Heaps Good Wine

Chardonnay / Grauburgunder Cuvée

18,50

24.67€/L, Preise inkl. 19% MwSt, zzgl. Versandkosten

Diese Cuvée aus Chardonnay und Grauburgunder von Heaps Good Wine besticht durch seine goldene Farbe. In der Nase finden sich reife gelbe Früchte, gemischt mit reduktiven Noten wie Feuerstein und gerösteter Mandel. Am Gaumen reife Aprikose und ein Hauch von Gewürzen mit fein integrierter Holzaromatik und einem eleganten Säurerückgrat.

Die Trauben wurden per Hand gelesen, direkt gepresst und in 500 Liter Fässern natürlich vergoren. Sie durchliefen zu 50 % die malolaktische Gärung, was dieser Cuvée einen feinen Fruchtschmelz und eleganten Körper verleihen.

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Zusätzliche Informationen

Zusätzliche Informationen

Gewicht1,6 kg
Wein

Orange- / Naturalwein

Trinkreife

2026

Importeur

Raum & Wein, Friedberger Landstraße 86, 60316 Frankfurt

Hinweise

enthält Sulfite

Hersteller

Heaps Good Wine Co., Ritoznoj 46, 2310 Slovenska Bistrica, Slowenien

Passt zu

Käse, kräftiger Käse, Lamm

Inhalt/Menge

0.75

Säure

5.5

Weingut

Heaps Good Wine

Restzucker

0.5

Alkoholgehalt

11

Jahrgang

2018

Region

Pohorje

Land

Slowenien

Geschmack

Fruchtig, Mittel, Vegetativ, Würzig

Vegan

Ja

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Bewertungen

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Über das Weingut

Heaps Good Wine

In der Region Stajerska im Osten Sloweniens, steht bei der Heaps Good Wine Company eine Sache ganz klar im Vordergrund;
Die Gesundheit und Vitalität der Weinberge. Denn hier entstehen die Weine!
Das kleine Familienweingut wurde 2010 von Marija und Nick Gee gegründet und hat es sich zur Aufgabe gemacht Weine stets aus nur einer der jeweiligen Lagen zu produzieren. Somit spiegelt sich jeder Weinberg individuell, in dem aus ihm produzierten Tropfen, wider.  Denn die richtigen Reben an den richtigen Orten, mit niedrig gehaltenen Erträgen, beeinflussen den Charakter des Weins viel mehr, als alles, was man im Keller hinzufügen kann. So die Philosophie dahinter.
Auf den grünen Hügeln, mit deren steilen Weinterassen um Slovenska Bistrica, wachsen Pinot Gris, Chardonnay, Pinot Noir und Blaufränkisch. Da die sortenreinen Weine unverfälscht und gebietstypisch bleiben sollen, gären sie allesamt spontan. Die Zugabe von Kulturhefen oder Bakterien, sowie Säure und Zucker sind bei Heaps absolut ausgeschlossen. Dadurch entwickeln sich die Weine innerhalb der Flasche weiter und haben ein hohes Lagerpotential. Das Winzerpaar kümmert sich nicht um Wettbewerbe und Bewertungen, sondern will ein Produkt schaffen welches das Terroir, auf dem die Reben in Ritoznoj wachsen, wirklich zum Ausdruck bringt. 900 Kisten stellen die beiden mittlerweile jährlich her,  doch nicht für eine Jury oder ein Gremium, sondern für sich selbst und Genussfreunde, die diese außergewöhnlichen Weine voller Eleganz und Finesse zu schätzen wissen.

Über die Rebsorte

Chardonnay

Chardonnay ist die berühmteste Weißweinsorte der Welt und eine der am häufigsten angebauten Rebsorten weltweit. Sie ist vor allem als weiße Rebsorte des Burgunds und Grundwein der Champagne bekannt. Chardonnay-Weine werden in einer Vielzahl von Stilen hergestellt und können Fruchtnoten aufweisen, die von zitrusartig und mineralisch bis hin zu exotisch und röstig reichen. Er ist in Weinregionen auf der ganzen Welt zu finden.
 
Trotz seines weltweiten Erfolgs ist der Chardonnay als Rebsorte relativ neutral und gilt nicht als aromatisch. In der Tat wird sie oft als "Traube des Winzers" bezeichnet, denn in der Kellerei werden viele ihrer charakteristischen Eigenschaften verstärkt oder reduziert.
 
Die Chardonnay-Rebe bringt Weine von heller, goldener Farbe hervor, mit Noten von Zitrusfrüchten, grünem Apfel, Blüten und Mandeln oder Haferflocken. Am Gaumen hat der Chardonnay einen mäßigen Säuregehalt und einen mäßigen Alkoholgehalt bei mittlerem Körper.
 
Das Klima sowie der Weinbau und die Weinbereitung spielen eine wichtige Rolle für die Aromen und den Geschmack des entstehenden Weins.
Die kühlsten Chardonnay-Weinberge (z. B. in Chablis, in der Champagne und in Deutschland) tendieren zu Aromen von grünem Apfel. Auch mineralische Aromen wie Kreide, nasse Steine und Muschelschalen finden sich in den Geschmacksnoten des Chardonnay wieder.
 
Diese werden manchmal auf die Böden des Weinbergs zurückgeführt. In den Weinen des Chablis beispielsweise zeigt sich der Chardonnay oft von seiner mineralischsten Seite. Bei der Weinbereitung wird wenig oder gar kein Eichenholz verwendet, und oft finden sich Noten von Zitrusfrüchten, Blüten und Kreide zusammen mit einem hohen Säuregehalt.
 
Die berühmten Kimmeridigan-Böden (alte Austernschalen) des Chablis werden oft für diese kalkhaltige Mineralität verantwortlich gemacht. Dies steht im Gegensatz zu den vollmundigeren Chardonnays der Neuen Welt.
 
Auch wenn sich die Weinbereitung und der Stil des Chardonnay in den letzten zehn Jahren weiterentwickelt haben, zeigen Chardonnays aus der Neuen Welt (z. B. aus Australien oder Kalifornien) oft mehr Körper, Frucht und Gewicht am Gaumen, mit Noten von exotischen Früchten und gerösteter Eiche in der Nase. Generell sind diese warmen Regionen, zu denen auch Chile, Südafrika und Argentinien gehören, eher tropisch geprägt.
 
Stilistisch bewegen sich die meisten trockenen Chardonnay-Weine weltweit innerhalb dieses Spektrums. Die Weine aus dem Burgund zum Beispiel vereinen die Mineralität des Chablis mit der Kraft der Neuen Welt, oft mit Eichenholz, und bieten faszinierende (manchmal subtile) Steinfruchtaromen mit konzentriertem Geschmack und einer beeindruckend ausgewogenen und frischen Länge am Gaumen.
 
Für viele Chardonnay-Liebhaber, von Winzern bis hin zu Weinliebhabern, ist Burgund nach wie vor der Prüfstein, an dem viele Chardonnay-Weine gemessen werden.


Grauburgunder

Grauburgunder ist eine Weißweintraube, die ursprünglich aus den Weinbergen des Burgunds stammt. Sie ist heute in Weinregionen auf der ganzen Welt zu finden. Für Weine in dem hellen, leichten Stil, der im späten 20. Jahrhundert in Italien populär wurde, wird die Sorte üblicherweise mit dem italienischen Namen Pinot Grigio bezeichnet.
 
Grauburgunder Trauben
Der Grauburgunder gehört zur großen Familie der Pinot-Rebsorten und ist eine rosafarbene Mutation des Pinot Noir. Die beiden Sorten sind im Weinberg bis zur Reife nicht voneinander zu unterscheiden. Dann nehmen die Beeren des Grauburgunders ihre unverwechselbare Farbe an, die von orange-rosa bis hin zu einem blassen, staubigen Violett reicht. Das Adjektiv gris ist französisch für "grau" und bezieht sich auf den staubigen, hellgrauen Schimmer, den die Traube häufig annimmt. Diese Bezeichnung ist in Europa weit verbreitet, vor allem im Italienischen (grigio), Deutschen (grauer), Slowenischen (sivi) und Tschechischen (sede).
 
Geschmack und Aroma des Grauburgunders
Der Grauburgunder wird in der Regel als reinsortiger Wein hergestellt, da die Trauben von Natur aus einen niedrigen Säuregehalt und einen hohen Zuckergehalt aufweisen. Die Geschmacks- und Aromastoffe sind von Region zu Region und von Stil zu Stil sehr unterschiedlich. Zu den gemeinsamen Merkmalen gehören jedoch Noten von Birnen, Äpfeln, Steinfrüchten, tropischen Früchten und sogar ein Hauch von Rauch oder nasser Wolle.
 
Die meisten Winzer vermeiden offensichtliche Eichenholznoten in ihren Grauburgundern, aber einige verwenden ältere, neutralere Fässer für die Gärung oder Reifung. Dies verleiht dem Wein eine cremigere Textur, die den Säuregehalt etwas neutralisieren kann. Bei gewichtigeren, komplexeren Grauburgunder-Stilen werden üblicherweise Hefekontakt und teilweise malolaktische Gärung eingesetzt. Üblich sind auch süße Spätleseweine, die tropische Früchte und süße Gewürze enthalten.