Weingut Familie Schuster

Chardonnay Goldberg

12,00

16.00€/L, Preise inkl. 19% MwSt, zzgl. Versandkosten

Dieser Chardonnay stammt aus der Ried Goldberg. Ein Bergrücken mit tiefgründigem Löss. Das Alter der Rebstöcke liegt bei rund 40 Jahren.
Feiner Duft nach gelben Äpfeln und Feuerstein. Am Gaumen saftig mit Anklängen von Brioche. Im Abgang anhaltend und körperreich. Die
Trauben wurden von Hand gelesen und mit schonendem Transport in Lesekisten ins Presshaus gebracht. Nach mehrstündigem Verweilen auf
der Maische wurde mit geringem Druck gepresst und der Most anschließend gekühlt. Nach dem Absetzen über Nacht und Umziehen
wurde langsam in Edelstahltanks vergoren. Nach Gärungsende wurde abgezogen und auf der Feinhefe ausgebaut.

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Zusätzliche Informationen

Zusätzliche Informationen

Gewicht1.3 kg
Wein

Weißwein

Trinkreife

2027

Hinweise

enthält Sulfite

Hersteller

Weingut Familie Schuster, Hauptstraße 61, 3471 Großriedenthal

Vegan

Ja

Passt zu

asiatische Gerichte, Kalb, Sushi, Wiener Schnitzel, Ziegenkäse,

Inhalt/Menge

0.75

Verschlussart

Schraubverschluss

Säure

6.4

Restzucker

2.9

Alkoholgehalt

13.5

Jahrgang

2020

Region

wagram

Land

Österreich

Importeur

Raum & Wein, Friedberger Landstraße 86, 60316 Frankfurt

Geschmack

Floral, Fruchtig, Mittel, Schwer, Vegetativ

Rebsorte

Chardonnay

Weingut

Weingut Familie Schuster

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Über das Weingut

Weingut Familie Schuster

Sanfte Hügel, meterhoher Löss, Weingärten soweit das Auge reicht - das ist der Wagram. Und wenn man der Straße lange genug folgt, gelangt man nach Großriedenthal. Dort findet Ihr das Weingut der Familie Schuster. Hier beschäftigen sie sich seit Generationen mit viel Hingabe den Weinen vom Wagram.
 
Die Rebsorte des Roter Veltliners ist und war schon immer die Herzensangelegenheit der Familie, aber auch Grüner Veltliner, Pinot Noir und andere Reben wachsen auf den fruchtbaren Böden. Die unterschiedlichsten Lagen werden behutsam mit viel Handarbeit das ganze Jahr über begleitet, um letztendlich aus dem kostbaren Saft edle Weine zu keltern. Klar ist, dass man der Natur etwas zurück geben möchte. Die biologische Bewirtschaftung der Weingärten war daher eine natürliche Konsequenz.
Im Weingarten nehmen sich die Familenwinzer viel Zeit für händische Arbeiten, die an jeden unserer Weingärten individuell anpassen - je nach Jahr und Witterung. Dabei spielt die biologische Bewirtschaftung der Reben eine große Rolle. Wenn die Natur arbeiten lässt, können die Winzer die Reben übers Jahr begleiten und bekommen so die Möglichkeit, die Individualität und Besonderheit jeder einzelnen Lage perfekt herauszuarbeiten. Weniger ist oft mehr, so verzichten die Önologen im Keller gerne auf große Technik und geben dem Wein ganz einfach Zeit zu reifen.

Über die Rebsorte

Chardonnay

Chardonnay ist die berühmteste Weißweinsorte der Welt und eine der am häufigsten angebauten Rebsorten weltweit. Sie ist vor allem als weiße Rebsorte des Burgunds und Grundwein der Champagne bekannt. Chardonnay-Weine werden in einer Vielzahl von Stilen hergestellt und können Fruchtnoten aufweisen, die von zitrusartig und mineralisch bis hin zu exotisch und röstig reichen. Er ist in Weinregionen auf der ganzen Welt zu finden.
 
Trotz seines weltweiten Erfolgs ist der Chardonnay als Rebsorte relativ neutral und gilt nicht als aromatisch. In der Tat wird sie oft als "Traube des Winzers" bezeichnet, denn in der Kellerei werden viele ihrer charakteristischen Eigenschaften verstärkt oder reduziert.
 
Die Chardonnay-Rebe bringt Weine von heller, goldener Farbe hervor, mit Noten von Zitrusfrüchten, grünem Apfel, Blüten und Mandeln oder Haferflocken. Am Gaumen hat der Chardonnay einen mäßigen Säuregehalt und einen mäßigen Alkoholgehalt bei mittlerem Körper.
 
Das Klima sowie der Weinbau und die Weinbereitung spielen eine wichtige Rolle für die Aromen und den Geschmack des entstehenden Weins.
Die kühlsten Chardonnay-Weinberge (z. B. in Chablis, in der Champagne und in Deutschland) tendieren zu Aromen von grünem Apfel. Auch mineralische Aromen wie Kreide, nasse Steine und Muschelschalen finden sich in den Geschmacksnoten des Chardonnay wieder.
 
Diese werden manchmal auf die Böden des Weinbergs zurückgeführt. In den Weinen des Chablis beispielsweise zeigt sich der Chardonnay oft von seiner mineralischsten Seite. Bei der Weinbereitung wird wenig oder gar kein Eichenholz verwendet, und oft finden sich Noten von Zitrusfrüchten, Blüten und Kreide zusammen mit einem hohen Säuregehalt.
 
Die berühmten Kimmeridigan-Böden (alte Austernschalen) des Chablis werden oft für diese kalkhaltige Mineralität verantwortlich gemacht. Dies steht im Gegensatz zu den vollmundigeren Chardonnays der Neuen Welt.
 
Auch wenn sich die Weinbereitung und der Stil des Chardonnay in den letzten zehn Jahren weiterentwickelt haben, zeigen Chardonnays aus der Neuen Welt (z. B. aus Australien oder Kalifornien) oft mehr Körper, Frucht und Gewicht am Gaumen, mit Noten von exotischen Früchten und gerösteter Eiche in der Nase. Generell sind diese warmen Regionen, zu denen auch Chile, Südafrika und Argentinien gehören, eher tropisch geprägt.
 
Stilistisch bewegen sich die meisten trockenen Chardonnay-Weine weltweit innerhalb dieses Spektrums. Die Weine aus dem Burgund zum Beispiel vereinen die Mineralität des Chablis mit der Kraft der Neuen Welt, oft mit Eichenholz, und bieten faszinierende (manchmal subtile) Steinfruchtaromen mit konzentriertem Geschmack und einer beeindruckend ausgewogenen und frischen Länge am Gaumen.
 
Für viele Chardonnay-Liebhaber, von Winzern bis hin zu Weinliebhabern, ist Burgund nach wie vor der Prüfstein, an dem viele Chardonnay-Weine gemessen werden.