Weingut Geil

Spätburgunder

8,60

11.47€/L, Preise inkl. 19% MwSt, zzgl. Versandkosten

 Für diesen Rotwein werden die besten Spätburgundertrauben aus den Westhofener Lagen in Rheinhessen per Hand gelesen, lange auf der Maische vergoren und für zwei Jahre im großen Holzfass ausgebaut. Der Spätburgunder vom Weingut Geil ist ein kräftiger, tanninbetonter Wein mit intensiven Aromen nach Erdbeer- und Himbeeren, die von einer zarten Vanille- und Dörrpflaumennote und einer purpurroten Farbe gekrönt werden. Auch die verspielte Säure runden das Genusserlebnis perfekt ab. 

Die Brüder vom Weingut Geil haben es geschafft einen ausgewogenen Wein, harmonisch und körperreich fast ohne Restzucker zu vinifizieren.

Als Speisebegleitung empfehlen wir Wildgerichte, oder mittelkräftigen Käse. 

Auf Lager

Zusätzliche Informationen

Zusätzliche Informationen

Gewicht1,4 kg
Wein

Rotwein

Trinkreife

2024

Hinweise

enthält Sulfite

Hersteller

Weingut Familie Geil, Am Römer 22-24, 55234 Monzernheim

Vegan

Ja

Passt zu

Kalb, mittelkräftiger Käse, Wild

Inhalt/Menge

0.75

Verschlussart

Naturkork

Säure

5.1

Weingut

Weingut Geil

Restzucker

0.3

Alkoholgehalt

13

Jahrgang

2016

Region

Rheinhessen

Land

Deutschland

Rebsorte

Spätburgunder

Importeur

Raum & Wein, Friedberger Landstraße 86, 60316 Frankfurt

Geschmack

Fruchtig, Leicht, Rauchig, Würzig

Bewertungen (0)

Bewertungen

Es gibt noch keine Bewertungen.

Nur angemeldete Kunden, die dieses Produkt gekauft haben, dürfen eine Bewertung abgeben.

Über das Weingut

Weingut Geil

Zwei der beliebtesten Weine unseres Sortiments beziehen wir vom Weingut Geil aus Monzernheim. Die trocken ausgebaute Scheurebe, der zwei Winzerbrüder Sebastian und Paul, so wie der feinherb ausgebaute Gelbe Muskateller.
Des Weiteren reihen sich in unserem Weinsortiment noch ein Spätburgunder und ein Lagenriesling vom historischen Weingut aus Rheinhessen ein. 
 
Rheinhessen erstreckt sich über 26000 Hektar und gilt damit als größtes deutsches Weinanbaugebiet. Mittlerweile wird das "Land der tausend Hügel" von über 4000 Winzern und Winzerfamilien bewirtschaftet. 
Eine dieser Winzerfamilien ist die Familie Geil, deren Römerhof in Monzernheim schon seit Jahrhunderten in Familienhand liegt. Die Geschichte der traditionsreichen Familie reicht bis in das Jahr 1463 zurück. Sie lebte lange vor allem vom Ackerbau. Erst um 1900 wurden Weine in Flaschen abgefüllt. Auf diesem Grundstein wurde in den 1960er-Jahren die Flaschenweinvermarktung ausgebaut. Das historische Kreuzgewölbe wurde um 1800 errichtet, wo sich ebenfalls die Vinothek befindet. Der aus Ziegelsteinen erbaute Keller stammt aus 1907. Die Jugendstilelemente am Wohnhaus finden sich so auch auf den Flaschenetiketten wieder.
 
Schön gelegen an einem Südhang umfassen die Weinberge insgesamt 18 Hektar Rebfläche. Am Rande des westlichen Wonnegaus, mit deren Einzellagen Goldberg (Monzernheim), Morstein (Westhofen), sowie Hasensprung (Bechtheim). Sie sind mit den Weißweinsorten Riesling, Silvaner, Weißburgunder, Grauburgunder, Chardonnay und Huxelrebe, sowie mit den Rotweinsorten Spätburgunder, St. Laurent, Regent, Dornfelder und Portugieser bestockt.
Ulrich und Sigrid haben in den letzten 20 Jahren Winzerhandwerk mit hohem Anspruch betrieben und viel Wert auf umweltbewusste Bewirtschaftung und Pflege der Rebstöcke, sowie auf die unterschiedlichen Bodentypen abgestimmte Bearbeitung gelegt.
So geht man gegen Unkraut herbizidfrei und mechanisch vor, anstelle Chemie zur Schädlingsbekämpfung einzusetzen. Dadurch gelingt es den Weinberg, der vorwiegend aus Löss und Kalkmergel besteht, zu schonen. In der Weinbereitung, sowie im Weinbau lautet die Devise weniger ist mehr. Die grüne Lese und die mehrfache selektive Lese gehören bei Orts- und Lagenweinen im Weingut Geil zur Selbstverständlichkeit. Es wird sehr viel Wert auf qualitätssteigernde Maßnahmen im Weinberg durch den Einsatz von Handarbeit gelegt. So gelangen die Weine mit wenig maschinellem Einsatz zu hoher Qualität. Je nach Weintyp erfolgt der Ausbau im Edelstahltank für frische und fruchtige Weißweine, im großen Holzfass für  reife und gehaltvolle Rot- und Weißweine oder im Barrique für schwere Rotweine. 
 
Die beiden betriebsleitenden Söhne Sebastian und Paul haben nach Ihrer dreijährigen Ausbildung in rheinhessischen und pfälzer Betrieben die Weiterbildung zum Weinbautechniker absolviert und sind seit mehreren Jahren für den gesamten Weinbau und die Weinbereitung zuständig. Unterstützt durch die gesamte Familie und ein starkes Team sind alle bestrebt, die Weinqualität zu steigern. 

Über die Rebsorte

Spätburgunder

Pinot Noir, oder auch Spätburgunder, ist die dominierende Rotweintraube des Burgunds, die mittlerweile in Weinregionen auf der ganzen Welt verbreitet (und ausgiebig erforscht) ist. Der schwer fassbare Charme der Sorte hat sie in alle möglichen Weinanbaugebiete geführt.
 
Diese reichen von Westdeutschland (als Spätburgunder) und Norditalien bis nach Chile, Südafrika, Australien, Neuseeland und die USA. Kalifornien, Oregon und Neuseeland sind wohl die größten Zentren für die Rebsorte außerhalb ihres Heimatgebietes. Dennoch wird in all diesen Gebieten großartiger Pinot Noir hergestellt.
 
Die Essenz des Pinot Noir Weins ist sein Aroma von roten Beeren und Kirschen (frische rote Kirschen in leichteren Weinen und geschmorte schwarze Kirschen in gewichtigeren Beispielen). Viele der komplexeren Beispiele zeigen einen Hauch von Waldboden. Gut gekelterte Pinot Noirs, besonders aus wärmeren Jahrgängen, erinnern an Leder und Veilchen, manchmal auch an einen Syrah.
 
Es gibt zwei Theorien bezüglich des Pinot-Namens. Eine besagt, dass er entstanden ist, weil die Trauben die Form eines Pinienzapfens haben (Pinot auf Französisch).
 
Möglicherweise stammt er aber auch von einem Ortsnamen in Frankreich wie Pinos oder Pignols ab, von wo aus die Stecklinge gewonnen wurden. In Pignols in der Auvergne wird zum Beispiel seit dem Mittelalter Pinot angebaut.
 
Früher glaubte man, dass Pinot Noir, Pinot Blanc, Pinot Gris, Pinot Meunier, Pinot Précoce (Frühburgunder) und andere zu einer "Pinot-Familie" von verschiedenen Rebsorten gehören. Aber die DNA-Profilierung hat gezeigt, dass sie den gleichen genetischen Fingerabdruck haben. Daher sollten sie eigentlich als Mutationen oder Klone einer gemeinsamen Sorte betrachtet werden.
 
Der Beweis dafür kann im Weinberg erbracht werden; oft tragen Pinot-Reben Trauben mit Früchten unterschiedlicher Farbe oder sogar gestreifte Beeren. Außerdem gibt es über 40 Klone, die von der französischen Regierungsbehörde ENTRAV-INRA unter dem Namen Pinot Noir klassifiziert wurden.
 
Die klonale Vielfalt und die Neigung zur Mutation des Pinot hängt mit seinem Alter zusammen - man nimmt an, dass er seit 2.000 Jahren existiert. Pinot ist auch ein Vorfahre einer großen Anzahl von Rebsorten, die heute bekannt sind. Zusammen mit dem ehrwürdigen, aber weitgehend vergessenen Gouais Blanc ist er ein Elternteil von Rebsorten wie Gamay Noir, Aligoté und Pinot Noirs Weißwein-Gegenstück, Chardonnay.
 
Der Pinot Noir bleibt der Patriarch der Pinot-Rebsorten. Die Abkürzung "Pinot" wird im allgemeinen Sprachgebrauch meist als Pinot Noir verstanden.