Château Sulfite

Pinot Noir

18,50

24.67€/L, Preise inkl. 19% MwSt, zzgl. Versandkosten

Die Trauben für diesen Wein stammen von 30 Jahre alten Reben aus einem Weinberg in der Lage Kapellenberg in Lorch am Rhein. Die steilen Süd-West-Hänge (30 % bis 40 % Steigung) sind von sandigem Lösslehm und grauem Schiefer geprägt.

Nach der Lese am 09. September 2020 wurden die Trauben zu 90 % entrappt. Spontane und zügige Gärung. Sanfte Extraktion. Temperatur zwischen 19 und 28 Grad Celsius. Schonende Pressung nach 11 Tagen auf der Maische.  Ausbau im Edelstahl. Ohne Filtration und Schwefel abgefüllt.

Aromen nach Amarena Kirsche und schwarzen Johannisbeeren. Saftig und kräuterig am Gaumen mit einer leicht pfefferigen Würze im Abgang. Unbedingt vorher dekantieren.

Auf Lager

Zusätzliche Informationen

Zusätzliche Informationen

Gewicht1,6 kg
Wein

Rotwein

Trinkreife

2032

Importeur

Raum & Wein, Friedberger Landstraße 86, 60316 Frankfurt

Hinweise

enthält Sulfite

Hersteller

Sebastian Hauber, D- 65195 Wiesbaden

Passt zu

Ofengemüse, Rinderschmorbraten

Inhalt/Menge

0.75

Säure

6.1

Weingut

Château Sulfite

Restzucker

0.1

Alkoholgehalt

13

Jahrgang

2020

Region

Rheingau

Land

Deutschland

Geschmack

Floral, Fruchtig, Schwer, Vegetativ, Würzig

Vegan

Ja

Rebsorte

Pinot Noir

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Über das Weingut

Château Sulfite

Menschen stehen bei diesem Startup an erster Stelle. Ohne helfende Hände, Freunde und Familie wäre dieses Mini - Weingut nicht möglich gewesen.

Ich, Sebastian Hauber, studiere Weinbau & Önologie in Geisenheim. Mein Weg bis hier war nicht immer von Trauben begleitet. Mein Großvater hat einen kleinen "Wengert" wie man im Schwäbischen zu sagen pflegt. Hier habe ich vermutlich das erste mal Kontakt mit Trauben, Wein und Landwirtschaft gehabt. Über die Jahre verlor sich das Interesse, bevor ich als Erwachsener über das Wein trinken den Weg zurück zu den Reben gefunden habe. 
Neben der Theorie des Studiums ist es mir wichtig Erlerntes direkt anzuwenden und meine eigenen Ideen umzusetzen. Deshalb habe ich Ende 2019 nach Weinbergen im Rheingau gesucht und bin in Lorch am Rhein fündig geworden. Dank meiner Arbeitgeberin Theresa Breuer habe ich auch die Möglichkeit die Weine an einem schönen Ort auszubauen. 

Normalerweise benötigen Weingüter je nach Bewirtschaftungsweise zwischen 200 - 250 Stunden Arbeitszeit.
Im ersten Jahr 2020 haben wir 275 Stunden für ca. 0,5 Hektar benötigt. Vor allem deshalb, weil alles in Handarbeit entsteht und nur sehr begrenzt Maschinen in den Steillagen zum Einsatz kommen.

Über die Rebsorte

Pinot Noir

Pinot Noir, oder auch Spätburgunder, ist die dominierende Rotweintraube des Burgunds, die mittlerweile in Weinregionen auf der ganzen Welt verbreitet (und ausgiebig erforscht) ist. Der schwer fassbare Charme der Sorte hat sie in alle möglichen Weinanbaugebiete geführt.
 
Diese reichen von Westdeutschland (als Spätburgunder) und Norditalien bis nach Chile, Südafrika, Australien, Neuseeland und die USA. Kalifornien, Oregon und Neuseeland sind wohl die größten Zentren für die Rebsorte außerhalb ihres Heimatgebietes. Dennoch wird in all diesen Gebieten großartiger Pinot Noir hergestellt.
 
Die Essenz des Pinot Noir Weins ist sein Aroma von roten Beeren und Kirschen (frische rote Kirschen in leichteren Weinen und geschmorte schwarze Kirschen in gewichtigeren Beispielen). Viele der komplexeren Beispiele zeigen einen Hauch von Waldboden. Gut gekelterte Pinot Noirs, besonders aus wärmeren Jahrgängen, erinnern an Leder und Veilchen, manchmal auch an einen Syrah.
 
Es gibt zwei Theorien bezüglich des Pinot-Namens. Eine besagt, dass er entstanden ist, weil die Trauben die Form eines Pinienzapfens haben (Pinot auf Französisch).
 
Möglicherweise stammt er aber auch von einem Ortsnamen in Frankreich wie Pinos oder Pignols ab, von wo aus die Stecklinge gewonnen wurden. In Pignols in der Auvergne wird zum Beispiel seit dem Mittelalter Pinot angebaut.
 
Früher glaubte man, dass Pinot Noir, Pinot Blanc, Pinot Gris, Pinot Meunier, Pinot Précoce (Frühburgunder) und andere zu einer "Pinot-Familie" von verschiedenen Rebsorten gehören. Aber die DNA-Profilierung hat gezeigt, dass sie den gleichen genetischen Fingerabdruck haben. Daher sollten sie eigentlich als Mutationen oder Klone einer gemeinsamen Sorte betrachtet werden.
 
Der Beweis dafür kann im Weinberg erbracht werden; oft tragen Pinot-Reben Trauben mit Früchten unterschiedlicher Farbe oder sogar gestreifte Beeren. Außerdem gibt es über 40 Klone, die von der französischen Regierungsbehörde ENTRAV-INRA unter dem Namen Pinot Noir klassifiziert wurden.
 
Die klonale Vielfalt und die Neigung zur Mutation des Pinot hängt mit seinem Alter zusammen - man nimmt an, dass er seit 2.000 Jahren existiert. Pinot ist auch ein Vorfahre einer großen Anzahl von Rebsorten, die heute bekannt sind. Zusammen mit dem ehrwürdigen, aber weitgehend vergessenen Gouais Blanc ist er ein Elternteil von Rebsorten wie Gamay Noir, Aligoté und Pinot Noirs Weißwein-Gegenstück, Chardonnay.
 
Der Pinot Noir bleibt der Patriarch der Pinot-Rebsorten. Die Abkürzung "Pinot" wird im allgemeinen Sprachgebrauch meist als Pinot Noir verstanden.