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Sektmanufaktur FLIK

Blanc de Noir Sekt Brut

19,60

26.13€/L, Preise inkl. 19% MwSt, zzgl. Versandkosten

Dieser Blanc de Noirs aus 100% Pinot Noir Trauben glänzt durch feine Fruchtaromen von Erdbeeren, Orangen und Rosenblätter. Das ausbalancierte Spiel von Säure und Schmelz machen diesen Sekt zu einem außergewöhnlichem Sinneserlebnis.

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Zusätzliche Informationen

Zusätzliche Informationen

Gewicht1.6 kg
Wein

Schaumwein

Säure

k.a.

Hinweise

enthält Sulfite

Hersteller

FLIK Sektmanufaktur, Marienhofstr. 1, 55130 Mainz

Vegan

Ja

Passt zu

Aperitif, kräftiger Käse, Wild

Inhalt/Menge

0.75

Verschlussart

Schaumweinkork

Trinkreife

2024

Restzucker

k.a.

Weingut

Sektmanufaktur FLIK

Alkoholgehalt

12.5

Jahrgang

ohne

Region

Rheinhessen

Land

Deutschland

Rebsorte

Pinot Noir

Importeur

Raum & Wein, Friedberger Landstraße 86, 60316 Frankfurt

Geschmack

Floral, Fruchtig, Mittel

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Über das Weingut

Sektmanufaktur FLIK

Als der gelernte Winzer Rüdiger Flik den 2011 zur Disposition stehenden Marienhof in Mainz-Laubenheim fand, war es Liebe auf den ersten Blick. Das 1746 errichtete Gebäude steht auf Mauern aus dem 12. Jahrhundert und wird seit jeher zur Weinproduktion genutzt.
Gegenwärtig stellt dort Rüdiger Flik feinperlige Kreationen auf hohem Niveau her.
Eigene Rebflächen besitzt der Jungwinzer noch nicht Er bezieht seine Trauben von ehemaligen Studienkollegen, mit denen er die Arbeit im Weinberg gemeinsam leitet. Dabei liegt der Hauptaugenmerk auf der physiologischen Reife.
Die Trauben für die Sektherstellung werden früh und mit geringem Mostgewicht gelesen. So entstehen üppige Schaumweine. Seine Leidenschaft für Wein erfolgte durch ein Praktikum bei einem der Top Winzer vom Kaiserstuhl, das Weingut Huber.
 
Während der Auxerrois in Gundersheim wächst, gedeit der Riesling von der hessischen Bergstraße. Dort reifen die Beeren spät und von besitzen von Beginn an einen höheren Fruchtanteil. Sämtliche Weine werden im Holz ausgebaut und gären von September bis  Mai in den 60 Barriquefässern. Dabei durchlaufen sie die malolaktische Gärung, bei der die spitze Äpfelsäure in mildere Milchsäure umgewandelt wird. Hierdurch erlangt der Wein einen wei­cher und vol­lmundigeren Geschmack.
 
Durch die traditionelle Flaschengärung, die bei der FLIK Sektmanufaktur zwischen 12 - 24 Monaten andauert, entstehen feinperlige Schaumweine mit Kraft und Finesse. Keine Schönung und nur eine leichte Filtration tragen hierzu ebenfalls bei.

Über die Rebsorte

Pinot Noir

Pinot Noir, oder auch Spätburgunder, ist die dominierende Rotweintraube des Burgunds, die mittlerweile in Weinregionen auf der ganzen Welt verbreitet (und ausgiebig erforscht) ist. Der schwer fassbare Charme der Sorte hat sie in alle möglichen Weinanbaugebiete geführt.
 
Diese reichen von Westdeutschland (als Spätburgunder) und Norditalien bis nach Chile, Südafrika, Australien, Neuseeland und die USA. Kalifornien, Oregon und Neuseeland sind wohl die größten Zentren für die Rebsorte außerhalb ihres Heimatgebietes. Dennoch wird in all diesen Gebieten großartiger Pinot Noir hergestellt.
 
Die Essenz des Pinot Noir Weins ist sein Aroma von roten Beeren und Kirschen (frische rote Kirschen in leichteren Weinen und geschmorte schwarze Kirschen in gewichtigeren Beispielen). Viele der komplexeren Beispiele zeigen einen Hauch von Waldboden. Gut gekelterte Pinot Noirs, besonders aus wärmeren Jahrgängen, erinnern an Leder und Veilchen, manchmal auch an einen Syrah.
 
Es gibt zwei Theorien bezüglich des Pinot-Namens. Eine besagt, dass er entstanden ist, weil die Trauben die Form eines Pinienzapfens haben (Pinot auf Französisch).
 
Möglicherweise stammt er aber auch von einem Ortsnamen in Frankreich wie Pinos oder Pignols ab, von wo aus die Stecklinge gewonnen wurden. In Pignols in der Auvergne wird zum Beispiel seit dem Mittelalter Pinot angebaut.
 
Früher glaubte man, dass Pinot Noir, Pinot Blanc, Pinot Gris, Pinot Meunier, Pinot Précoce (Frühburgunder) und andere zu einer "Pinot-Familie" von verschiedenen Rebsorten gehören. Aber die DNA-Profilierung hat gezeigt, dass sie den gleichen genetischen Fingerabdruck haben. Daher sollten sie eigentlich als Mutationen oder Klone einer gemeinsamen Sorte betrachtet werden.
 
Der Beweis dafür kann im Weinberg erbracht werden; oft tragen Pinot-Reben Trauben mit Früchten unterschiedlicher Farbe oder sogar gestreifte Beeren. Außerdem gibt es über 40 Klone, die von der französischen Regierungsbehörde ENTRAV-INRA unter dem Namen Pinot Noir klassifiziert wurden.
 
Die klonale Vielfalt und die Neigung zur Mutation des Pinot hängt mit seinem Alter zusammen - man nimmt an, dass er seit 2.000 Jahren existiert. Pinot ist auch ein Vorfahre einer großen Anzahl von Rebsorten, die heute bekannt sind. Zusammen mit dem ehrwürdigen, aber weitgehend vergessenen Gouais Blanc ist er ein Elternteil von Rebsorten wie Gamay Noir, Aligoté und Pinot Noirs Weißwein-Gegenstück, Chardonnay.
 
Der Pinot Noir bleibt der Patriarch der Pinot-Rebsorten. Die Abkürzung "Pinot" wird im allgemeinen Sprachgebrauch meist als Pinot Noir verstanden.