Château de la Selve

Petit Selve

9,90

13.20€/L, Preise inkl. 19% MwSt, zzgl. Versandkosten

Die Farbe des Petit Selve ist rubinrot. Diese Cuvée besticht durch eine aromatische Nase nach roten Früchten, Gewürzen und eine Nouance von Lakritz. Im mund sehr fruchtig mit feinen und weichen Tanninen.

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Zusätzliche Informationen

Zusätzliche Informationen

Gewicht1,4 kg
Wein

Rotwein

Trinkreife

2025

Hinweise

enthält Sulfite

Hersteller

Château de la Selve, 07120. Grospierres

Vegan

Ja

Passt zu

Grllfleisch, Lamm, Ratatouille

Inhalt/Menge

0.75

Verschlussart

Presskork

Säure

k.a.

Weingut

Château de la Selve

Restzucker

k.a.

Alkoholgehalt

13.5

Jahrgang

2020

Region

Ardèche

Land

Frankreich

Rebsorte

Cinsault, Grenache, Syrah

Importeur

Raum & Wein, Friedberger Landstraße 86, 60316 Frankfurt

Geschmack

Floral, Fruchtig, Mittel, Würzig

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Über das Weingut

Château de la Selve

Benoit Chazallon erfüllte sich kurz nach seinem Abschluss am Beaune Weinbau College mit nur 21 Jahren seinen Traum und gründete 2002 im elterlichen Anwesen sein eigenes Weingut. Seine Eltern sind Nachkommen der berühmten Winzerfamilie Delas aus der nördlichen Rhone und kauften die malerische Residenz, die im 13. Jahrhundert erbaut wurde, im Jahre 1990. Die Region im Süden der Ardèche wird beherrscht von sengender Sonne und kühlen Nächten. In Kombination mit den wilden Landschaften und kalkhaltigen, lehmigen Böden, reich an Aromen von Buschland, Humus und Trüffeln, erkannte der junge Winzer das Potential dieser Gegend, um klassische und gehobene Weine zu produzieren. Daraus entstand ein ambitioniertes Weingut, welches Benoit heute mit seiner Frau Florence betreibt. Die beiden verwenden organische und biodynamische Methoden, um die Umwelt zu schützen und dem Terroir zu erlauben, sich vollständig auszudrücken. Hinter ihnen steht ein kleines Team und ein Dutzend saisonaler Mitarbeiter, die tatkräftig dabei helfen den Böden und den Reben Leben einzuhauchen. Das Ergebnis sind natürlich reine Weine, die im Einklang mit der Natur produziert wurden und in 3 Klassifikationen unterteilt werden. Rundum der südfranzösischen Gemeinde Grospierres, wachsen auf den Lagen des Winzer-Ehepaars die roten Sorten Cinsaut, Grenache, Syrah, Cabernet Sauvignon und die alte, ertragsarme Rebsorte Viognier, die im dortigen warmheißen Klima ihre besten Ergebnisse bringt. Aus der Ernte entstehen insgesamt 9 Cuvées, die sich auch sehr entspannt im geschichtsträchtigen Schloss verkosten lassen. In den alten Gemäuern befinden sich nämlich auch mehrere Gasträume und die Familie lädt zu Touren ein, wo sie ihre Arbeit von den Weinbergen bis zum Bottichraum präsentiert und man die Möglichkeit für direkte Proben aus Fass und Amphore erhält. Selbstverständlich verlieren die Tropfen nicht an regionaler Typizität, wenn man sie bei uns in der Vinothek ausgeschenkt bekommt.

Über die Rebsorte

Cinsault

Der Cinsault ist eine schon seit Jahrhunderten in Südfrankreich heimische Rotweintraube. Sie wird vornehmlich für die Erzeugung hochwertiger Roséweine und als klassischer Cuvée Partner in Weinen des Rhônetals genutzt. Die Weine besitzten eine hagebuttentönige Farbe mit einem rustikal bis runden Körper. Die Aromen sind nussig (Mandel), Kirsche und Kräuter.


Grenache

Grenache (Garnacha) ist eine Rotweintraube, die in Frankreich, Spanien, Australien und den Vereinigten Staaten weit verbreitet ist. Sie ist besonders vielseitig, sowohl im Weinberg als auch in der Kellerei, was erklären mag, warum sie eine der am meisten verbreiteten Trauben der Welt ist.
Grenache ist der französische (und international am meisten anerkannte) Name für die Traube, aber sie hat eine Reihe von Synonymen. In Spanien, wo sie eine der Vorzeigesorten des Landes ist, ist sie als Garnacha bekannt, und auf der Insel Sardinien ist sie seit Jahrhunderten als Cannonau bekannt. Einige glauben, dass die Traube ursprünglich aus Sardinien stammt und von den Aragonesen, die die Insel im 14. Jahrhundert besetzten, nach Spanien gebracht wurde.
In Frankreich wird Grenache vor allem im südlichen Rhônetal und in der Provence sowie im Languedoc-Roussillon angebaut. Am häufigsten findet man sie neben Syrah und Mourvedre im klassischen Southern Rhone Blend (vor allem in den Cotes du Rhone-Weinen), und sie ist die Hauptrebsorte in Chateauneuf-du-Pape.
Die Vielseitigkeit der Grenache bietet den Winzern alle möglichen Möglichkeiten. Ein Rosé auf Grenache-Basis ist einer der charakteristischen Weinstile Südfrankreichs. Die Sorte ist in den Cotes de Provence zusammen mit Cinsaut und Mourvedre weit verbreitet, und die besten Beispiele kommen aus den Städten Tavel und Lirac. In der Nähe der Grenze zu Spanien ist Grenache die Grundlage für die Süßweine von Banyuls.
In Spanien ist die Garnacha die am zweithäufigsten angebaute Rotweinrebsorte, nur noch übertroffen von ihrem modernen Verschnittpartner Tempranillo. Sie wird in fast allen Gegenden Spaniens angebaut, vor allem aber im Norden und Osten - sie ist der Hauptbestandteil der prestigeträchtigen Weine des Priorats. Die Ankunft der Reblaus auf der Iberischen Halbinsel im 19. Jahrhundert brachte der Garnacha unerwartete Vorteile; als die einheimischen Reben verwüstet wurden (Rioja war besonders stark betroffen), war es die robuste Garnacha, die die Weinberge wieder auffüllte und dazu beitrug, die Weinindustrie wieder zu beleben.
In den 1980er und 1990er Jahren wurde der Status der Grenache zurückgedrängt, aber sie überlebte die Bemühungen, sie auszurotten und kehrte im 21. Jahrhundert in die internationale Gunst zurück. Aufstrebende Weinbaunationen wie China, Mexiko und Israel kultivieren nun diese allgegenwärtige Rebsorte.
Grenache ist eine kräftige und widerstandsfähige Rebe mit einem starken Holzgerüst, die oft als freistehende Buschrebe angebaut wird. Sie ist resistent gegen Wind und Trockenheit und eignet sich daher auch für trockene Klimazonen in Kalifornien und Südaustralien. Da sie oft in heißen Umgebungen angebaut wird, kann der Alkoholgehalt von Weinen auf Grenache-Basis sehr hoch sein und oft 15 Prozent ABV übersteigen. Einige australische Winzer verwenden Grenache als Basis für verstärkte Weine im Portwein-Stil, aber die häufigste Verwendung im Land ist die GSM-Mischung - die klassische Kombination von Grenache - Shiraz - Mourvedre.
Grenache-Beeren haben eine dünne Haut und reifen spät in der Wachstumsperiode. Säure und Tannine können je nach Wachstumsbedingungen und Anbauniveau variieren, tendieren aber zum niedrigen bis mittleren Ende des Spektrums. Allerdings können alte Grenache-Reben, die auf Schiefer oder Stein gewachsen sind, wie im Priorat und Chateauneuf-du-Pape, tief konzentrierte Weine hervorbringen, die über viele Jahrzehnte reifen können.
Als Rebsortenwein produziert, zeigt Grenache reiche, würzige Beerenaromen, besonders Himbeere.


Syrah

Der Syrah oder auch Shiraz (Übersee) ist eine Kreuzung aus alten französischen Rebsorten, vermutlich aus dem Rhônetal stammend. Heutzutage findet man ihn in Frankreich, Spanien, der Schweiz und der neuen Welt. Mit mittlerem Brombeerrot bis tintiger Farbe ist er im Weinstil elegant-fruchtig bis konzentriert-würzig. Aromen nach Brom-, Heidelbeere, Schokolade, Pfeffer, Nelke, Teer, Wildnoten, Trüffel, Olive und Minze, enthält er eine mittlere bis lebendige Säure. Syrah und Shiraz, eine Rebsorte, zwei Namen, zwei Weinstile. Von der nord Rhône verführt sie mit elegant-mineralischer, extraktreich-würziger Kraft und ist der Maßstab aller Syrah Weine aus kühleren Regionen. Als Shiraz, in Australien, Südafrika, oder Amerika von der Sonne verwöhnt, eroberte sie die Weinwelt mit beeriger, schokoladensüßer, warm-weicher sinnlicher Intensität; mit Barrique-Ausbau auch leicht rauchig mit dem Duft nach Trüffel und Gewürzen des Orients. So verschieden sie auch sind, genießen beide Stile inzwischen höchste Anerkennung, sei es reinsortig, oder als Cuvée zusammen mit Cabernet Sauvignon, oder mit Grenache und Carignan.