Domaine Turenne

Cuvée Camille

11,20

14.93€/L, Preise inkl. 19% MwSt, zzgl. Versandkosten

Die Rebsorten dieser typisch Südfranzösischen Cuvée wurden separat vinifiziert. Die Fermentation im Keller findet mit natürlichen Hefen und bei kontrollierten Temperaturen statt. Dieser Rosé schimmert in einer eleganten blassrosa Farbe und besticht durch Aromen von Steinobst, Pfirsich, Aprikose und weißen Blüten. Ein herrlicher Wein zum Feierabend: Leicht, spritzig und zart.

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Zusätzliche Informationen

Zusätzliche Informationen

Gewicht1.3 kg
Wein

Rosé

Säure

2.5

Hinweise

enthält Sulfite

Hersteller

Domaine Turenne, 1142 Avenue Eugénie et Henri Majastre, 83390 Cuers, Frankreich

Vegan

Ja

Passt zu

Panierter Käse, Salat

Inhalt/Menge

0.75

Verschlussart

Korken

Trinkreife

2022

Restzucker

3

Weingut

Domaine Turenne

Alkoholgehalt

12.5

Jahrgang

2019

Region

Provence

Land

Frankreich

Rebsorte

Cinsault, Grenache, Syrah

Importeur

Raum & Wein, Friedberger Landstraße 86, 60316 Frankfurt

Geschmack

Floral, Fruchtig, Leicht, Vegetativ

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Über das Weingut

Domaine Turenne

Das Weingut erstreckt sich über 20 Hektar, liegt im Zentrum der Côtes de Provence zwischen Cuers und Pierrefeu und wird schon seit Anfang des 19. Jahrhunderts von der Familie Benezet betrieben. So kommt es, dass manche der Reben bereits hundert Jahre alt sind, wobei das Durchschnittsalter bei ca. 40 Jahren liegt. 1990 übernahmen Philippe und Cécile Benezet das Weingut und erfüllten sich damit ihren Traum den eigenen Wein, durch respektvolle Arbeit in den Weinbergen bis zur Reife im Keller, zu produzieren. Die Trauben müssen sehr robust sein, da die Bodenbeschaffenheit an der Spitze eines Schwemmkegels liegt und der lockere, tiefe und sandige Boden auf Ton-Kalkstein einen niedrigen Humusgehalt aufweist. Mit 40 Hektoliter pro Hektar ist der Ertrag eher überschaubar, beinhaltet jedoch hochqualitative Beeren, die bemerkenswerte Aromen entwickeln. Zu den angebauten Rebsorten zählen Grenache, Carignan, Cinsault, Mourvèdre, Syrah, Rolle und Petite Clairette. Alles biozertifiziert. Das mediterrane Klima sorgt mit seinen trockenen, kalten Wintern und heißen Sommern, die jedoch durch das windige und feuchte Mikroklima reguliert werden, für gehaltvolle Weine ohne überspannten Säure- oder Zuckergehalt. Durch die Balance von Sorgfalt dem Terroir gegenüber und gleichzeitiger Experimentierfreude mit Blick nach vorne entstehen Weine, die sowohl Weinkennern, wie auch sporadischen Weintrinkern, Vergnügen bereiten.

Über die Rebsorte

Cinsault

Der Cinsault ist eine schon seit Jahrhunderten in Südfrankreich heimische Rotweintraube. Sie wird vornehmlich für die Erzeugung hochwertiger Roséweine und als klassischer Cuvée Partner in Weinen des Rhônetals genutzt. Die Weine besitzten eine hagebuttentönige Farbe mit einem rustikal bis runden Körper. Die Aromen sind nussig (Mandel), Kirsche und Kräuter.


Grenache

Grenache (Garnacha) ist eine Rotweintraube, die in Frankreich, Spanien, Australien und den Vereinigten Staaten weit verbreitet ist. Sie ist besonders vielseitig, sowohl im Weinberg als auch in der Kellerei, was erklären mag, warum sie eine der am meisten verbreiteten Trauben der Welt ist.
Grenache ist der französische (und international am meisten anerkannte) Name für die Traube, aber sie hat eine Reihe von Synonymen. In Spanien, wo sie eine der Vorzeigesorten des Landes ist, ist sie als Garnacha bekannt, und auf der Insel Sardinien ist sie seit Jahrhunderten als Cannonau bekannt. Einige glauben, dass die Traube ursprünglich aus Sardinien stammt und von den Aragonesen, die die Insel im 14. Jahrhundert besetzten, nach Spanien gebracht wurde.
In Frankreich wird Grenache vor allem im südlichen Rhônetal und in der Provence sowie im Languedoc-Roussillon angebaut. Am häufigsten findet man sie neben Syrah und Mourvedre im klassischen Southern Rhone Blend (vor allem in den Cotes du Rhone-Weinen), und sie ist die Hauptrebsorte in Chateauneuf-du-Pape.
Die Vielseitigkeit der Grenache bietet den Winzern alle möglichen Möglichkeiten. Ein Rosé auf Grenache-Basis ist einer der charakteristischen Weinstile Südfrankreichs. Die Sorte ist in den Cotes de Provence zusammen mit Cinsaut und Mourvedre weit verbreitet, und die besten Beispiele kommen aus den Städten Tavel und Lirac. In der Nähe der Grenze zu Spanien ist Grenache die Grundlage für die Süßweine von Banyuls.
In Spanien ist die Garnacha die am zweithäufigsten angebaute Rotweinrebsorte, nur noch übertroffen von ihrem modernen Verschnittpartner Tempranillo. Sie wird in fast allen Gegenden Spaniens angebaut, vor allem aber im Norden und Osten - sie ist der Hauptbestandteil der prestigeträchtigen Weine des Priorats. Die Ankunft der Reblaus auf der Iberischen Halbinsel im 19. Jahrhundert brachte der Garnacha unerwartete Vorteile; als die einheimischen Reben verwüstet wurden (Rioja war besonders stark betroffen), war es die robuste Garnacha, die die Weinberge wieder auffüllte und dazu beitrug, die Weinindustrie wieder zu beleben.
In den 1980er und 1990er Jahren wurde der Status der Grenache zurückgedrängt, aber sie überlebte die Bemühungen, sie auszurotten und kehrte im 21. Jahrhundert in die internationale Gunst zurück. Aufstrebende Weinbaunationen wie China, Mexiko und Israel kultivieren nun diese allgegenwärtige Rebsorte.
Grenache ist eine kräftige und widerstandsfähige Rebe mit einem starken Holzgerüst, die oft als freistehende Buschrebe angebaut wird. Sie ist resistent gegen Wind und Trockenheit und eignet sich daher auch für trockene Klimazonen in Kalifornien und Südaustralien. Da sie oft in heißen Umgebungen angebaut wird, kann der Alkoholgehalt von Weinen auf Grenache-Basis sehr hoch sein und oft 15 Prozent ABV übersteigen. Einige australische Winzer verwenden Grenache als Basis für verstärkte Weine im Portwein-Stil, aber die häufigste Verwendung im Land ist die GSM-Mischung - die klassische Kombination von Grenache - Shiraz - Mourvedre.
Grenache-Beeren haben eine dünne Haut und reifen spät in der Wachstumsperiode. Säure und Tannine können je nach Wachstumsbedingungen und Anbauniveau variieren, tendieren aber zum niedrigen bis mittleren Ende des Spektrums. Allerdings können alte Grenache-Reben, die auf Schiefer oder Stein gewachsen sind, wie im Priorat und Chateauneuf-du-Pape, tief konzentrierte Weine hervorbringen, die über viele Jahrzehnte reifen können.
Als Rebsortenwein produziert, zeigt Grenache reiche, würzige Beerenaromen, besonders Himbeere.


Syrah

Der Syrah oder auch Shiraz (Übersee) ist eine Kreuzung aus alten französischen Rebsorten, vermutlich aus dem Rhônetal stammend. Heutzutage findet man ihn in Frankreich, Spanien, der Schweiz und der neuen Welt. Mit mittlerem Brombeerrot bis tintiger Farbe ist er im Weinstil elegant-fruchtig bis konzentriert-würzig. Aromen nach Brom-, Heidelbeere, Schokolade, Pfeffer, Nelke, Teer, Wildnoten, Trüffel, Olive und Minze, enthält er eine mittlere bis lebendige Säure. Syrah und Shiraz, eine Rebsorte, zwei Namen, zwei Weinstile. Von der nord Rhône verführt sie mit elegant-mineralischer, extraktreich-würziger Kraft und ist der Maßstab aller Syrah Weine aus kühleren Regionen. Als Shiraz, in Australien, Südafrika, oder Amerika von der Sonne verwöhnt, eroberte sie die Weinwelt mit beeriger, schokoladensüßer, warm-weicher sinnlicher Intensität; mit Barrique-Ausbau auch leicht rauchig mit dem Duft nach Trüffel und Gewürzen des Orients. So verschieden sie auch sind, genießen beide Stile inzwischen höchste Anerkennung, sei es reinsortig, oder als Cuvée zusammen mit Cabernet Sauvignon, oder mit Grenache und Carignan.