Domaine Dirler-Cadé

Crémant d’Alsace

21,90

29.20€/L, Preise inkl. 19% MwSt, zzgl. Versandkosten

Der Crémant von der Domaine Dirler-Cadé ist eine klassische Cuvée aus Pinot Gris, Auxerrois und Riesling. Feinperlig schäumend mit dem natürlichen Zuckern der Traube, wurde er für 36 Monate auf der Hefe im Rüttelpult gelagert, bevor er schließlich degorgiert wurde. Als Brut Nature kommt er so auf die Flasche und vereint einen opulenten Körper mit gradliniger Frische. Sein feines Bouquet von Williams-Birne, weißen Blüten und gebrannten Mandeln, sowie feine Anklänge von Zitrus machen Lust auf den nächsten Schluck. Im Abgang ist er ein wenig würzig-salzig und der perfekte Aperitif.

Auf Lager

Zusätzliche Informationen

Zusätzliche Informationen

Gewicht1.6 kg
Wein

Schaumwein

Trinkreife

2027

Importeur

Raum & Wein, Friedberger Landstraße 86, 60316 Frankfurt

Hinweise

enthält Sulfite

Hersteller

L- et J. Dirler-Cade, 13 Rue D’Issenheim. F-68500 Bergholtz

Passt zu

Aperitif, asiatische Küche, Gemüseantipasti, Käse

Inhalt/Menge

0.75

Verschlussart

Schaumweinkork

Säure

2.9

Weingut

Domaine Dirler-Cadé

Restzucker

0.5

Alkoholgehalt

12.5

Jahrgang

2016

Region

Elsass

Land

Frankreich

Rebsorte

Auxerrois, Grauburgunder, Riesling

Geschmack

Floral, Fruchtig, Mittel

Vegan

Ja

Bewertungen (0)

Bewertungen

Es gibt noch keine Bewertungen.

Nur angemeldete Kunden, die dieses Produkt gekauft haben, dürfen eine Bewertung abgeben.

Über das Weingut

Domaine Dirler-Cadé

Ca. 40 Kilometer westlich von Freiburg im Breisgau liegt die Kleinstadt Bergholtz im Elsass. Dort betreiben Jean Dirler und seine Frau, Ludivine Cadé, das Weingut Domaine Dirler-Cadé. Das dazugehörige Anwesen wurde im Jahr 1872 erbaut  und ist seit fünf Generationen in Familienbesitz. Seit 1998 arbeitet das Winzerpaar auf den insgesamt 18 Hektar Rebfläche  biodynamisch.  Zu ihren Grand Cru Lagen zählen Saering, Spiegel, Kessler und Kitterlé. Auf den Lagen Belzbrunnen, Bux, Schimberg und Bollenberg entstehen die Weine für die Basislinie. Es wachsen Riesling, Gewürztraminer, Weißburgunder, Muskateller, Sylvaner, Grauburgunder, Spätburgunder und  Auxerrois. Die drei letzteren sind die Basis für den Crémant d`Alsace.
Jean und Ludivine geben den Trauben viel Zeit zum reifen und beobachten sehr genau was zwischen den Parzellen passiert. Von der Gesundheit der Böden, dem Zustand der Reben  bis hin zu den Beeren. Für sie entsteht der Wein, ganz klar, in den Weinbergen. Nach der Lese werden die Trauben schonend gepresst, gären im Edelstahltank oder im Barrique und liegen zwischen 9 und 12 Monate auf der Feinhefe, bevor sie leicht filtriert und abgefüllt werden.

Über die Rebsorte

Auxerrois

Die Rebsorte Auxerrois ist in Deutschland, Luxemburg, Elsass und der chwez verbreitet. Der Weinstil ist weich und ausgeglichen mit milder Säure und einer gelbgrünen Farbe. Auxerroi gehört zur großen Burgunderfamilie. Die Weine sind schlanken Weißburgundern nich unähnlich und besitzen ein dezentes Aroma.


Grauburgunder

Mit dem Erfolg des bekannten Pinot Grigio aus Italien kam in Deutschland der Wandel: Aus dem damals süßen Ruländer wurde hierzulande der trockene, frisch-fruchtige Grauburgunder. Je früher gelesen wird, umso spritziger, aber auch umso neutraler kann er schmecken. Erntet man spät, entstehen herrlich aromatische, körperreiche, oder trocken ausgebaute Weine. Der Weinstil ist trocken-blumig bis aromatisch-reich. Die Farbe reicht von gelb bis goldgelb. Er besitzt einen mittel bis rund-fülligen Körper mit niedriger Säure. Die Aromen reichen von reifen Apfel über Wiesenblumen bis zu Mandel und Honig.


Riesling

Riesling ist eine hellhäutige, aromatische Rebsorte deutschen Ursprungs, die - wenn man der Mehrheit der führenden Weinkritiker Glauben schenken darf - die beste Weißweinrebsorte der Welt ist.


Die Rieslingrebe nimmt in der Weinwelt einen ganz anderen Platz ein als große Rebsorten wie Cabernet Sauvignon, Merlot oder Chardonnay. Während diese äußerst beliebten Rebsorten jeden Winkel der Weinwelt erobert haben, ist der Riesling in den Kernweinregionen Frankreichs, Spaniens und Italiens auffallend wenig vertreten. Seine Fangemeinde ist kleiner, aber leidenschaftlich.


Die geistige Heimat des Rieslings sind zweifelsohne die Regionen am Mittelrhein und an der unteren Mosel, zwei der großen Weinflüsse Europas. Hier befinden sich die wichtigsten Weinregionen Deutschlands, vor allem Mosel, Rheinhessen, Rheingau und Pfalz. Die steilen, schieferhaltigen Hänge oberhalb dieser berühmten Flüsse sind mit Rieslingreben bewachsen, aus denen knackige, erfrischende Weine mit ausgeprägter Säure gekeltert werden.


Auf der anderen Seite des Rheins liegt das Elsass, das früher deutsch war und heute zu Frankreich gehört. Hier ist der Riesling die wichtigste Rebsorte, sowohl was die Menge als auch was die Qualität betrifft. Der Riesling aus dem Elsass hat seinen eigenen Stil, der reichhaltiger und großzügiger ist als der in Deutschland hergestellte. Dies wird durch das sonnige, trockene Mesoklima der Region und den Schutz durch die Vogesen ermöglicht.


Auch in Österreich wird eine große Menge Riesling produziert, vor allem in den östlichen Regionen Wachau und Kremstal. Dieser wird meist in trockeneren Stilen hergestellt, obwohl der Neusiedlersee südöstlich von Wien ein ausreichend feuchtes Klima für die Herstellung von süßem, botrytisiertem Riesling schafft.


Erfreulicherweise hat der Riesling in der Neuen Welt mehrere Nischen gefunden, für die er sehr gut geeignet ist. Die hochwertigen Rieslinge, die heute in den australischen Tälern Clare und Eden hergestellt werden, haben dies mit besonderer Kompetenz bewiesen. Vor allem der Clare Valley-Riesling hat sich zu einem eigenständigen Stil entwickelt, mit knackiger, nach Zitrusfrüchten duftender Säure und Aromen von Toast und Geißblatt. Auf der anderen Seite der Tasmanischen See wird in Neuseeland in Canterbury und Otago ebenfalls hochwertiger Riesling erzeugt, und auch der südafrikanische Riesling ist vielversprechend. Die berühmten Eisweine Kanadas werden meist aus Riesling oder Vidal gekeltert und sind ein weiterer Beweis für die Kälteresistenz dieser hartholzigen Sorte.