Francois Seconde

Champagner – Brut Clavier

38,50

51.33€/L, Preise inkl. 19% MwSt, zzgl. Versandkosten

Die Assemblage von zwei Drittel Chardonnay und einem Drittel Pinot Noir weist diese harmonische Zusammenstellung einen doppelt so großen Anteil von weißen wie von schwarzen Trauben auf – wie bei einer Klaviertastatur. Mit der Dosage von 8g / L beim Degorgieren entsteht hier ein feiner aromatischer Wein mit Länge und Fülle. Als Aperitiv , zu orientalisch-würziger Küche, oder einfach als Dessert.

Auf Lager

Zusätzliche Informationen

Zusätzliche Informationen

Gewicht1.6 kg
Wein

Schaumwein

Weingut

Francois Seconde

Rebsorte

Chardonnay, Pinot Noir

Land

Frankreich

Region

Champagne

Jahrgang

ohne

Alkoholgehalt

12

Restzucker

8

Säure

4

Trinkreife

2027

Verschlussart

Schaumweinkork

Inhalt/Menge

0.75

Passt zu

Aperitif, asiatische Küche

Hersteller

Francois Seconde, F – 51500 Sillery

Hinweise

enthält Sulfite

Importeur

Raum & Wein, Friedberger Landstraße 86, 60316 Frankfurt

Geschmack

Floral, Mittel

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Über das Weingut

Francois Seconde

Etwa 10 km südöstlich von Reims liegt die Grand Cru Gemeinde Sillery. Der Ort inmitten der Region Grand Est (vor 2016 Champagne Ardenne) ist schon seit Jahrhunderten bekannt für einen der begehrtesten Weißweine der Welt. Ende der 70er Jahre begann François Secondé hier als einziger Winzer, der sein eigenes Lesegut vinifiziert und unter eigenem Namen verkauft, reinen Sillery-Champagner zu erzeugen.
Wo sich der Marne-Rhein Kanal und der Fluss Vesle kreuzen, legte François  1972 den Grundstein der Firma und kaufte seine erste eigene Parzelle. Unterstützt von seiner Frau Anne-Marie wurden im Laufe der Zeit daraus 5,5 Hektar bewachsen mit Rebstöcken, die heute im Durchschnitt 37 Jahre alt sind. Die Rebgrundstücke werden nach den Prinzipien der Nachhaltigkeit betreut und befinden sich neben Sillery noch in Mailly-Champagne, Puilsieux und Verzenay. Hier wachsen hauptsächlich Pinot Noir, ein Teil Chardonnay und nicht wie in der Gegend eigentlich üblich; Pinot Meunier.
2009 ist Jérôme Groslambert in den Betrieb mit eingestiegen, um die Tradition von François Secondé fortzuführen.
Die in den Schaumwein verarbeiteten Trauben werden mit Bedacht erst relativ spät geerntet, um den Weinen mehr Körper zu übertragen. „Pinot-Noir-orientiert“ erschafft der Champagner somit ein tolles Zusammenspiel aus rassigem Tiefgang und graziler Eleganz.
Jede Parzelle wird einzeln geerntet und strikt in separate Fässer abgefüllt. Dementsprechend besitzt jeder Weinberg seinen eigenen Grundwein mit individuellem Charakter. Die 40 tsd Flaschen, die das Champagnerhaus im Jahr produziert, werden alle per Hand gerüttelt und erhalten nur eine geringe Dosage, um deren Seele pur und unverfälscht ins Glas zu bringen.

Über die Rebsorte

Chardonnay

Chardonnay ist die berühmteste Weißweinsorte der Welt und eine der am häufigsten angebauten Rebsorten weltweit. Sie ist vor allem als weiße Rebsorte des Burgunds und Grundwein der Champagne bekannt. Chardonnay-Weine werden in einer Vielzahl von Stilen hergestellt und können Fruchtnoten aufweisen, die von zitrusartig und mineralisch bis hin zu exotisch und röstig reichen. Er ist in Weinregionen auf der ganzen Welt zu finden.
 
Trotz seines weltweiten Erfolgs ist der Chardonnay als Rebsorte relativ neutral und gilt nicht als aromatisch. In der Tat wird sie oft als "Traube des Winzers" bezeichnet, denn in der Kellerei werden viele ihrer charakteristischen Eigenschaften verstärkt oder reduziert.
 
Die Chardonnay-Rebe bringt Weine von heller, goldener Farbe hervor, mit Noten von Zitrusfrüchten, grünem Apfel, Blüten und Mandeln oder Haferflocken. Am Gaumen hat der Chardonnay einen mäßigen Säuregehalt und einen mäßigen Alkoholgehalt bei mittlerem Körper.
 
Das Klima sowie der Weinbau und die Weinbereitung spielen eine wichtige Rolle für die Aromen und den Geschmack des entstehenden Weins.
Die kühlsten Chardonnay-Weinberge (z. B. in Chablis, in der Champagne und in Deutschland) tendieren zu Aromen von grünem Apfel. Auch mineralische Aromen wie Kreide, nasse Steine und Muschelschalen finden sich in den Geschmacksnoten des Chardonnay wieder.
 
Diese werden manchmal auf die Böden des Weinbergs zurückgeführt. In den Weinen des Chablis beispielsweise zeigt sich der Chardonnay oft von seiner mineralischsten Seite. Bei der Weinbereitung wird wenig oder gar kein Eichenholz verwendet, und oft finden sich Noten von Zitrusfrüchten, Blüten und Kreide zusammen mit einem hohen Säuregehalt.
 
Die berühmten Kimmeridigan-Böden (alte Austernschalen) des Chablis werden oft für diese kalkhaltige Mineralität verantwortlich gemacht. Dies steht im Gegensatz zu den vollmundigeren Chardonnays der Neuen Welt.
 
Auch wenn sich die Weinbereitung und der Stil des Chardonnay in den letzten zehn Jahren weiterentwickelt haben, zeigen Chardonnays aus der Neuen Welt (z. B. aus Australien oder Kalifornien) oft mehr Körper, Frucht und Gewicht am Gaumen, mit Noten von exotischen Früchten und gerösteter Eiche in der Nase. Generell sind diese warmen Regionen, zu denen auch Chile, Südafrika und Argentinien gehören, eher tropisch geprägt.
 
Stilistisch bewegen sich die meisten trockenen Chardonnay-Weine weltweit innerhalb dieses Spektrums. Die Weine aus dem Burgund zum Beispiel vereinen die Mineralität des Chablis mit der Kraft der Neuen Welt, oft mit Eichenholz, und bieten faszinierende (manchmal subtile) Steinfruchtaromen mit konzentriertem Geschmack und einer beeindruckend ausgewogenen und frischen Länge am Gaumen.
 
Für viele Chardonnay-Liebhaber, von Winzern bis hin zu Weinliebhabern, ist Burgund nach wie vor der Prüfstein, an dem viele Chardonnay-Weine gemessen werden.


Pinot Noir

Pinot Noir, oder auch Spätburgunder, ist die dominierende Rotweintraube des Burgunds, die mittlerweile in Weinregionen auf der ganzen Welt verbreitet (und ausgiebig erforscht) ist. Der schwer fassbare Charme der Sorte hat sie in alle möglichen Weinanbaugebiete geführt.
 
Diese reichen von Westdeutschland (als Spätburgunder) und Norditalien bis nach Chile, Südafrika, Australien, Neuseeland und die USA. Kalifornien, Oregon und Neuseeland sind wohl die größten Zentren für die Rebsorte außerhalb ihres Heimatgebietes. Dennoch wird in all diesen Gebieten großartiger Pinot Noir hergestellt.
 
Die Essenz des Pinot Noir Weins ist sein Aroma von roten Beeren und Kirschen (frische rote Kirschen in leichteren Weinen und geschmorte schwarze Kirschen in gewichtigeren Beispielen). Viele der komplexeren Beispiele zeigen einen Hauch von Waldboden. Gut gekelterte Pinot Noirs, besonders aus wärmeren Jahrgängen, erinnern an Leder und Veilchen, manchmal auch an einen Syrah.
 
Es gibt zwei Theorien bezüglich des Pinot-Namens. Eine besagt, dass er entstanden ist, weil die Trauben die Form eines Pinienzapfens haben (Pinot auf Französisch).
 
Möglicherweise stammt er aber auch von einem Ortsnamen in Frankreich wie Pinos oder Pignols ab, von wo aus die Stecklinge gewonnen wurden. In Pignols in der Auvergne wird zum Beispiel seit dem Mittelalter Pinot angebaut.
 
Früher glaubte man, dass Pinot Noir, Pinot Blanc, Pinot Gris, Pinot Meunier, Pinot Précoce (Frühburgunder) und andere zu einer "Pinot-Familie" von verschiedenen Rebsorten gehören. Aber die DNA-Profilierung hat gezeigt, dass sie den gleichen genetischen Fingerabdruck haben. Daher sollten sie eigentlich als Mutationen oder Klone einer gemeinsamen Sorte betrachtet werden.
 
Der Beweis dafür kann im Weinberg erbracht werden; oft tragen Pinot-Reben Trauben mit Früchten unterschiedlicher Farbe oder sogar gestreifte Beeren. Außerdem gibt es über 40 Klone, die von der französischen Regierungsbehörde ENTRAV-INRA unter dem Namen Pinot Noir klassifiziert wurden.
 
Die klonale Vielfalt und die Neigung zur Mutation des Pinot hängt mit seinem Alter zusammen - man nimmt an, dass er seit 2.000 Jahren existiert. Pinot ist auch ein Vorfahre einer großen Anzahl von Rebsorten, die heute bekannt sind. Zusammen mit dem ehrwürdigen, aber weitgehend vergessenen Gouais Blanc ist er ein Elternteil von Rebsorten wie Gamay Noir, Aligoté und Pinot Noirs Weißwein-Gegenstück, Chardonnay.
 
Der Pinot Noir bleibt der Patriarch der Pinot-Rebsorten. Die Abkürzung "Pinot" wird im allgemeinen Sprachgebrauch meist als Pinot Noir verstanden.