Weingut Keßler

Spätburgunder Rosé

7,60

10.13€/L, Preise inkl. 19% MwSt, zzgl. Versandkosten

Der Spätburgunder Rosé vom Weingut Keßler aus Rheinhessen ist ein wunderbarer Speisenbegleiter zu verschiedenen Fischgerichten, Salaten oder exotischen Currys. Aber auch solo auf der Terrasse und als Aperitif lädt er ein. Er präsentiert sich mit Aromen von roten Früchten nach Himbeeren, Erdbeeren und Rosenblättern. Am Gaumen wirkt der Wein süffig und elegant. Die dezente Restsüße sorgt in Kombination mit der lebendigen Säure für ein stimmiges Geschmackserlebnis. Im Nachgang finden sich Aromen nach roten Beeren und reifer Kirsche.

Auf Lager

Zusätzliche Informationen

Zusätzliche Informationen

Gewicht1,6 kg
Wein

Rosé

Trinkreife

2027

Importeur

Raum & Wein, Friedberger Landstraße 86, 60316 Frankfurt

Hinweise

enthält Sulfite

Hersteller

Weingut Keßler GbR, Sörgenlocher Weg 3, 55270 Zornheim

Passt zu

Curry, Fisch, Salat

Inhalt/Menge

0.75

Säure

k.a.

Weingut

Weingut Keßler

Restzucker

k.a.

Alkoholgehalt

12

Jahrgang

2020

Region

Rheinhessen

Land

Deutschland

Geschmack

Floral, Fruchtig, Leicht

Vegan

Ja

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Über das Weingut

Weingut Keßler

Das Weingut Keßler aus Zornheim im Weinbaugebiet Rheinhessen wurde im Jahre 1989 von Edith und Norbert Keßler gegründet. Sohn Johannes wuchs im elterlichen Weingut auf und ist seit nunmehr 6 Jahren für die Weine verantwortlich.
Die beiden Generationen arbeiten heute mit Erfahrung, Leidenschaft und Kreativität Hand in Hand und produzieren nachhaltig und ökologisch Weine die Spaß bringen und für Menschen gemacht, die die Natur schätzen.
Die verantwortungsvolle und umweltbewusste Bearbeitung der Weinberge ist für Johannes selbstverständlich. Seit 2005 biozertifiziert und ab 2021 im Demeterbund zertifiziert steht das Weingut und deren Arbeit für für ein ganzheitliches Anbausystem, sowie den Erhalt des natürlichen Lebensraums für Pflanzen und Tiere.
Bei einem Spaziergang durch die Weingärten fällt die Artenvielfalt auf. Ganz bewusst fördern Sie die Verbreitung von Nützlingen und arbeiten immer an einem biologisch aktiven Boden als idealen Standort für gesunden und stabilen Reben.
 

Über die Rebsorte

Spätburgunder

Pinot Noir, oder auch Spätburgunder, ist die dominierende Rotweintraube des Burgunds, die mittlerweile in Weinregionen auf der ganzen Welt verbreitet (und ausgiebig erforscht) ist. Der schwer fassbare Charme der Sorte hat sie in alle möglichen Weinanbaugebiete geführt.
 
Diese reichen von Westdeutschland (als Spätburgunder) und Norditalien bis nach Chile, Südafrika, Australien, Neuseeland und die USA. Kalifornien, Oregon und Neuseeland sind wohl die größten Zentren für die Rebsorte außerhalb ihres Heimatgebietes. Dennoch wird in all diesen Gebieten großartiger Pinot Noir hergestellt.
 
Die Essenz des Pinot Noir Weins ist sein Aroma von roten Beeren und Kirschen (frische rote Kirschen in leichteren Weinen und geschmorte schwarze Kirschen in gewichtigeren Beispielen). Viele der komplexeren Beispiele zeigen einen Hauch von Waldboden. Gut gekelterte Pinot Noirs, besonders aus wärmeren Jahrgängen, erinnern an Leder und Veilchen, manchmal auch an einen Syrah.
 
Es gibt zwei Theorien bezüglich des Pinot-Namens. Eine besagt, dass er entstanden ist, weil die Trauben die Form eines Pinienzapfens haben (Pinot auf Französisch).
 
Möglicherweise stammt er aber auch von einem Ortsnamen in Frankreich wie Pinos oder Pignols ab, von wo aus die Stecklinge gewonnen wurden. In Pignols in der Auvergne wird zum Beispiel seit dem Mittelalter Pinot angebaut.
 
Früher glaubte man, dass Pinot Noir, Pinot Blanc, Pinot Gris, Pinot Meunier, Pinot Précoce (Frühburgunder) und andere zu einer "Pinot-Familie" von verschiedenen Rebsorten gehören. Aber die DNA-Profilierung hat gezeigt, dass sie den gleichen genetischen Fingerabdruck haben. Daher sollten sie eigentlich als Mutationen oder Klone einer gemeinsamen Sorte betrachtet werden.
 
Der Beweis dafür kann im Weinberg erbracht werden; oft tragen Pinot-Reben Trauben mit Früchten unterschiedlicher Farbe oder sogar gestreifte Beeren. Außerdem gibt es über 40 Klone, die von der französischen Regierungsbehörde ENTRAV-INRA unter dem Namen Pinot Noir klassifiziert wurden.
 
Die klonale Vielfalt und die Neigung zur Mutation des Pinot hängt mit seinem Alter zusammen - man nimmt an, dass er seit 2.000 Jahren existiert. Pinot ist auch ein Vorfahre einer großen Anzahl von Rebsorten, die heute bekannt sind. Zusammen mit dem ehrwürdigen, aber weitgehend vergessenen Gouais Blanc ist er ein Elternteil von Rebsorten wie Gamay Noir, Aligoté und Pinot Noirs Weißwein-Gegenstück, Chardonnay.
 
Der Pinot Noir bleibt der Patriarch der Pinot-Rebsorten. Die Abkürzung "Pinot" wird im allgemeinen Sprachgebrauch meist als Pinot Noir verstanden.