Weingut Fuchs-Jacobus

Gewürztraminer Orange

17,80

23.73€/L, Preise inkl. 19% MwSt, zzgl. Versandkosten

Auf der Maische vergoren, ungefiltert und ohne die Zugabe von Schwefel könnte der Wein nicht purer ins Glas kommen.

Im Bouquet der Duft nach grüner Paprika und Grapefruit mit einer feinen Gerbstoffstruktur und langem Nachhall. Sobald der Wein etwas Temperatur gewinnt finden sich Aromen von Karamell, Wiesenkräuter, Kümmel bis zu leichten Anklängen nach Banane und Zedernholz. 

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Zusätzliche Informationen

Zusätzliche Informationen

Gewicht1,3 kg
Wein

Orange- / Naturalwein

Trinkreife

2030

Importeur

Raum & Wein, Friedberger Landstraße 86, 60316 Frankfurt

Hinweise

enthält Sulfite

Hersteller

Weingut Fuchs-Jacobus, Hof Steyert, 55444 Schweppenhausen

Passt zu

Gegrilltes, Ofengemüse, Tapas

Inhalt/Menge

0.75

Verschlussart

Naturkork

Säure

4.7

Weingut

Weingut Fuchs-Jacobus

Restzucker

0.2

Alkoholgehalt

13.5

Jahrgang

2019

Region

Nahe

Land

Deutschland

Rebsorte

Gewürztraminer

Geschmack

Floral, Fruchtig, Mittel, Würzig

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Über das Weingut

Weingut Fuchs-Jacobus

Die Passion für den Weinbau wurde Marlene und Wilfried Jacobus in die Wiege gelegt. Aus der engen Verbindung mit der Natur wuchs die „Mission“ für eine ökologische Wirtschaftsweise. Schon seit 1979 bewirtschaftet die Familie ihr besonderes Terroir nach biologisch-dynamischer Weinbau-Philosophie und den anspruchsvollen Richtlinien des Demeter-Verbandes. Diese Richtlinien übertreffen deutlich die Standards des EU-Biosiegels und sorgen dafür den respektvollen Umgang mit der Natur im Wein geschmacklich voll erlebbar zu machen. Der Boden mit seinen Mineralien, die Topografie und die Ausrichtung zur Sonne, das Mesoklima mit seinen Wetterphänomenen – das sind die bestimmenden Faktoren für den Charakter eines Weins. Französische Winzer haben ein Wort dafür geprägt: das Terroir
Die steilen Hänge des Steyerbergs sind ein ganz besonderes Terroir. Sie bestehen aus Schieferverwitterungsböden und lassen sich aufgrund der starken Neigung kaum maschinell bearbeiten. Nur zwischen den Rebzeilen ist mechanische Unterstützung möglich – alles andere ist Handarbeit. So auch die Pflege der Rebstöcke, die vom Boden bis in die Laubspitzen von Hand ausgedünnt und im Wuchs reguliert werden. Das unterstützt die Pflanzen ungemein, denn unterhalb der Erdoberfläche müssen sich die Wurzeln der Reben tief in den Schieferboden hineingraben (bis zu 15 Meter), damit sie auch längere Trockenheit überstehen können. Selbst Rudolf Steiner, der Begründer der Demeter-Anbauweise, hat die Besonderheiten des Schieferbodens schon erkannt und beschrieben, dass Schiefer eine außerordentliche Fähigkeit zur Sonnenrückstrahlung sowie Wärmespeicherung besitzt und der Rebe hohes Potential verleiht. Nur so lässt sich die hohe Qualität der Trauben stets garantieren, um so eine Grundlage für mineralisch-klare und gleichzeitig vielschichtige Weine zu bilden.

Über die Rebsorte

Gewürztraminer

Gewürztraminer-Weine sind duftend mit Aromen, die von Blüten bis zu Litschi und Orangenschalen reichen, alle mit einem relativ vollen Körper, niedrigem Säuregehalt und von trocken bis süß. Die Rebsorte wird am ehesten mit der Region Elsass im Nordosten Frankreichs in Verbindung gebracht, ist jedoch in Weinregionen auf der ganzen Welt zu finden.
 
Die wichtigsten Aromen, mit denen der Gewurztraminer beschrieben wird, sind typischerweise Litschi, Rosenblüten, türkischer Honig, tropische Früchte und Parfüm. Am Gaumen zeichnet er sich durch seine volle Textur, einen niedrigen Säuregehalt, Steinobst (Mango, Pfirsich und Aprikose) und würzige Aromen (Ingwer und Zimt) aus.
 
Die Sorte erhält ihr charakteristisches Aroma durch das Vorhandensein von Monoterpenen in den Schalen (wie bei der parfümierten Muskatellerfamilie), und obwohl die Sorte viele Anhänger hat, bemängeln ihre Gegner oft eines ihrer Kennzeichen, von den scharfen Aromen über den geringen Säuregehalt bis hin zur oft anzutreffenden Restsüße und der manchmal feststellbaren phenolischen Adstringenz.
 
Die beiden letztgenannten Aspekte gehen oft Hand in Hand, da die Winzer beim Gewürztraminer oft versuchen, einen gewissen Restzucker im fertigen Wein zu belassen, um die austrocknenden Phenole auszugleichen, die manchmal sowohl bei trockenen als auch bei süßen Weinen am hinteren Gaumen (im Nachgeschmack) wahrnehmbar sind.