 Hektar Rebfläche bieten. Ein Drittel der Toskana bedeckt das Chianti. Es beherbergt zahlreiche Unterzonen wie das Chianti Classico, aber auch einige eigene Ursprungsgebiete wie das des Brunello di Montalcino oder des Vino Nobile di Montepulciano. Zu den sonstigen beliebten und bekannten Landschaften des Kernlandes der Rennaisance zählen das Schwemmland Maremma im Süden, die Versilla-Küste im Nordwesten und die Etruskische Riviera, die sich von Livorno bis nach Piombino entlang der toskanischen Küste erstreckt.

Der Weinbau findet zu zwei Dritteln auf sonnigen Berghängen zwischen 100 und 500 Metern Seehöhe statt und besitzt eine lange Tradition. Diese führt zurück bis zu den Römern, Etruskern und Mönchen, die bereits im 10. Jahrhundert begannen auf den Hängen Weinreben zu pflanzen. Als Ertragsquelle entdeckten ihn der Adel und die Landwirte erst später, wobei die damaligen Weine nicht mit den heutigen vergleichbar sind, da die Herstellung der verschiedenen Geschmacksrichtungen erst im 19. Jahrhundert ausreifte. Den Grundstein des modernen Toskana-Weins legte der Baron Bettino Bercasoli Mitte des 19. Jahrhunderts in dem er eine Mischung aus den Traubensorten Sangiovese und Canaiolo entwickelte und somit den weltbekannten Chianti Classico erschuf. Während der 1950er und 1960er musste dieser in seiner Reputation etwas einbüßen, da zu dieser Zeit mehr Wert auf Quantität als auf Qualität gelegt wurde. Jedoch brachten toskanische Önologen, durch neue Methoden innerhalb der 1970er, den Standard wieder auf Weltniveau und es entstanden Weine, die sich keineswegs hinter den französischen Tropfen verstecken mussten. Seitdem stieg mit dem Ansehen der Toskana gleichzeitig auch der Preis. Ungeachtet dessen gilt er innerhalb der Region aber immer noch als Volksgetränk auch wenn dieser Tage sehr viel für den Export hergestellt wird.

Auch wenn das Hauptaugenmerk der Kulturlandschaft auf den roten Rebsorten liegt, wird natürlich auch Weißwein gekeltert. Zu den bekanntesten zählen wohl der Vernaccia di San Gimignano, stammend aus der Vernaccia-Traube und der typische Dessertwein der Toskana Vin Santo.

Die Weinlandschaft sich mit Olivenhainen und umfangreichen Wäldern ab und ist allemal nicht nur  ein kulinarisches und kulturelles Reiseziel. Vielmehr ist es vom Meer bis auf den auf 2.216 Meter hohen Monte Terminillo ein Paradies für die Sinne welches auf den insgesamt 14 Weinstraßen, welche durch die Region führen, nur darauf wartet erkundet zu werden.

 

Cheers, 

Christian

 

 

Quelle: www.weinplus.de 

 

 

Fallstaff Weinbar Voting

 

 

Wir wurden von Falstaff, dem führenden Magazin für Wein, Genuss und Reisen zu einer der besten Weinbars Deutschlands nominiert und IHR Seid die Jury.

Domaine du Seigneur

 

Bernard Duseigneur stammt aus Saint Laurent des Arbres, am rechten Ufer der Rhône und kann auf fünf Generationen seiner Familie des Weinanbaus zurückschauen. Nach einer Karriere als Investment Banker in der Stadt führte es ihn zurück zu seiner Profession als Winzer tätig zu sein. Dieses mal auf der linken Seite des Flusses, im südlichen Rhônetal auf den Kieselterassen des Weinanbaugebiets der gleichnamigen Gemeinde Châteauneuf-du-Pape. Er übernahm die Domaine 2002 und wird seit 2007 von Philippe Faure-Brac unterstützt, der 1992 zum weltbesten Sommelier gekührt wurde. Hinzu kamen noch der Kellermeister Gabriel Monnier und der Oenologe und Master of Wine Philippe Cambie. Alle teilen sie die Leidenschaft für die Herstellung herausragender Weine, der Natur und dem vielfältigen Terroir. Und Vielfalt an Bodenbeschaffentheit haben die Weingärten der hügeligen Landschaft allemal zu bieten. Das Tal war vor 60 Millionen Jahren vom Mittelmeer überflutet und nachdem das Wasser sich zurückzog hinterließ es überwiegend Sedimentgestein. Es folgte die Eiszeit und wieder wärmere Phasen wodurch die Lagen heute üppig geprägt sind von sandigen Sedimenten, Banken aus Lehm und Kalkstein, Kies, Mergel und den typischen mehrfarbigen Kieselsteinen. Land, Luft, Boden und Sonne allein lässt jedoch noch keine faszinierenden Tropfen ins Glas bringen. Mit Respekt all diesen Elementen gegenüber sieht es das Team von Domaine Duseigneur als tägliche Aufgabe an, die Arbeit an den Reben bis hin zum Weinkeller gewissenhaft und mit Hingabe zu betreiben. Das Hauptaugenmerk liegt jedoch auf dem Umgang mit der Natur, den bepflanzten Weinbergen und den Reben selbst. Bernard betrachtet das Besitzen von Lagen innerhalb dieses besonderen Terroirs als kulturelles Erbe an, das es gilt mit Respekt zu behandeln. Daher wird ausschließlich nach bio-dynamischen Richtlinien praktiziert und verarbeitet, was die Natur einem schenkt, wenn man sie zu pflegen versteht. Folglich werden weder Unkrautbekämpfungsmittel, Düngemittel oder sonstige chemischen Substanzen verwendet und Verzicht auf landwirtschaftliche Maschinen versteht sich, um die Verdichtung der Lehmböden zu unterbinden. Es entstehen zeitlose Grenache, Syrah und Mourvèdres, die ausdrucksstärker kaum sein könnten, die Seele des mediterranen Umfelds authentisch widerspiegeln und zu den ganz großen Frankreichs gehören.

 

A votre santé,

Christian

 

 

Bei uns erhältlich

 

La Goutte du Seigneur Côtes du Rhône – 50% Grenache und 50% Syrah erfrischen mit Bouquet nach Wilderdbeeren, schmeichelnd am Gaumen und üppigen Abgang mit feinen Tanninen. Ausbau im Weinfass aus Beton

 

 

Quelle: www.domainduseigneur.com

 

 

Natural Wines

 

Der Begriff „Natural Wine“ unterliegt nicht wirklich weinrechtlichen Bedingungen, sodass diese Bezeichnung oft keine detaillierte Auskunft über den Herstellungsprozess oder die Ausbauform des Flascheninhalts gibt. Ob der Wein sich nun Alternativwein, Amphorenwein, Artisan Wine, Naturwein, Raw Wine oder Pét-Nat (die schäumende Variante) nennt, ist nicht klar geregelt. Die gängige Meinung basiert auf folgenden Grundlagen:

 

  • Biologischer oder biodynamischer Weinbau – egal ob mit oder ohne      Zertifizierung
  •  Von Hand gelesene Trauben
  •  Spontane Gärung ohne Einsatz von Zusatz- und/oder Laborhefe
  • Keine Zusätze zum Most bzw. keine Anpassung des Mosts: keine Säuerung,
  • keine Chaptalisation (Zugabe von Zucker zum Most zur Bestimmung des Alkoholgehalts) und kein Zusatz von Hefenährstoffen oder Enzymen
  • Keine starke Bearbeitung des Weins, z.B. mittels Schleuderkegelkolonne (Gerät um flüchtige Verbindungen aus Wein abzutrennen), Umkehrosmose (Veränderung der Konzentration des Fruchtgehalts), Mikrooxygenierung (Optimierung des Sauerstoffeintrags) oder Kryoextraktion (Verfahren das mittels Kälte Stoffe separiert).
  • Keine Filtration
  • Keine Schönung
  • Minimale oder gar keine Schwefelzugabe
  • Für die Puristen der Szene gelten außerdem noch die folgenden Grundsätze:
  • Absolut keinen Zusatz von Schwefel
  • Keine Hemmung der malolaktischen Gärung bei Weißweinen
  • Keinerlei Beeinflussung der Gärungstemperatur
  • Kein Einsatz neuer Eiche

 

Im Gegensatz zum Orange Wein ist der Begriff Naturwein umstritten, da jeder der seinen Wein als solches etikettiert damit unterstellt, dass die Konkurrenz kein natürliches Produkt erzeuge. Der altehrwürdige VDP (Verband Deutscher Prädikats- und Qualitätsweingüter e.V.) hieß ursprünglich der Verband der Naturweinversteigerer und musste genau deswegen umbenannt werden, um nicht in Verdacht zu geraten, sich über den Namen einen Wettbewerbsvorteil verschaffen zu wollen. Denn es gilt: Jeder Wein ist ein Naturprodukt „Gute Natural Wines sind vibrierend und lebendig, zeigen aufregende unterschiedliche Charaktere voller Emotionen“, sagt Isabelle Legeron (erste und einzige Trägerin des „Master of Wine“ Titels in Frankreich), wo hingegen die kritischen Stimmen behaupten, dass es lediglich darum gehe, mögliche Fehler in einem Wein zu verzeihen. Tatsächlich dürfen Raw Wines nicht als Qualitätsweine vermarktet werden, da viele allein schon der sensorischen Prüfung nicht entsprechen würden, was aber keinesfalls abwertend zu verstehen ist. Ob Orange Wine jemals klaren Produktionsregeln unterliegen wird hängt auch davon ab wie sehr er das derzeitige Nischen Dasein überwinden kann und in der Lage ist eine größere Konsumgruppe anzusprechen. Das Endprodukt kann bezüglich Farbe, Geruch und Geschmack extrem unterschiedlich sein, da die Gärung, die nun überwiegend auf der Maische stattfindet, den Tropfen oft oxidative, vergorene Noten verleiht, die Farbe ungetrübt im Glas zum Vorschein bringt und letzten Endes der Geschmack mehr Komplexität in sich birgt. Sicherlich oft auch gewöhnungsbedürftig, macht dieses besondere Geschmacksprofil jedes Glas unglaublich spannend und zeigt wie vielfältig Weinreben verarbeitet werden können.

 

Bei uns erhältlich:

 

Ina Wihler 2016 Weissburgunder „Nature“ – die Trauben wurden in einer Tonamphore samt Schale vergoren und gelagert, ausdrucksstark, dominante Aromen von Marillen und Williamsbirne

 

Renner Sistas 2018 „Waiting for Tom“ weiß – hier zeigen sich Weißburgurgunder und Chardonnay von ihrer besten Seite: zarte Würze, leichter Holzanklang, ein wenig Orangenzeste und frische Physalis. Ananas im Abgang, nicht zu süß sondern knackig und frisch

 

Renner Sistas 2017 „Waiting for Tom“ rosé – einerseits würzig mineralisch, knackig und frisch – andererseits cremig, weich und samtig, Bouquet aus roten Rosen, Geschmack nach roten Beeren

 

Renner Sistas 2017 „Waiting for Tom“ rot – lebendig, saftig und verspielt, hervorragende sanfte Mineralität wird begleitet von Kirschen, Brombeeren und Lakritze

Melsheimer Riesling Pét Nat 2017 „Rurale“ – Riesling in Reinform. Der gärende Wein wird bei ca. 20g Restsüße ohne zusätzliche Hefezugabe in Sektflaschen gefüllt und mit Kronkorken verschlossen. So entsteht ein natürlich perlender Wein. Ein eigenes Riesling Universum und doch voll Typizität

 

 

Cheers,

Christian

 

 

 Quelle: www.weinplus.de 

 

 

Weinbaugebiet Piemont 

 

Italien ist mit seinen jährlich produzierten 60 Mio. Hektolitern der größte Weinproduzent der Welt. Die Geschichte des Weinbaus des Landes beginnt mit den Griechen, die schon um 1000 v.Chr. den Mittelmeerraum mit Rebstöcken bepflanzten. In Sizilien und Kalabrien entstanden die ersten griechischen Handelsstützpunkte von wo aus sich die Reben langsam Richtung Norden  bis in das Piemont verbreiteten, auf welches wir heute einen Blick werfen wollen. Der Ursprung des piemonteser Weinbaus geht zurück auf das keltische Volk der Tauriner (die der Hauptstadt den Namen gaben) und der Ligurer. Über 25 000 qm erstreckt sich das Piemont im äußersten Nordwesten und ist eine ländliche, weinbaulich zugleich hochambitionierte Region. Die Weinberge umfassen in etwa 47 500 ha Rebfläche. Berühmt für Barolo und Barbaresco, zwei der bedeutendsten Rotweine, wachsen weit über 100 zugelassene Rebsorten, von denen die meisten autochthon sind. Zu den wichtigsten weißen Sorten zählen Arneis, Chardonnay, Muscat Blanc, Pinot Blanc, Pinot Grigio und Sauvignon, wogegen über dreiviertel der Produktion auf Rotweine entfällt. Zu Barolo und Barbaresco ist noch zu erwähnen, dass sie aus einer einzigen Rebsorte entstammen; der alten, einheimischen Nebbiolo-Traube, die wahrscheinlich aus dem Aosta-Tal stammt, heute hingegen ausschließlich im Piemont kultiviert wird. Auf den kalk- und lehmhaltigen Verwitterungsböden der Langhe um die Stadt Alba bringt diese kostbare, jedoch ungewöhnlich schwierige und komplexe Rebe körperreiche, gerbstoffbetonte Weine mit einer unverwechselbaren Charakteristik hervor. Im Kopf- an-Kopf-Rennen mit der Toskana liefert das Piemont die meisten Spitzenweine des Landes und ist neben seinem renommierten Schaumwein auch noch bekannt als Wermutland, da dieser dort erfunden wurde. Mit seinen über 42 DOC und 16 DOCG-Zonen (staatlich kontrollierte Herkunftsbezeichnungen) besitzt die Gegend die meisten Qualitätsweinbereiche, während die weniger kontrollierte und reglementierte Qualitätstufe IGT (Tafelwein) gar nicht zu finden ist. Am Fuße der Alpen, an Frankreich grenzend, lassen sich diese hochqualitativen Weine herrlich in Kombination mit der für die Gegend typischen, erlesenen Küche und der malerischen Landschaft genießen.

 

Cheers,

Christian

 

Quelle: www.barolo.com

 

Pétillant Naturel

 

Als -Pétillant Naturel- (zu Deutsch: natürlich prickelnd) bezeichnet man die rustikalen Schaumweine, bei denen ausschließlich der bestehende Restzucker und die eigenen Hefen für eine Kohlensäurebildung innerhalb der Flasche sorgen. Was sich innerhalb der letzten Jahre zu einem Trend der Neuzeit entwickelte, besitzt eigentlich eine Geschichte, die weit bis in die Ursprünge der Weinherstellung zurück reicht und tatsächlich ein Versehen war. Junger Wein kam zu früh auf die Flasche und mit den steigenden Temperaturen des Frühlings begannen der noch vorhandene Zucker und die wiedererwachten Hefen eine neuerliche Gärung. Das ist die Urform der Flaschengärung, wird heute als Méthode rurale (ländlich), oder auch Méthode ancestrale (urtümlich)bezeichnet und wurde später in der Champagne perfektioniert, in zwei Gärungen unterteilt und zumeist nach der Entfernung der Hefe mit einer Dosage versehen. Produktionstechnisch unterliegen Pét Nats keinerlei weinrechtlichen Vorgaben, sodass die Herstellung recht unterschiedlich sein kann. Ob ein schwach oder stark schäumender Wein entsteht, hängt lediglich mit dem Zeitpunkt des Umfüllens und dem Restzuckeranteil zusammen. Für gewöhnlich wird der noch nicht fertig vergorene Traubenmost nach einer oft spontan eingeleiteten Maischegärung mit etwa 20g Restzucker und 5%.vol Alkoholgehalt in Flaschen abgefüllt. Zieht der gärende Most jedoch schon mit etwa 10g Zucker in die Flasche um, entsteht eine geringerer Kohlensäureanteil und man erhält Perlwein.

 

4 Gramm Zucker ergeben vergoren 1 Bar Flaschendruck.

 

Der Produzent allein entscheidet, ob er dégorgiert (entfernen des durch die Gärung zurückgebliebenen Hefedepots). Falls er sich dagegen entscheidet wird in der Regel keine Dosage und kein weiterer Schwefel zugegeben, was diese natürlich belassenen Schaumweine schließlich zu der Gruppe der Orange Wines (Natural Wines) zählen lässt. Ähnlich wie bei den genannten Naturweinen ist eine naturtrübe Farbe und

ein gerbstoffbetontes Bouquet charakteristisch für Pét Nats. Kraftvoll und erfrischend erfreuen sich nicht

nur Weinkenner über diesen authentischen und handwerklich erzeugten prickelnden Wein.

 

Bei uns erhältlich:

 

Melsheimer Riesling Pét Nat – Riesling in Reinform. Der gärende Wein wird bei ca. 20g Restsüße ohne zusätzliche Hefezugabe in Sektflaschen gefüllt und mit Kronkorken verschlossen. So entsteht ein natürlich perlender Wein. Ein eigenes Riesling Universum und doch voll Typizität.

Restzucker 4g/l, Alkoholgehalt 10,5%

 

 

Cheers,

Christian

 

 

Quelle: www.weinplus.de

 

Weingut Andres

 

Entlang der deutschen Weinstraße findet sich die im Norden liegende Region Mittelhardt der Südpfalz. Hier haben es sich die zwei Winzerbrüder zur Aufgabe gemacht Weine herzustellen, die in Kombination aus ökologischem Umgang mit der Natur, viel Handarbeit und dem verantwortlichen Weiterführen von Tradition entstehen. Das Weingut wird schon seit mehreren Generationen in Familienhand geführt und wurde 2015 von Michael und Thomas Andres übernommen, die sich die zwei Komponenten Präzision und gutes Handwerk auf die Flaggen schreiben.

Sie verfolgen die biologische Arbeit und ergänzen mit biodynamischen Grundsätzen, da neben den biodivers bewachsenen Böden ihnen ganz klar die Gesundheit des Weinbergs am Herzen liegt. Auf den Parzellen herrscht eine breitreichende Bodenbeschaffenheit von kargem Bundsandstein bis hin zum üppigen Kalkmergel. Daher sind die Weine durchgängig von einer feinen Mineralität und Eleganz geprägt. Neben der südlichen Weinstraße herrschen auch hier wenig kalte Winde und es strahlt viel Sonne, was zu einer mittleren Jahrestemperatur von 10,1 Grad Celsius führt.In dieser fruchtbaren Weinregion Deutschlands werden die gutseigenen Weinberge von den Gebrüdern Andres mit Geduld und vollstem Respekt den Ressourcen gegenüber bearbeitet. So wird auch in der Weinbereitung  so wenig wie möglich versucht in den hochsensiblen Prozess der Entstehung ihrer Weine einzugreifen. Naturbelassene Weine mit außergewöhnlichem Charakter. Trinkfreude garantiert.

 

Bei uns erhältlich:

 

Grauburgunder – vergoren mit natürlichen Hefen  im Edelstahl, frischer harmonischer Duft nach Weinbergpfirsisch, würziger und druckvoller Geschmack am Gaumen mit leichter Cremigkeit und gut angebundener Säure

 

Weißburgunder/Chardonnay – vergoren mit natürlichen Hefen, 70% Ausbau im großen Holzfass, 30% im Edelstahl, saftige Art im Duftspektrum, klare Birnen Aromatik bis zu tropischen Früchten, im Mund weich und druckvoll mit einem schönen Zug

 

Spätburgunder vom Buntsandstein – 21 Tage Maischegärung, danach kompletter Ausbau im gebrauchten Barrique, leichte Erdbeeraromatik, Veilchen, Würze nach Kräutern, mittelschwer und harmonisch im Abgang

 

 

 

 Cheers,

Christian

 

Quelle: www.andres-deidesheim.de

 

 

Hacienda del Plata

 

In der neuen Welt galt Argentinien lange noch als „Schlafender Riese“. Jedoch hat sich die letzten zwei Jahrzehnte in den Kellereien der fünftgrößten Weinnation der Welt einiges getan. Somit werden dort rote Sorten wie Malbec und Cabernet Sauvignon mittlerweile auf internationalen Niveau produziert. So auch auf der Bodega Hacienda del Plata in der Provinz Mendoza.  Das Familienweingut erstreckt sich über 18 Hektar und wurde von Pablo Gonzalez gegründet. Auf dem steinigen Mischboden (Lehm, Kalkstein und Sand) des Weinbergs  Luján de Cuyo besitzt die Winzerfamilie zwei Lagen.

Las Marias liegt etwa 900 m über dem Meeresspiegel und ist mit Malbec und Cabernet Sauvignon bepflanzt.

Casto Barros beherbergt auf ca 700 Meter Höhe hundert Jahre alte Malbec-Reben, Chardonnay, Sauvignon Blanc und Syrah.

Bei kalten Nächten und warmen Tagen werden die Parzellen mit viel Geduld, Kreativität und Liebe zur Natur gepflegt. In der eigenen hochmodernen Kellerei führen fortgeschrittene Technik, strikte Richtlinien der Lagerzeit wann, wie lange in welchem Holz und eine gehörige Portion Leidenschaft zu Wein, der mit leuchtenden Farben, unverkennbaren Aromen und individuellen Charakter überzeugt. Diese lassen sich hervorragend auf ihrem über hundert Jahre alten Anwesen „Las Marias“ in Chacras de Coria genießen. Dort lädt die Familie Weintouristen der ganzen Welt zu Weinproben ein und erzählt gerne ihre Geschichte. Weinproduzenten erhalten sogar die Möglichkeit eine persönliche Tour durch die Weinberge und das Weingut zu bekommen mit anschließendem Tasting direkt vom Fass. Natürlich verlieren die ausdrucksstarken, kräftigen Weine jedoch nicht an Genuss,  wenn sie  Zuhause oder bei uns in der Raum & Wein Vinothek ihren Weg ins Glas finden.

 

Bei uns erhältlich:

 

Zagal Cabernet Sauvignon Tinto Mendoza – Einmaischung über 48 Stunden, alkoholische Gärung mit ausgewählten Hefen, 40 % Ausbau in Eichenholzfässern. Zeigt in der Nase typische Aromen von schwarzen Johannisbeeren und ätherischen Noten.  Besticht durch seine kräftige Struktur mit süßen Tanninen und einer feinen Süßholznote, passt hervorragend zu dunklen Fleischgerichten.

 

Cheers,

Christian

 

Quelle: www.haciendadelplata.com

Baden

 

Heute werfen wir unseren Blick nach Baden. Das drittgrößte Weinanbaugebiet Deutschlands im Süden umfasst ca. 16 Tsd. Hektar Rebfläche und ist in neun eigenständige Unterzonen gegliedert. Badische Bergstraße, Bodensee, Breisgau, Kaiserstuhl, Kraichgau, Markgräferland, Ortenau, Tauberfranken und Tuniberg. Diese erstrecken sich über 400 km vom Bodensee bis über Heidelberg nach Tauberfranken, werden in Südbaden und Nordbaden unterteilt und sorgen mit ihren unterschiedlichsten Bodenbeschaffungen und Klimazonen für eine beachtliche, vegetative Vielfalt. Vom Vulkanwitterungsstein und Lößboden dominierten Kaisertuhl bis hoch zum Breisgau in dem Muschelkalk wie Gneis überwiegen und wesentlich mehr Niederschlag herrscht, produzieren zu drei-viertel rund 100 Winzergenossenschaften einen Durchschnittsmostertrag von 1,1 Mio. Hektoliter. Der Rest wird von Zu- und Nebenerwerb tätigen Weingütern und Erzeugergemeinschaften hergestellt. Angesichts der steilen, schwer zu bewirtschaftenden Hanglagen muss von den Weinproduzenten, trotz moderner Techniken, immernoch ein erheblicher Handarbeitsaufwand betrieben werden.  Im Fokus steht in Baden die Familie der Burgunder, aber auch Müller Thurgau, Riesling, Scheurebe, Sauvignon Blanc und Silvaner wachsen in der sonnenverwöhnten Gegend. Der Rebsortenspiegel hat sich die letzten Jahre minimal verändert. Allein der vermehrte Anbau der roten Rebsorten Spätburgunder, Regent, Schwarzriesling und Dornfelder ist erwähnenswert und dem steigenden Trend deutscher Rotweine zu zuschreiben. Aufgrund der warmen Verhältnisse haben neuerdings auch Chardonnay und Tempranillo ihren Weg auf die Lagen gefunden. Neben den französischen Regionen Elsass, Savoyen und Loire, sowie Österreich gehört  Baden durch das überdurchschnittlich warme Klima als einziges deutsches Anbaugebiet zur EU-Weinbauzone B.  Die vielen Facetten der Sonneninsel unserer Nation spiegeln sich in den Weinen wieder und machen das Gebiet dadurch für Weinliebhaber so interessant und zu einem idyllischen Ausflugsziel.

 

Cheers,

Christian

 

Quelle: www.deutscheweine.de

 

 

Ina Wihler

 

Wein war stets Haupthema am Familientisch von Ina Wihler. Die Frauen der Familie kümmerten sich seit jeher um Weinberge und Ihr Vater, ehemals Kellermeister, ist heute der Betriebsleiter eines großen Weinguts, in dem Ina ebenfalls im Marketing und Vertrieb tätig ist.

Im Nebenerwerb jedoch, betreibt die aufstrebende Winzerin ihr eigenes Weingut und widmet sich ihrer Idee hochqualitative Bio-Weine voller Authentizität und Tiefgang auf Flasche zu bringen. Den Grundstein eigener Weinbereitung legte sie, als sie sich nach dem Abitur entschied die Reben ihrer Großmutter zu übernehmen. Nach diversen Praktika in der Kellerwirtschaft und Weingutsverwaltung folgte das Studium der internationalen Weinwirtschaft in Geisenheim. Dort reifte die Überlegung, Weine im Einklang mit der Natur und eigenem Etikett zu produzieren für solche, die sich für Bio-Weine mit hohem Wiedererkennungswert begeistern zu wissen.

Auf den 2,5 Hektar im badischen Ihringen am Kaiserstuhl arbeitet sie seit 5 Jahren ohne Herbizide und seit 2 Jahren nach ökologischen Richtlinien. Das dem Schwarzwald vorgelagerte Hügelgebiet eignet sich hervorragend für die sonnenverwöhnten Burgunder Ina Wihlers.  Vergrößern möchte sie sich nicht. Viel eher ist der Blick auf die Qualität gerichtet und die wird nicht dem Zufall überlassen. Daher kann man die Winzerin morgens bei Laubarbeiten, nachmittags beim Spritzen der Reben und manchmal noch spät abends im Weinberg antreffen, wo sie evtl. noch kleine Mengen Wein für Kunden von Hand abfüllt, etikettiert und verpackt. Die Inspiration ihrer Oma und Großtante zum Weinanbau spiegelt sich nicht nur in der Liebe zur Arbeit in der Natur, sondern auch in den Etiketten wieder. Illustriert von Michael Genter aus Freiburg, zieren ihre familiären Vorbilder ihre 3 unterschiedlich ausgebauten Weißburgunder.  Ob nun klassischer Weißburgunder aus dem Edelstahl, unfiltriert im gebrauchten Barrique gelagert oder in der Tonamphore maischevergoren. Ina Wihlers Weine sind eine Bereicherung der einzigartigen Kulturlandschaft in Baden und tragen maßgeblich zum guten Ruf der aus dieser Gegend stammenden Burgunder bei.

Cheers, Christian

 

Bei uns erhältlich:

 

2017 Weißburgunder "trocken" – außergewöhnlich klare und duftige Frucht nach frischer Zitronenschale und grünem Apfel kombiniert mit zarter Grapefruitnote

 

2017 Weissburgunder "Maienbrunnen" – unfiltrierter Weissburgunder aus der Einzellage Maienbrunnen, extrakt und Körperreich, spontan vergoren, im gebrauchten Barrique gelagert, strukturiert, ölig im Abgang

 

2016 Weissburgunder "Nature" – Natural Wine, die Trauben wurden in einer Tonamphore samt Schale vergoren und gelagert, ausdrucksstark, dominante Aromen von Marillen und Williamsbirne

 

Quelle: www.wihlerwein.com

 

 

Thema Verschluss

 

Auch wenn es mittlerweile einige Alternativen zum Korken gibt sind heutzutage rund 80 % der Flaschen weltweit bevorzugt mit Naturkork verschlossen. Andere Verschlüsse wie Synthetik Korken, Glasstopfen, etc. entwickelten sich aufgrund der rückläufigen Anzahl der Korkeichen und dem hin und wieder auftretenden Problems des „Verkorkens“. Fälschlicherweise ist der Schraubverschluss oft noch mit dem Ruf eher minderwertigen Weins belastet. Dass der Wein nur mit Korken die Möglichkeit hat atmen zu können ist ein unzutreffendes Gerücht. Sowohl Korken als auch Schraubverschluss haben das Ziel, den Wein in der Flasche vor Sauerstoff zu schützen. 

Naturkorken hat den Vorteil, dass er sich der Flasche anpasst, geschmacksneutral ist und vor allem ein reines Naturprodukt von langer Haltbarkeit ist. Korken ist jedoch nicht gleich Korken. Hergestellt wird er hauptsächlich aus der dicken, äußeren Rinde der Korkeiche. Die Rinde wird mindestens ein Jahr abgelagert, in Wasser gekocht, gepresst, in Platten geschnitten und nach Qualitäten sortiert. Anschließend werden die Rohlinge geschliffen, gebleicht, imprägniert und zuletzt noch bedruckt bevor sie ihren Weg in die Flasche finden. Mehr als die Hälfte der Weltproduktion stammt aus Portugal gefolgt von Spanien, Algerien, Italien und Marokko. Unterschieden wird zwischen folgenden Arten des Korkverschlusses: Der Naturkorken stammt aus einer Rinde und wird nicht wie der Presskorken aus Korkgranulat zusammengeleimt. Überdies werden auch oft gemahlene Korkreste oben und unten mit einer Korkschicht, aus einer Rinde stammend, abgeschlossen, um den Wein vor dem Leim zu schützen. Günstiger, jedoch unökologischer, ist der Kunststoffkorken. Eine nachhaltigere Gegenmaßnahme dazu wurde jüngst von einer amerikanischen Firma entwickelt, die aus Zuckerrohr-Ethanol gewonnenem Polyethylen Korken herstellt. 

Die hochwertigste Form ist mit Abstand jedoch der „DIAM“ Korken der französischen Firma Sabaté . Dort werden nur hochwertige Rindenabschnitte verwendet, Holzanteile raus gesiebt und im Anschluss mit hyperkritischem Kohlendioxid (Zustand zwischen flüssig und gasförmig) im Diamant-Verfahren ohne chemische Stoffe gereinigt. Das Material wird dadurch für den ungewollten Weinfehler „Korkschmecker“  verantwortlichen TCA (Trichloranisol), sowie auch von anderen zahlreichen für Fehltöne sorgenden Molekülen befreit. Eine gewisse Sauerstoffzufuhr, die ein Korken mit sich bringt, kann sich positiv auf Aromen, Haltbarkeit und Farbe auswirken. Für einen Wein, der jung getrunken werden sollte, ist ein Presskorken die weitaus günstigere Alternative, wobei die Gefahr bei längerer Lagerung des Zerbröselns steigt. Der emotional geführten Diskussion, ob mit dem Schraubverschluss ein „Kulturverlust“ verbunden ist, stehen die günstige Herstellung und die Tatsache gegenüber, dass damit das Problem des „Verkorkens“ vermieden werden kann. Diese werden aus korrosionsfreiem Metall (zumeist Aluminium-Legierung) mit einer innen befindlichen Dichtungsschicht aus Kunststoff und Zinnfolie hergestellt. Gerade auf die Zinnfolie und die Länge des Schraubverschlusses gilt es zu achten, da sie bereits schon einiges über die Qualität des Flascheninhalts aussagen können. So Unterschiedlich diese Formen des Verschlusses, so jedoch natürlich auch ihre Preise. Daher muss sich ein Weingut schon genau überlegen, welche Variante für sie am wirtschaftlichsten und sinnvollsten ist.

Und wie sehr ihnen ihr produzierter Wein am Herzen liegt, um den es ja letzten Endes geht. Ob nun elegant oder praktisch, innovativ oder traditionell verschlossen.

 

Cheers,

Christian

 

Quelle: www.weinplus.de

Das Weinbaugebiet Rheinhessen

 

Rheinhessen ist das größte Weinanbaugebiet Deutschlands, umfasst 26 Tsd. Hektar Rebfläche und ist ungeschlagen in seiner Sortenvielfalt. Auf den fruchtbaren Lößböden des Hinterlands zwischen Alzey und Worms, wachsen herzhafte Müller-Thurgaus (rund 25 % der Anbaufläche). Am Rhein, um die Kleinstädte Nackenheim, Nierstein und Oppenheim liegt das Hauptaugenmerk auf Riesling (10%). Auf den dortigen Buntsandsteinböden wachsen einige der schönsten Rieslinge Deutschlands. Hinzukommend wachsen ca. 10% Silvaner im südlichen Teil Rheinhessens bei Worms, der Heimat der Liebfrauenmilch. Dieser vorwiegend aus Müller-Thurgau, aber auch aus Kerner, Scheurebe, Bacchus, Silvaner und anderen mehr oder weniger hochwertigen Sorten gekelterte Wein macht noch immer rund ein Viertel der Weinproduktion Rheinhessens aus. Die Liebfrauenmilch wurde während der 1970er und 80er Jahre als Supermarktwein zum Exportschlager. Günstig mit Raffinade Zucker gepanscht, fand sie ihren Weg in die Welt und brachte den deutschen Exportmarkt damit ein wenig in Verruf. Zum Leidwesen der jungen aufstrebenden Winzern bestimmt er heute immer noch ein wenig das Bild des deutschen Weins im Ausland. Jedoch bildeten sich in den letzten Jahren und Jahrzehnten einige Institutionen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, den Weinanbau in Rheinhessen neu zu definieren. So z.B. die Winzervereinigung Message in a bottle e.V. Sie besteht aus 26 Weingütern, die zusammen den Leitgedanken „Austausch geht vor Missgunst“ entwickelt haben. Dem Konkurrenzkampf trotzend ist Produktion qualitativ hochwertiger Weine ihr höchstes Ziel. Alles wird per Hand geerntet und weitestgehend ökologisch angebaut. Tatsächlich liegen auch die Wurzeln Ecovins im Dreieck zwischen Mainz, Worms und Bingen. Hier wurde Anfang der 80er Jahre der erste Regionalverband ökologisch arbeitender Winzer nämlich gegründet und hat maßgeblich zur Innovation der Gegend beigetragen. Somit genießt Rheinhessen den Ruf der dynamischsten Weingegend Deutschlands und steht mit seinen im Jahr ca 2,5 Mio. hl produziertem Wein nicht nur für Ertrag, sondern auch Qualität.

 

 Cheers,

Christian

 

Quelle: www.rheinhessen.de

 

 

Francois Seconde

 

Etwa 10 km südöstlich von Reims liegt die Grand Cru Gemeinde Sillery. Der Ort inmitten der Region Grand Est (vor 2016 Champagne Ardenne) ist schon seit Jahrhunderten bekannt für einen der begehrtesten Weißweine der Welt. Ende der 70er Jahre begann François Secondé hier als einziger Winzer, der sein eigenes Lesegut vinifiziert und unter eigenem Namen verkauft, reinen Sillery-Champagner zu erzeugen. Wo sich der Marne-Rhein Kanal und der Fluss Vesle kreuzen, legte François 1972 den Grundstein des Unternehmens, durch den Kauf seiner ersten eigenen Parzellen. Unterstützt von seiner Frau Anne-Marie, wurden im Laufe der Zeit 5,5 Hektar bepflanzt mit Rebstöcken, die heute im Durchschnitt 37 Jahre alt sind. Die Weinberge werden nach den Prinzipien der Nachhaltigkeit bewirtschaftet und befinden sich neben der Sillery noch in Mailly-Champagne, Puilsieux und Verzenay. Hier wachsen hauptsächlich die Trauben Pinot Noir, ein Teil Chardonnay und nicht wie in der Gegend eigentlich üblich; Pinot Meunier. 2009 ist Jérôme Groslambert in den Betrieb mit eingestiegen, um die Tradition von François Secondé fortzuführen. Die in den Schaumwein verarbeiteten Trauben werden mit Bedacht erst relativ spät geerntet, um den Weinen mehr Körper zu veleihen. Pinot-Noir-orientiert erschafft der Champagner somit ein tolles Zusammenspiel aus rassigem Tiefgang und graziler Eleganz. Jede Lage wird einzeln geerntet und strikt in separate Fässer abgefüllt. Dementsprechend besitzt jeder Weinberg seinen eigenen Grundwein mit individuellem Charakter. Die 40 Tsd. Flaschen, die das Champagnerhaus im Jahr produziert, werden alle per Hand gerüttelt und erhalten nur eine geringe Dosage, um deren Seele pur und unverfälscht ins Glas zu bringen.

 

à votre santé, Christian

 

Bei uns erhältlich:

 

François Secondé Cuvée Clavier - mit zwei Drittel Chardonnay und einem Drittel Pinot Noir weist diese harmonische Zusammenstellung einen doppelt so großen Anteil von weißen wie von schwarzen Trauben auf. Mit der Zuckerdosage von 8g/L entsteht ein feiner aromatischer Wein mit Länge und Fülle.

 

François Secondé Brut Integral – Die Assemblage aus 2/3 Pinot Noir und 1/3 Chardonnay aus vier verschiedenen Grand Cru Dörfern ohne Dosage verführt in der Nase mit seinen zarten, aufrechten Ausdruck. Mineralisch und frisch. Ein wahrer Champagner für Weinliebhaber.

 

 

 Quelle: www.champagnefrancoisseconde.com

 

Cantina Ceste

 

Im Piemont, rund um die Kleinstadt Alba, liegt Langhe. Diese Region gilt als Mittelpunkt der Barolo-Produktion und ist Heimat der Familie Ceste, deren Familientradition schon seit hundert Jahren dem Weinanbau verschrieben ist. Das Winzer Handwerk lernte Franco Ceste von seinem Vater Guido, mit dem er heute das Unternehmen gemeinsam führt. Trotz ihres breiten Wissens versuchen Vater und Sohn mithilfe von Freunden aus der Oenologie und der Agrarwissenschaft stets neue, ungewohnte Wege zu gehen, um den einheimischen Rebsorten mehr Finesse zu verleihen. Auf den besten Lagen wächst hier die edle Sorte Nebbiolo, aus der Barolo sowie Barbaresco produziert wird. In den 90er Jahren begann Franco den Vertrieb auszuweiten und auch nicht einheimische Rebsorten anzupflanzen, jedoch liegt der Schwerpunkt nach wie vor auf Barbera, Dolcetto, Arneis und eben Nebbiolo.

Mit Blick nach vorne erlauben sich die Winzer jährlich ein Experiment. Mal werden hochgewachsene Rebstöcke niedrig geschnitten, mal wird die Ernte verzögert oder es wird mit der Temperatur im Gärkessel gespielt.

 

Was zur Qualitätssteigerung führt wird notiert, alles andere steigert den Erfahrungswert. Einen Besuch wert ist die Weinkellerei ,unweit von Alba, in der Gemeinde Govone, in der die klassischen Weine der Region produziert werden. Zudem bietet sich hier die Möglichkeit die lokalen Köstlichkeiten bei einem guten Glas Wein zu erleben und wird stets mit Herzlichkeit, sowie kompetentem Service  empfangen. Dadurch erfreuen sich nicht nur Anwohner, sondern auch Genussfreunde aus aller Welt an diesem Ort.

 

Cheers, Christian

 

 

Bei uns erhältlich:

 

Nebbiolo d´Alba d.o.c. La Guardia - im Eichenfass ausgebaut erlangt der Nebbiolo einen samtigen, wohlriechenden Geruch nach frisch gebackenem Brot und dunklen Beeren. Voller Körper mit samtigen Abgang.

 

Barolo - Vinifizierung 3 Jahre im Barrique. Nase bezaubert durch tiefe dunkle Beeren gepaart mit ätherischen Aromen. Sehr samtiger und harmonischer Kraftprotz. Unbedingt dekantieren.

 

Barbera d`Alba Sposabella - charakteristisch intensiv, blumig mit einem Hauch von Rosen. Vollmundiger, fruchtiger Wein mit einer angenehmen Säurestruktur.

 

Roero Arneis - floraler Duft nach grünem Gras, Honig und Banane. Im Geschmack sehr fruchtig, weich und langanhaltend. Hauch von Zitrusfrüchten und Bittermandel.

 

Quelle: www.cestevini.com 

Domaine Turenne

 

Das Weingut erstreckt sich über 20 Hektar, liegt im Zentrum der Côtes de Provence zwischen Cuers und Pierrefeu und wird schon seit Anfang des 19. Jahrhunderts von der Familie Benezet betrieben. So kommt es, dass manche der Reben bereits hundert Jahre alt sind, wobei das Durchschnittsalter bei ca. 40 Jahren liegt. 1990 übernahmen Philippe und Cécile Benezet das Weingut und erfüllten sich damit ihren Traum den eigenen Wein, durch respektvolle Arbeit in den Weinbergen bis zur Reife im Keller, zu produzieren. Die Trauben müssen sehr robust sein, da die Bodenbeschaffenheit an der Spitze eines Schwemmkegels liegt und der lockere, tiefe und sandige Boden auf Ton-Kalkstein einen niedrigen Humusgehalt aufweist. Mit 40 Hektoliter pro Hektar ist der Ertrag eher überschaubar, beinhaltet jedoch hochqualitative Beeren, die bemerkenswerte Aromen entwickeln. Zu den angebauten Rebsorten zählen Grenache, Carignan, Cinsault, Mourvèdre, Syrah, Rolle und Petite Clairette. Alles biozertifiziert. Das mediterrane Klima sorgt mit seinen trockenen, kalten Wintern und heißen Sommern, die jedoch durch das windige und feuchte Mikroklima reguliert werden, für gehaltvolle Weine ohne überspannten Säure- oder Zuckergehalt. Durch die Balance von Sorgfalt dem Terroir gegenüber und gleichzeitiger Experimentierfreude mit Blick nach vorne entstehen Weine, die sowohl Weinkennern, wie auch sporadischen Weintrinkern, Vergnügen bereiten.

Cheers, Christian

 

Bei uns erhältlich:

 

Cuvée Antoine - handgelesener Cuvée aus Petite Clairette und Vermentino, hellgelb mit grünlichen Reflexen. In der Nase Grapefruit und Birne mit kräutrigen Noten im Abgang.

 

Cuvée Camille Rosé -  80% Cinsault, 10% Syrah, 10% Grenache handgelesen. Getrennte Weinbereitung für jede Traube, natürliche Hefegärung. Blumige und frische Nase mit Nuancen von Pfirsich und Aprikose. Am Gaumen erfrischend umgeben von einer schönen Mineralität.

 

 

Quelle: www.domaineturenne.com

 

Weingut Sohns

 

Inmitten der geschichtsträchtigen Kulturlandschaft Rheingau liegt das Weingut Sohns. Dort führt die Familie Sohns vom Weinberg über die Vinifikation bis hin zum Verkauf alle Arbeitsschritte eigenständig aus. Unterstützt werden sie nur ab und an von motivierten Weinbaustudenten

der um die Ecke liegenden Universität Geisenheim. Naturnahes Arbeiten, sorgsamer Umgang mit den Ressourcen und natürlich das breite Fach-

wissen der Familie lässt die angehenden Winzer lehrreiche und

praxisnahe Erfahrungen sammeln.

Auf den 9 ha Rebflächen wachsen überwiegend die Rebsorten Riesling und Spätburgunder. Jeder Weinberg erhält eine durchgehende ökologische Begrünung. Demzufolge entsteht eine Blütenvielfalt, die nicht nur die Verbreitung tierischer Nützlinge fördert, sondern auch eine natürliche Bodenversorgung schafft.

Die Lagen sind alle Richtung Süd und Südwesten ausgerichtet und die Löss-/ Lehmböden, auf denen der Riesling wächst, führen zu anspruchsvollen Weinen in denen sich der Rheingau nicht besser widerspiegeln könnte. Weiterhin ist zu erwähnen, dass im Weinkeller so wenig wie möglich versucht wird in den sensiblen Prozess der Vinifizierung einzugreifen. Das Resultat sind unverfälschte, elegante und genussvolle Weine. Das Weingut Sohns wird in vierter Generation betrieben. Mit der Erfahrung, der Senioren und der Innovation der Junioren hält die Familie die Balance zwischen Tradition und Moderne.

 

zum Wohl,

Christian

 

 

Bei uns erhältlich:

 

Riesling SE Trocken - rieslingtypische Frucht verbunden mit einer moderaten Säure. Idealer Terassenwein, der aber auch hervorragend zu leichten Speisen passt.

 

Riesling Spätlese "Geisenheimer Kläuserweg"  - Hommage an die geschichtsträchtige Spätlese. Ein Wein mit hohem Lagerpotential, stählerne Mineralität und betörender Süße.

 

"Geisenheimer Mönchspfad" Weissburgunder - säurearm und cremig mit einem vollen Abgang. Aus goldgelben Trauben gewonnen, zeigt sich der Wein ausgesprochen fruchtig und geradlinig.

 

"Erstes Gewächs Kläuserweg" Lagenriesling - Das Erste Gewächs zeigt seine volle Frucht gepaart mit einer frischen Eisbonbonnote und exotischen Citrus- und Kiwinoten. Der feine Vanilleduft, die leichte Holzaromatik und die kräftigen Fruchtaromen nach Pfirsich und Aprikose harmonieren wunderbar mit dem belebenden Süße-Säure-Spiel.

 

 Quelle: www.weingut-sohns.de

Azienda Possente

 

Possente war schon immer bestrebt, ein einfaches Prinzip zu maximieren: das Land auf natürliche Weise zu bearbeiten und die bestmögliche Qualität der Weine auszuarbeiten. Die Possente-Flagge weht in der Provinz Trapani auf Sizilien. Die Weinbauregion ist eine der größten in Europa und liegt auf einer Höhe von fast 400 m über dem Meeresspiegel. Hier wachsen die Reben üppig, dank des typisch mediterranen Klimas. Das Terroir der Weinberge ist geprägt von sandigen und kalkhaltigen Böden und durch das besondere Mirkoklima gelingt es den Weinreben ihr volles Reifepotenzial zu entfalten.

Die Zeit scheint zwischen den Weinstöcken von Alcamo und Salaparuta zu verweilen, wo sich Geschichte, Kultur und Weinbautradition vereinen. Die Familie Possente bewirtschaftet das Land mit viel Leidenschaft. So verwundert es nicht, dass es ihnen gelingt die Düfte, Farben und Aromen der Region einzufangen und in Ihre Weinbereitung einfließen zu lassen. Die Weine entstehen aus der Kombination von traditionellen Reben wie Nero d'Avola, Catarratto und Grillo und internationalen Rebsorten wie Syrah und Viognier. Mit dem Wissen um den richtigen Zeitpunkt der Lese, der anschließenden Auswahl des besten Traubenguts und dem geschicktem Produktionsablauf, gelingt es den Winzern herausragende Weine zu produzieren. Von der Ernte bis zum Keller, von der Vermarktung bis zum Vertrieb, jeder Moment ist bemerkenswert und sämtliche Phasen werden mit größter Hingabe verfolgt.

 

Zum Wohl!

 

Quelle: www.possente.it

Weingut Georg und Martin Fußer

 

Nach dem Studium an der renommierten Hochschule Geisenheim im Rheingau, strukturierten die beiden Brüder Georg und Martin das elterliche Weingut Fußer in Niederkirchen bei Deidesheim in der Pfalz um. Seit dem Jahr 2007 bewirtschaften sie insgesamt 12 ha nach Ihrer eigenen Philosophie und biologisch-dynamischen Richtlinien im Weinbau. Diese sammelten sie während verschiedener beruflicher Erfahrungen im In- und Ausland.

Die beiden Rebsorten Spätburgunder und Riesling sind seither das Steckenpferd, welche eine gewisse Heimatverbundenheit zur Weinbauregion Pfalz wiederspiegelt. Diese überschaubare Diversität ist jedoch kein Grund dafür sich in der Welt der Weine zu verstecken. So wurden Weine vom Weingut Fußer mit dem zweiten Jahrgang der 2008 auf die Flasche kam sogleich prämiert. Die Ortsweine vergären spontan mit den eigenen Weinberghefen. So entstehen Weine mit einer sehr hohen Komplexität und Tiefe, die sich ebenfalls einer Langlebigkeit erfreuen und man auf die Reife nach einigen Jahren gespannt sein kann. Die Geschwister treffen sämtliche ihrer Entscheidungen gemeinschaftlich und kanalisieren Ihre unterschiedlichen Stärken in

den verschiedenen Bereichen der Arbeit. Die Kombination aus schonender Weinbereitung, manueller Verarbeitung des Leseguts und schließlich

dem nachhaltigen Zusammenspiel aus der biodynamischen Bewirtschaftung der Weingärten, schaffen es die Fußer Brüder gehaltvolle und

charakterstarke Weine zu kreieren.

 

Schaut vorbei und verkostet mit uns spannende Weine.

Cheers, Davide

 

Quelle: www.mfg-wein.de

Bodega Mas que Vinos

 

Die Freundschaft der drei Winzern begann 1998 als sie sich in der Rioja kennenlernten. Margarita Madrigal, Alexandra Schmedes und Gonzalo Rodriguez haben mit ihrer oenologischen Erfahrung verschiedene Bodegas in ganz Spanien beraten und gründeten 1999 in Dosbarrios ihre eigene.

 

Inspiriert von der malerischen Gegend und der gemeinsamen Philosophie qualitativ hochwertigen Wein herzustellen, renovierten sie das mehr als 170 Jahre alte Familienweingut Gonzalos in den kastilischen Hochebenen.

 

Dort verschrieben sich die drei Oenologen den regionalen Rebsorten Cencibel, Garnacha, Malvar und Airén, sowie der Arbeit mit traditionellen Weinbereitungstechniken in Tongefäßen und Zementamphoren, in denen die Weine einer malolaktischen Gärung unterzogen werden.

 

 

Die Weinberge umfassen etwa 35 ha, liegen auf 750 m Höhe und werden strikt ökologisch bewirtschaftet. In der Nähe von Dosbarrios und den umliegenden Dörfern herrscht kontinentales Klima und die Böden bestehen vorwiegend aus Kalk und Lehm.

 

Die zum Teil 80 Jahre alten Buschreben der indigenen Trauben benötigen deutlich weniger Wasser als zugereiste Sorten und von der Weinlese bis hin zur Abfüllung wird nicht weniger Wert auf Nachhaltigkeit gelegt. Alle Nebenprodukte der Weinherstellung werden wieder verwendet. So werden Rappen und Traubenstiele als natürlichen Dünger wieder in den Weinbergen ausgebracht. Die Weinhefen und Trester werden an Destillerien abgegeben.

 

Das Ergebnis sind Weine, die aus Liebe zur Region und mit größtmöglichem Respekt entstehen und auf die dortigen Ressourcen angepasst sind.

 

Zum Wohl, Christian

 

Quelle: www.bodegasmasquevinos.com

Weingut Renner 

 

Im burgenländischen Weinanbaugebiet Neusiedler See befindet sich das Weingut Renner, dass in dritter Generation in Familienhand geführt wird und zur Winzervereinigung Pannobile gehört.

 

Die Weingärten der Familie Renner liegen alle rund um die Weinbaugemeinde Gols und erstrecken sich über ca. 14 ha Rebfläche auf den Hanglagen Altenberg, Heideboden, Salzberg, Schafleiten und Setzlust.

 

Die Winzervereinigung Pannobile ist die Zusammenkunft von 9 befreundeten Winzerfamilien, die es sich zur Aufgabe gemacht haben das Burgenland und den regionstypischen Geschmack darzustellen und auf Flasche zu bringen.

 

Neben den gebietstypischen Sorten Zweigelt, Blaufränkisch und St. Laurent wachsen dort noch die Rebsorten Pinot Noir, Merlot, Syrah, sowie die weißen Sorten Chardonnay, Weißburgunder und Welschriesling.

 

Die Töchter von Helmut und Birgit Renner haben sich mit ihrer Linie "rennersistas" dem Ursprung der Weinproduktion verschrieben und widmen sich der Herstellung von infiltrierten und ungeschwefelten Naturweinen. Die Bearbeitung der Weinberge erfolgt ohne systemische Spritzmittel und Herbizideinsatz. 2009 wurde der Betrieb weitergehend auf organisch-biologische Bewirtschaftung umgestellt, sodass 2012 der erste biologisch zertifizierte Jahrgang abgefüllt wurde.

 

Das Weingut Renner steht für komplexe, nuancenreiche und unverwechselbare Weine, die den Charakter der Gegend um den Neusiedler See hervorragend widerspiegeln.

 

Cheers, Christian

 

Bei uns erhältlich:

 

Heideboden - rote und dunkle Beerenfrucht, leichte Kräuterwürze und feine Tannine, zarte Mineralität im Nachhall, individueller Speisenbegleiter. Spontangärung. Kleines Fass.

 

Zweigelt - saftige Kirschen und frische Brombeeren, vegetale Würze. Spontangärung, großes Fass

 

Rosé Sekt Extra Brut - Noten nach knackigem Pfirsisch und Mandarinen, Thymian und Rosmarin Kräuteraromen. Traditionelle Flaschengärung 24 Monate auf der Hefe.

 

 

Rennersistas Natural Wines:

 

Waiting for Tom weiß - Frisch - mit viel Frucht und Länge - angenehm und unkompliziert zu genießen. Eine Cuvée aus 70% Weissburgunder und 30% Chardonnay. Maischestandzeit von 3-8 Tagen Unfiltriert. Spontangärung mit einheimischen Hefen und vinifikation in 2000l und 225l Barrique Fässern.

 

 

Waiting for Tom rot - Eine leichte Rotweincuvée mit Beerenfrucht aus Zweigelt, St. Laurent und Blaufränkisch. Gekühlt genießen, ob auf der Terasse, am Boot oder einfach nur so. Spontan vergoren und anschließende Vinifikation in gebrauchten 225l bis 3000l Fässer. 

 

 

Waiting for Tom rosé - Eine knackige Rosé Variante aus Zweigelt und Blaufränkisch. Lebendig und Druck am Gaumen. Unfiltriert, spontan vergoren. Vinifikation in gebrauchten Fässern. Keine Zugabe von Schwefel.

FLIK Sektmanufaktur

 

Als der gelernte Winzer Rüdiger Flik den 2011 zur Disposition stehenden Marienhof in Mainz-Laubenheim fand, war es Liebe auf den ersten Blick. Das 1746 errichtete Gebäude steht auf Mauern aus dem 12. Jahrhundert und wird seit jeher zur Weinproduktion genutzt.

Gegenwärtig stellt dort Rüdiger Flik feinperlige Kreationen auf hohem Niveau her.

Eigene Rebflächen besitzt der Jungwinzer noch nicht. Er bezieht seine Trauben von ehemaligen Studienkollegen, mit denen er die Arbeit im Weinberg gemeinsam leitet. Dabei liegt der Hauptaugenmerk auf der physiologischen Reife.

Die Trauben für die Sektherstellung werden früh und mit geringem Mostgewicht gelesen. So entstehen üppige Schaumweine. Seine Leidenschaft für Wein erfolgte durch ein Praktikum bei einem der Top Winzer vom Kaiserstuhl, das Weingut Huber.

 

Während der Auxerrois in Gundersheim wächst, gedeit der Riesling auf der hessischen Bergstraße. Dort reifen die Beeren spät und besitzen von Beginn an einen höheren Fruchtanteil. Sämtliche Weine werden im Holz ausgebaut und gären von September bis  Mai in den 60 Barriquefässern. Dabei durchlaufen sie die malolaktische Gärung, bei der die spitze Äpfelsäure in mildere Milchsäure umgewandelt wird. Hierdurch erlangt der Wein einen wei­cher und vol­lmundigeren Geschmack.

 

Durch die traditionelle Flaschengärung, die bei der FLIK Sektmanufaktur zwischen 12 - 24 Monaten andauert, entstehen feinperlige Schaumweine mit Kraft und Finesse. Keine Schönung und nur eine leichte Filtration tragen hierzu ebenfalls bei.

 

Zum Wohl,

Christian

 

Quelle: www.flik.de

Weingut Schmelz

 

Inmitten der Wachau, in Joching, befindet sich seit 150 Jahren in Familienhand das Weingut Schmelz.

Die Rebfläche verteilt sich nahe der Donau von Wösendorf bis Unterloiben über ca 14 Ha. Die Weine sind geprägt von Löss und Schotter bis zu sandigen Urgesteinsböden. In der Gegend herrschen trockene, mild-warme Sommer und recht kalte Winter, charakteristisch für das kontinentale Klima aus der pannonischen Tiefebene.

 

Neben Grüner Veltliner und Riesling als Hauptsorte wird das Sortiment des Weiteren noch mit Gelbem Muskateller, Sauvignon Blanc und Weißburgunder ergänzt.

 

Leidenschaft für die Natur, Liebevolle Arbeit in den Weingärten  und eine sorgfältige Ernte sind die Basis für ein gesundes Traubenmaterial. Das Lesegut wird im Keller schonend mit moderner Technik verarbeitet. Es entstehen trinkfreudige, unverwechselbare Weine mit dem gewissen Fruchtschmelz.

 

Die Familie ist Gründungsmitglied des Verbandes Vinea Wachau, eine Winzervereinigung die ausschließlich Weine aus einem gesetzlich begrenzten Anbaugebiet keltern. Die Weinbereitung erfolgt naturbelassen ohne jegliche Anreicherung , Konzentrierung, Aromatisierung oder Fraktionierung.

Im Weinanbau ist dabei der Fokus auf die Steillagen der Wachau gerichtet, welche eine intensive, handwerkliche Pflege erhalten, um Weine mit besonderem Charakter hervorzubringen.

Auch erwähnenswert ist die am Gut selbst errichtete Weinbühne, von der man einen beeindruckenden Ausblick auf die gepflegten Weingärten erhält. Dort lädt die Familie zu Verkostungen mit kulinarischer Unterlegung ein um die Weine mit unverwechselbarem Terroir zu genießen.

 

Zum Wohl,

Christian

 

 

Bei uns erhältlich:

 

 

Grüner Veltliner Federspiel “TOM”

Elegant und feinfruchtig, zarte Kräuternoten, lebendige ausgewogene Säure aus unseren Lagen in den Wösendorfer Mittelbergen geprägt von mineralischen Bodenformationen.

 

Sauvignon Blanc Federspiel "DONAUFELD"

Zarte frische Frucht, Paprika und Johannisbeeren, kühl, aromatisch, knackig, Lage nahe der Donau mit den typischen Schwemmlandböden.

 

 

Quelle: www.schmelzwein.at

 

Tenuta Salcheto

 

Das Weingut befindet sich in unmittelbarer Nähe der mittelalterlichen Hügelstadt Montepulciano. Auf einer der höchstgelegenen Anbauflächen der Toskana hat sich Michele Manelli vor allem eins zur Aufgabe gemacht: Nachhaltigkeit

 

Heute ist die Agr. Salcheto ein 58 Hektar großes Anwesen, das mit einem der fortschrittlichsten und autarken Weinkeller betrieben wird.

Die Weinberge werden mit selbst hergestelltem Dünger, Bienen und bestimmten Gründüngern biologisch und nachhaltig bewirtschaftet. So wird ein ausgewogenes Zusammenspiel zwischen der biologischen Vielfalt des gesamten Ökosystems, den Qualitäts- und Produktivitätsanforderungen erreicht.

 

 

Das Unternehmen eröffnete an seinem dreißigsten Geburtstag einen " autonomen " Keller, der als Modell für Umwelteffizienz und technologische Innovation steht. Schwerkraft, natürliches Sonnenlicht und Kühlsysteme sowie eine erneuerbare Energieerzeugung einschließlich der Verwertung von Begleitprodukten spielen im Keller eine große Rolle. Diese Faktoren, kombiniert mit dem Know-how des Teams, repräsentieren die nachhaltige Philosophie von Salcheto.

 

Die selektive Handlese der Trauben und eine innovative Technik, die sich das durch die Fermentierung entstehende CO2 zu Nutze macht, ist zum einen energetisch frei und bringt gleichzeitig weichere und konzentriertere Weine zum Vorschein.

 

Mit dem neuen Design im Jahr 2013 hat Salcheto auch die Nachhaltigkeit im Hinblick auf die Verpackung mit ultraleichten 360-Gramm-Flaschen und FSC-zertifizierten Etiketten, Korken und Kartons in den Mittelpunkt gestellt. 

Eine progressive Herangehensweise an die Nachhaltigkeit als Teil eines kontinuierlichen Entwicklungsprozesses mit höchster Qualität.

 

Cheers,

Davide

 

  Erhältliche Weine:

 

Chianti Biskero DOCG

Aus dem DOCG Anbaugebiet Chianti (Sangiovese), kleiner Anteil Canaiolo, Mammolo, Merlot. Vergärung im Stahltank, danach Reifung für 4 Monate in amerikanischen Holz, Verfeinerung für 3 Monate in der Flasche. Rubinrot mit violetten Reflexen. Harmonische Noten roter Früchte und Gewürze, sowie elegante Holznoten begleiten einen ausgeprägten Geschmack der Sangiovese Traube.

 

Rosso di Montepulciano DOC

Eine Cuvée aus den Rebsorten Sangiovese, Canaiolo und Merlot. Vergärung und Reifung im Stahltank, anschließend Verfeinerung für 3 Monate auf der Flasche. Leuchtendes Rubinrot mit typischen Aromen von Kirsche, Pflaumen und Brombeeren. Elegant, frisch und von Frucht geprägtem Körper.

Vino Nobile di Montepulciano Riserva DOCG

 

Vino Nobile di Montepulciano Riserva DOCG

Die Vinifizierung erfolgt anhand der Methode „Governo Toscano“. Hierzu werden 15% der Trauben zum Antrocknen bis Ende November zur Seite gelegt und anschließend zusammen mit dem restlichen Wein weiter vinifiziert. Die Reifung erfolgt für 24 Monate zu 70% im großen Holzfass und zu 30% im Tonneaux. Nach der Abfüllung reift der Wein weitere 12 Monate in der Flasche.

Kräftiges Rubinrot mit granatroten Reflexen. Typische Noten von Erdbeeren, Pflaumen und anderen roten Früchten. Sehr weich, rund, samtig.

 

Salco Vino Nobile di Montepulciano DOCG

Das Flaggschiff des Weinguts reift für 24 Monate zu einem Teil Tonneaux und zum anderen Teil im Barrique. Durch eine lange Maischegärung erhält dieser Wein ein tiefes, dunkles Rubinrot mit vielschichtigem Duft von roten Früchten, Vanille, Gewürzen, Tabak und Holz. Sehr runder, weicher und harmonischer Wein mit viel Potenzial, konzentrierter Frucht und hochwertigen, kraftvollen Tanninen.

 

Quelle: www.salcheto.it

 

Weingut Familie Geil

 

Zwei der beliebtesten Weine unseres Sortiments beziehen wir vom Weingut Geil aus Monzernheim. Die trocken ausgebaute Scheurebe, der zwei Winzerbrüder Sebastian und Paul, so wie der feinherb ausgebaute Gelbe Muskateller.

Des Weiteren reihen sich in unserem Weinsortiment noch ein Spätburgunder und ein Lagenriesling vom historischen Weingut aus Rheinhessen ein.

 

 

Rheinhessen erstreckt sich über 26000 Hektar und gilt damit als größtes deutsches Weinanbaugebiet. Mittlerweile wird das "Land der tausend Hügel" von über 4000 Winzern und Winzerfamilien bewirtschaftet. 

Eine dieser Winzerfamilien ist die Familie Geil, deren Römerhof in Monzernheim schon seit Jahrhunderten in Familienhand liegt. Die Geschichte der traditionsreichen Familie reicht bis in das Jahr 1463 zurück. Sie lebte lange vor allem vom Ackerbau. Erst um 1900 wurden Weine in Flaschen abgefüllt. Auf diesem Grundstein wurde in den 1960er-Jahren die Flaschenweinvermarktung ausgebaut. Das historische Kreuzgewölbe wurde um 1800 errichtet, wo sich ebenfalls die Vinothek befindet. Der aus Ziegelsteinen erbaute Keller stammt aus 1907. Die Jugendstilelemente am Wohnhaus finden sich so auch auf den Flaschenetiketten wieder.

 

Schön gelegen an einem Südhang umfassen die Weinberge insgesamt 18 Hektar Rebfläche. Am Rande des westlichen Wonnegaus, mit deren Einzellagen Goldberg (Monzernheim), Morstein (Westhofen), sowie Hasensprung (Bechtheim). Sie sind mit den Weißweinsorten Riesling, Silvaner, Weißburgunder, Grauburgunder, Chardonnay und Huxelrebe, sowie mit den Rotweinsorten Spätburgunder, St. Laurent, Regent, Dornfelder und Portugieser bestockt.

Ulrich und Sigrid haben in den letzten 20 Jahren Winzerhandwerk mit hohem Anspruch betrieben und viel Wert auf umweltbewusste Bewirtschaftung und Pflege der Rebstöcke, sowie auf die unterschiedlichen Bodentypen abgestimmte Bearbeitung gelegt.

So geht man gegen Unkraut herbizidfrei und mechanisch vor, anstelle Chemie zur Schädlingsbekämpfung einzusetzen. Dadurch gelingt es den Weinberg, der vorwiegend aus Löss und Kalkmergel besteht, zu schonen. In der Weinbereitung, sowie im Weinbau lautet die Devise weniger ist mehr. Die grüne Lese und die mehrfache selektive Lese gehören bei Orts- und Lagenweinen im Weingut Geil zur Selbstverständlichkeit. Es wird sehr viel Wert auf qualitätssteigernde Maßnahmen im Weinberg durch den Einsatz von Handarbeit gelegt. So gelangen die Weine mit wenig maschinellem Einsatz zu hoher Qualität. Je nach Weintyp erfolgt der Ausbau im Edelstahltank für frische und fruchtige Weißweine, im großen Holzfass für  reife und gehaltvolle Rot- und Weißweine oder im Barrique für schwere Rotweine. 

 

Die beiden betriebsleitenden Söhne Sebastian und Paul haben nach Ihrer dreijährigen Ausbildung in rheinhessischen und pfälzer Betrieben die Weiterbildung zum Weinbautechniker absolviert und sind seit mehreren Jahren für den gesamten Weinbau und die Weinbereitung zuständig. Unterstützt durch die gesamte Familie und ein starkes Team sind alle bestrebt, die Weinqualität zu steigern. 

 

Cheers,

Christian

 

In unserer Weinhandlung erhältlich:

 

Scheurebe Jahrgang 2017 im Edelstahltank vinifiziert. In der Nase schwarze Johannisbeeren und Stachelbeeren, sowie exotische Früchte. Am Gaumen pikant und mineralisch mit einem würzigen und saftigem Abgang.

 

Gelber Muskateller Jahrgang 2017 ebenfalls im Edelstahltank ausgebaut. In der Nase blumiger Duft nach Litschi, Holunderblüten und Muskataromen. Im Bukett Ananas und exotische Früchte, die durch die dezente Restsüße unterstrichen werden.

 

Westhofener Spätburgunder 2015 im Tonneau ausgebaut mit einer 36 stündigen Maischestandzeit und 8 monatigem Hefelager. Typische Spätburgundernoten wie Veilchen und Sauerkirsche. Im Geschmack Waldbeeren in Vanille, durch die 2 jährige Lagerung in Eichenholzfässern.

 

Riesling Niersteiner Gewännchen 2016 Der kräftige Körper ist finessenreich mit intensiven Düften nach gelben Früchten. Anklänge von Honig und kräutriger Würze verleihen jedem Schluck eine besondere Eigenständigkeit, die unterstützt wird von ebenso saftigen Noten nach Aprikose und Ananas.

 

Quelle: www.geil.wein