Vincent Couche

Champagner – Elegance Extra Brut

43,90

58.53€/L, Preise inkl. 19% MwSt, zzgl. Versandkosten

Vincent Couche macht außergewöhnliche Champagner, die aufgrund seiner langen Reifung auf der Hefe komplex sind – diese Flasche verbrachte 5 Jahre auf der Hefe. Die Perlage ist fein, die Frucht fokussiert und der Abgang trocken. Vincent Couche ist ein außergewöhnlicher Winzer in einer Region, die von großen Marken dominiert wird.

Vincent Couche ist Teil einer unglaublichen Bewegung von kleinen Winzern, die ihre Weine abfüllen und in Vincents Fall vollständig biodynamisch arbeiten – eine Rarität in der gesamten Region.

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Zusätzliche Informationen

Zusätzliche Informationen

Gewicht1,6 kg
Wein

Schaumwein

Trinkreife

2027

Importeur

Raum & Wein, Friedberger Landstraße 86, 60316 Frankfurt

Hinweise

enthält Sulfite

Hersteller

Vincent Couche, 29 Grand Rue, F- 10100 Buxeuil

Passt zu

Aperitif, asiatische Küche, Dessert, Gemüseantipasti, Käse, Nachspeise

Inhalt/Menge

0.75

Verschlussart

Schaumweinkork

Säure

4.5

Weingut

Vincent Couche

Restzucker

6.5

Alkoholgehalt

12.5

Jahrgang

ohne

Region

Champagne

Land

Frankreich

Rebsorte

Chardonnay, Pinot Noir

Geschmack

Floral, Fruchtig, Mittel

Vegan

Ja

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Über das Weingut

Vincent Couche

Zwei Stunden südlich von Reims befindet sich der unbekannteste Winkel der Champagne; Côte des Bar. Hier bewirtschaftet Vincent Couche 14 Hektar nach biodynamischen  Richtlinien. Eine, seiner zwei Lagen, ist mit  drei Hektar Chardonnay kultiviert und liegt in Montgueux nach Süden ausgerichtet. Hier herrschen kalkhaltige Böden noch aus der Kreidezeit. Die anderen 10 Hektar liegen in Buxeuil. Hier wachsen Pinot Reben auf steilen Hängen in Süd-West Ausrichtung. Die Nähe zur Seine sorgt für eine gewisse Luftfeuchtigkeit und ein besonderes Mikroklima. Demeter-zertifiziert sorgt das Weingut stets für die Gesundheit des Weinberges ohne chemische Additive. Die. Blätter werden mit Kräutertees benetzt und zwischen den Reben herrscht eine florale Vielseitigkeit. Diese Grundprinzipien der Biodynamik sorgen für kräftigere Pflanzen, die durch das harmonische Umfeld resistenter für Krankheiten werden. Ab Mitte August werden die Trauben zweimal pro Woche verkostet und analysiert. Diese regelmäßige Nachverfolgung ermöglicht es, das Erntedatum für jeden Teil des Weinbergs genau zu bestimmen. Die Ernte erfolgt ausschließlich von Hand und die Trauben werden sorgfältig sortiert. Nur die reifen und gesunden Trauben werden gepresst. Im Weinkeller lässt Vincent seine Weine so natürlich wie irgend möglich reifen und verzichtet bei manchen seiner Tropfen sogar komplett auf die Zugabe von Schwefel.

Über die Rebsorte

Chardonnay

Chardonnay ist die berühmteste Weißweinsorte der Welt und eine der am häufigsten angebauten Rebsorten weltweit. Sie ist vor allem als weiße Rebsorte des Burgunds und Grundwein der Champagne bekannt. Chardonnay-Weine werden in einer Vielzahl von Stilen hergestellt und können Fruchtnoten aufweisen, die von zitrusartig und mineralisch bis hin zu exotisch und röstig reichen. Er ist in Weinregionen auf der ganzen Welt zu finden.
 
Trotz seines weltweiten Erfolgs ist der Chardonnay als Rebsorte relativ neutral und gilt nicht als aromatisch. In der Tat wird sie oft als "Traube des Winzers" bezeichnet, denn in der Kellerei werden viele ihrer charakteristischen Eigenschaften verstärkt oder reduziert.
 
Die Chardonnay-Rebe bringt Weine von heller, goldener Farbe hervor, mit Noten von Zitrusfrüchten, grünem Apfel, Blüten und Mandeln oder Haferflocken. Am Gaumen hat der Chardonnay einen mäßigen Säuregehalt und einen mäßigen Alkoholgehalt bei mittlerem Körper.
 
Das Klima sowie der Weinbau und die Weinbereitung spielen eine wichtige Rolle für die Aromen und den Geschmack des entstehenden Weins.
Die kühlsten Chardonnay-Weinberge (z. B. in Chablis, in der Champagne und in Deutschland) tendieren zu Aromen von grünem Apfel. Auch mineralische Aromen wie Kreide, nasse Steine und Muschelschalen finden sich in den Geschmacksnoten des Chardonnay wieder.
 
Diese werden manchmal auf die Böden des Weinbergs zurückgeführt. In den Weinen des Chablis beispielsweise zeigt sich der Chardonnay oft von seiner mineralischsten Seite. Bei der Weinbereitung wird wenig oder gar kein Eichenholz verwendet, und oft finden sich Noten von Zitrusfrüchten, Blüten und Kreide zusammen mit einem hohen Säuregehalt.
 
Die berühmten Kimmeridigan-Böden (alte Austernschalen) des Chablis werden oft für diese kalkhaltige Mineralität verantwortlich gemacht. Dies steht im Gegensatz zu den vollmundigeren Chardonnays der Neuen Welt.
 
Auch wenn sich die Weinbereitung und der Stil des Chardonnay in den letzten zehn Jahren weiterentwickelt haben, zeigen Chardonnays aus der Neuen Welt (z. B. aus Australien oder Kalifornien) oft mehr Körper, Frucht und Gewicht am Gaumen, mit Noten von exotischen Früchten und gerösteter Eiche in der Nase. Generell sind diese warmen Regionen, zu denen auch Chile, Südafrika und Argentinien gehören, eher tropisch geprägt.
 
Stilistisch bewegen sich die meisten trockenen Chardonnay-Weine weltweit innerhalb dieses Spektrums. Die Weine aus dem Burgund zum Beispiel vereinen die Mineralität des Chablis mit der Kraft der Neuen Welt, oft mit Eichenholz, und bieten faszinierende (manchmal subtile) Steinfruchtaromen mit konzentriertem Geschmack und einer beeindruckend ausgewogenen und frischen Länge am Gaumen.
 
Für viele Chardonnay-Liebhaber, von Winzern bis hin zu Weinliebhabern, ist Burgund nach wie vor der Prüfstein, an dem viele Chardonnay-Weine gemessen werden.


Pinot Noir

Pinot Noir, oder auch Spätburgunder, ist die dominierende Rotweintraube des Burgunds, die mittlerweile in Weinregionen auf der ganzen Welt verbreitet (und ausgiebig erforscht) ist. Der schwer fassbare Charme der Sorte hat sie in alle möglichen Weinanbaugebiete geführt.
 
Diese reichen von Westdeutschland (als Spätburgunder) und Norditalien bis nach Chile, Südafrika, Australien, Neuseeland und die USA. Kalifornien, Oregon und Neuseeland sind wohl die größten Zentren für die Rebsorte außerhalb ihres Heimatgebietes. Dennoch wird in all diesen Gebieten großartiger Pinot Noir hergestellt.
 
Die Essenz des Pinot Noir Weins ist sein Aroma von roten Beeren und Kirschen (frische rote Kirschen in leichteren Weinen und geschmorte schwarze Kirschen in gewichtigeren Beispielen). Viele der komplexeren Beispiele zeigen einen Hauch von Waldboden. Gut gekelterte Pinot Noirs, besonders aus wärmeren Jahrgängen, erinnern an Leder und Veilchen, manchmal auch an einen Syrah.
 
Es gibt zwei Theorien bezüglich des Pinot-Namens. Eine besagt, dass er entstanden ist, weil die Trauben die Form eines Pinienzapfens haben (Pinot auf Französisch).
 
Möglicherweise stammt er aber auch von einem Ortsnamen in Frankreich wie Pinos oder Pignols ab, von wo aus die Stecklinge gewonnen wurden. In Pignols in der Auvergne wird zum Beispiel seit dem Mittelalter Pinot angebaut.
 
Früher glaubte man, dass Pinot Noir, Pinot Blanc, Pinot Gris, Pinot Meunier, Pinot Précoce (Frühburgunder) und andere zu einer "Pinot-Familie" von verschiedenen Rebsorten gehören. Aber die DNA-Profilierung hat gezeigt, dass sie den gleichen genetischen Fingerabdruck haben. Daher sollten sie eigentlich als Mutationen oder Klone einer gemeinsamen Sorte betrachtet werden.
 
Der Beweis dafür kann im Weinberg erbracht werden; oft tragen Pinot-Reben Trauben mit Früchten unterschiedlicher Farbe oder sogar gestreifte Beeren. Außerdem gibt es über 40 Klone, die von der französischen Regierungsbehörde ENTRAV-INRA unter dem Namen Pinot Noir klassifiziert wurden.
 
Die klonale Vielfalt und die Neigung zur Mutation des Pinot hängt mit seinem Alter zusammen - man nimmt an, dass er seit 2.000 Jahren existiert. Pinot ist auch ein Vorfahre einer großen Anzahl von Rebsorten, die heute bekannt sind. Zusammen mit dem ehrwürdigen, aber weitgehend vergessenen Gouais Blanc ist er ein Elternteil von Rebsorten wie Gamay Noir, Aligoté und Pinot Noirs Weißwein-Gegenstück, Chardonnay.
 
Der Pinot Noir bleibt der Patriarch der Pinot-Rebsorten. Die Abkürzung "Pinot" wird im allgemeinen Sprachgebrauch meist als Pinot Noir verstanden.