Weingut Andres

Oldskool Rosé

8,20

10.93€/L, Preise inkl. 19% MwSt, zzgl. Versandkosten

Der „OLDSKOOL“ Rosé vom Weingut Andres aus Deidesheim ist ein klassischer Rosé aus Spätburgunder. Der nicht die übertriebe Frucht sucht, sondern in einer schönen Balance steht. Der Ausbau erfolgte zum Teil größten Teil im Edelstahl, mit anschließendem lagen Hefelager, wie es im Weingut üblich ist. Ein Rosé der eigenständig daher kommt. Nicht verspielt und verschnörkelt, sondern PUR, wie es in der Pfalz üblich ist. 

Auf Lager

Zusätzliche Informationen

Zusätzliche Informationen

Gewicht1.3 kg
Wein

Rosé

Restzucker

k.a.

Hinweise

enthält Sulfite

Vegan

Ja

Passt zu

Aperitif, Fisch, Gegrillter Tintenfisch, Käse

Inhalt/Menge

0.75

Verschlussart

Schraubverschluss

Säure

k.a.

Trinkreife

2028

Weingut

Weingut Andres

Alkoholgehalt

11.5

Jahrgang

2021

Region

Pfalz

Land

Deutschland

Rebsorte

Spätburgunder

Importeur

Raum & Wein, Friedberger Landstraße 86, 60316 Frankfurt

Geschmack

Floral, Fruchtig, Leicht

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Über das Weingut

Weingut Andres

Entlang der Mittelhardt haben es sich die zwei Winzerbrüder zur Aufgabe gemacht Weine herzustellen, die in Kombination aus ökologischem Umgang mit den Ressourcen, viel Handarbeit und dem verantwortlichen Weiterführen von Tradition entstehen.
Das Weingut wird schon seit mehreren Generationen von Familienhand geführt und wurde 2015 von Michael und Thomas Andres übernommen, die sich die zwei Komponenten Präzision und gutes Handwerk auf die Flaggen schreiben.
Sie verfolgen die biologische Arbeit und ergänzen mit biodynamischen Grundsätzen, da neben den wild bewachsenen Böden ihnen ganz klar die Gesundheit des Weinbergs am Herzen liegt.
Auf den Parzellen herrscht eine breitreichende Bodenbeschaffenheit von kargem Bundsandstein bis hin zum üppigen Kalkmergel. Daher sind die Weine durchgängig von einer feinen Mineralität und Eleganz geprägt.
Neben der südlichen Weinstraße herrschen auch hier wenig kalte Winde und es strahlt viel Sonne, was zu einer mittleren Jahrestemperatur von 10,1 Grad Celsius führt.In dieser fruchtbaren Weinregion Deutschlands werden die gutseigenen Weinberge von den Gebrüdern Andres mit Geduld und vollstem Respekt den Ressourcen gegenüber bearbeitet. So wird auch in der Weinbereitung so wenig wie möglich versucht in den hochsensiblen Prozess der Entstehung ihrer Weine einzugreifen. Pure Weine mit außergewöhnlichem Charakter. Trinkfreude garantiert.

Über die Rebsorte

Spätburgunder

Pinot Noir, oder auch Spätburgunder, ist die dominierende Rotweintraube des Burgunds, die mittlerweile in Weinregionen auf der ganzen Welt verbreitet (und ausgiebig erforscht) ist. Der schwer fassbare Charme der Sorte hat sie in alle möglichen Weinanbaugebiete geführt.
 
Diese reichen von Westdeutschland (als Spätburgunder) und Norditalien bis nach Chile, Südafrika, Australien, Neuseeland und die USA. Kalifornien, Oregon und Neuseeland sind wohl die größten Zentren für die Rebsorte außerhalb ihres Heimatgebietes. Dennoch wird in all diesen Gebieten großartiger Pinot Noir hergestellt.
 
Die Essenz des Pinot Noir Weins ist sein Aroma von roten Beeren und Kirschen (frische rote Kirschen in leichteren Weinen und geschmorte schwarze Kirschen in gewichtigeren Beispielen). Viele der komplexeren Beispiele zeigen einen Hauch von Waldboden. Gut gekelterte Pinot Noirs, besonders aus wärmeren Jahrgängen, erinnern an Leder und Veilchen, manchmal auch an einen Syrah.
 
Es gibt zwei Theorien bezüglich des Pinot-Namens. Eine besagt, dass er entstanden ist, weil die Trauben die Form eines Pinienzapfens haben (Pinot auf Französisch).
 
Möglicherweise stammt er aber auch von einem Ortsnamen in Frankreich wie Pinos oder Pignols ab, von wo aus die Stecklinge gewonnen wurden. In Pignols in der Auvergne wird zum Beispiel seit dem Mittelalter Pinot angebaut.
 
Früher glaubte man, dass Pinot Noir, Pinot Blanc, Pinot Gris, Pinot Meunier, Pinot Précoce (Frühburgunder) und andere zu einer "Pinot-Familie" von verschiedenen Rebsorten gehören. Aber die DNA-Profilierung hat gezeigt, dass sie den gleichen genetischen Fingerabdruck haben. Daher sollten sie eigentlich als Mutationen oder Klone einer gemeinsamen Sorte betrachtet werden.
 
Der Beweis dafür kann im Weinberg erbracht werden; oft tragen Pinot-Reben Trauben mit Früchten unterschiedlicher Farbe oder sogar gestreifte Beeren. Außerdem gibt es über 40 Klone, die von der französischen Regierungsbehörde ENTRAV-INRA unter dem Namen Pinot Noir klassifiziert wurden.
 
Die klonale Vielfalt und die Neigung zur Mutation des Pinot hängt mit seinem Alter zusammen - man nimmt an, dass er seit 2.000 Jahren existiert. Pinot ist auch ein Vorfahre einer großen Anzahl von Rebsorten, die heute bekannt sind. Zusammen mit dem ehrwürdigen, aber weitgehend vergessenen Gouais Blanc ist er ein Elternteil von Rebsorten wie Gamay Noir, Aligoté und Pinot Noirs Weißwein-Gegenstück, Chardonnay.
 
Der Pinot Noir bleibt der Patriarch der Pinot-Rebsorten. Die Abkürzung "Pinot" wird im allgemeinen Sprachgebrauch meist als Pinot Noir verstanden.