Ina Wihler

Santis Orange Müller Thurgau & Chardonnay

19,40

25.87€/L, Preise inkl. 19% MwSt, zzgl. Versandkosten

100 % Handlese.
Spontan auf der Maische vergoren.
Ungefiltert und ungeschult abgefüllt.
Sattes Gelb, dichte Struktur, frische Säure.

Auf Lager

Zusätzliche Informationen

Zusätzliche Informationen

Gewicht1,3 kg
Wein

Orange- / Naturalwein

Trinkreife

2027

Importeur

Raum & Wein, Friedberger Landstraße 86, 60316 Frankfurt

Hinweise

enthält Sulfite

Hersteller

Landweingut Ina Wihler, Kirchstraße 13, 79241 Ihringen am Kaiserstuhl

Passt zu

BBQ

Inhalt/Menge

0.75

Verschlussart

Naturkork

Säure

6.5

Weingut

Ina Wihler

Restzucker

0.7

Alkoholgehalt

11.5

Jahrgang

2020

Region

Kaiserstuhl

Land

Deutschland

Geschmack

Fruchtig, Mittel

Rebsorte

Chardonnay, Müller-Thurgau

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Über das Weingut

Ina Wihler

Wein war stets Haupthema am Familientisch von Ina Wihler. Die Frauen der Familie kümmerten sich seit jeher um Weinberge und Ihr Vater, ehemals Kellermeister, ist heute der Betriebsleiter eines großen Weinguts, in dem Ina ebenfalls im Marketing und Vertrieb tätig ist.
Im Nebenerwerb jedoch, betreibt die aufstrebende Winzerin ihr eigenes Weingut und widmet sich ihrer Idee hochqualitative Bio-Weine voller Authentizität und Tiefgang auf Flasche zu bringen. Den Grundstein eigener Weinbereitung legte sie, als sie sich nach dem Abitur entschied die Reben ihrer Großmutter zu übernehmen. Nach diversen Praktika in der Kellerwirtschaft und Weingutsverwaltung folgte das Studium der internationalen Weinwirtschaft in Geisenheim. Dort reifte die Überlegung, Weine im Einklang mit der Natur und eigenem Etikett zu produzieren für solche, die sich für Bio-Weine mit hohem Wiedererkennungswert begeistern zu wissen.
Auf den 2,5 Hektar im badischen Ihringen am Kaiserstuhl arbeitet sie seit 5 Jahren ohne Herbizide und seit 2 Jahren nach ökologischen Richtlinien. Das dem Schwarzwald vorgelagerte Hügelgebiet eignet sich hervorragend für die sonnenverwöhnten Burgunder Ina Wihlers.  Vergrößern möchte sie sich nicht. Viel eher ist der Blick auf die Qualität gerichtet und die wird nicht dem Zufall überlassen. Daher kann man die Winzerin morgens bei Laubarbeiten, nachmittags beim Spritzen der Reben und manchmal noch spät abends im Weinberg antreffen, wo sie evtl. noch kleine Mengen Wein für Kunden von Hand abfüllt, etikettiert und verpackt.
Die Inspiration ihrer Oma und Großtante zum Weinanbau spiegelt sich nicht nur in der Liebe zur Arbeit in der Natur, sondern auch in den Etiketten wieder. Illustriert von Michael Genter aus Freiburg, zieren ihre familiären Vorbilder ihre 3 unterschiedlich ausgebauten Weißburgunder.  
Ob nun klassischer Weißburgunder aus dem Edelstahl, unfiltriert im gebrauchten Barrique gelagert oder in der Tonamphore maischevergoren. Ina Wihlers Weine sind eine Bereicherung der einzigartigen Kulturlandschaft in Baden und tragen maßgeblich zum guten Ruf der aus dieser Gegend stammenden Burgunder bei.

Über die Rebsorte

Chardonnay

Chardonnay ist die berühmteste Weißweinsorte der Welt und eine der am häufigsten angebauten Rebsorten weltweit. Sie ist vor allem als weiße Rebsorte des Burgunds und Grundwein der Champagne bekannt. Chardonnay-Weine werden in einer Vielzahl von Stilen hergestellt und können Fruchtnoten aufweisen, die von zitrusartig und mineralisch bis hin zu exotisch und röstig reichen. Er ist in Weinregionen auf der ganzen Welt zu finden.
 
Trotz seines weltweiten Erfolgs ist der Chardonnay als Rebsorte relativ neutral und gilt nicht als aromatisch. In der Tat wird sie oft als "Traube des Winzers" bezeichnet, denn in der Kellerei werden viele ihrer charakteristischen Eigenschaften verstärkt oder reduziert.
 
Die Chardonnay-Rebe bringt Weine von heller, goldener Farbe hervor, mit Noten von Zitrusfrüchten, grünem Apfel, Blüten und Mandeln oder Haferflocken. Am Gaumen hat der Chardonnay einen mäßigen Säuregehalt und einen mäßigen Alkoholgehalt bei mittlerem Körper.
 
Das Klima sowie der Weinbau und die Weinbereitung spielen eine wichtige Rolle für die Aromen und den Geschmack des entstehenden Weins.
Die kühlsten Chardonnay-Weinberge (z. B. in Chablis, in der Champagne und in Deutschland) tendieren zu Aromen von grünem Apfel. Auch mineralische Aromen wie Kreide, nasse Steine und Muschelschalen finden sich in den Geschmacksnoten des Chardonnay wieder.
 
Diese werden manchmal auf die Böden des Weinbergs zurückgeführt. In den Weinen des Chablis beispielsweise zeigt sich der Chardonnay oft von seiner mineralischsten Seite. Bei der Weinbereitung wird wenig oder gar kein Eichenholz verwendet, und oft finden sich Noten von Zitrusfrüchten, Blüten und Kreide zusammen mit einem hohen Säuregehalt.
 
Die berühmten Kimmeridigan-Böden (alte Austernschalen) des Chablis werden oft für diese kalkhaltige Mineralität verantwortlich gemacht. Dies steht im Gegensatz zu den vollmundigeren Chardonnays der Neuen Welt.
 
Auch wenn sich die Weinbereitung und der Stil des Chardonnay in den letzten zehn Jahren weiterentwickelt haben, zeigen Chardonnays aus der Neuen Welt (z. B. aus Australien oder Kalifornien) oft mehr Körper, Frucht und Gewicht am Gaumen, mit Noten von exotischen Früchten und gerösteter Eiche in der Nase. Generell sind diese warmen Regionen, zu denen auch Chile, Südafrika und Argentinien gehören, eher tropisch geprägt.
 
Stilistisch bewegen sich die meisten trockenen Chardonnay-Weine weltweit innerhalb dieses Spektrums. Die Weine aus dem Burgund zum Beispiel vereinen die Mineralität des Chablis mit der Kraft der Neuen Welt, oft mit Eichenholz, und bieten faszinierende (manchmal subtile) Steinfruchtaromen mit konzentriertem Geschmack und einer beeindruckend ausgewogenen und frischen Länge am Gaumen.
 
Für viele Chardonnay-Liebhaber, von Winzern bis hin zu Weinliebhabern, ist Burgund nach wie vor der Prüfstein, an dem viele Chardonnay-Weine gemessen werden.


Müller-Thurgau

Müller-Thurgau oder auch Rivaner genannt, ist eine Weißwein-Rebsorte, die vorwiegend in Deutschland angebaut wird. Sie ist eine Kreuzung aus Riesling und Madeleine Royale und wurde 1882 von Dr. Herman Müller (aus Thurgau, Schweiz) gezüchtet, nach dem sie auch benannt ist. Nur wenige Weinexperten haben etwas Gutes über den Müller-Thurgau zu sagen, und die Sorte wird immer wieder dafür verantwortlich gemacht, den faden, halbtrockenen Stil des Weißweins zu produzieren, der Deutschland bis in die 1980er Jahre dominierte.
 
In Deutschland wird Müller-Thurgau oft verschnitten, entweder als Teil der berüchtigten Liebfraumilch-Kategorie oder mit Morio-Muskat. Es gab eine Zeit, in der mehr Müller-Thurgau aus Deutschland kam als jeder andere Wein, aber in den 1980er und 1990er Jahren änderte sich der kommerzielle Geschmack und die Sorte wurde massiv unpopulär.
 
Infolgedessen wurde ein großer Teil des deutschen Müller-Thurgau hochgezogen und durch höherwertige Sorten wie Riesling und Silvaner ersetzt. Obwohl der Müller-Thurgau eine vielgeschmähte Weintraube ist, sollte seine Rolle beim Wiederaufbau der deutschen und österreichischen Weinproduktion nicht unterschätzt werden, da sie mit viel Pflege und Leidenschaft sehr feine, fruchtbetonte Weine mit viel Trinkfluss ergeben.