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Weingut Jülg

Crémant

14,20

18.93€/L, Preise inkl. 19% MwSt, zzgl. Versandkosten

Die Sekte vom Weingut Jülg entstehen klassisch durch die traditionelle Flaschengärung. Reine Handlese von ausschließlich gesundem Traubengut, Lagerung von mindestens einem Jahr und ein aufwendiges Abtrennen der Hefe durch Rütteln der Flasche sind strikte Kriterien. Aprikose, Pfirsich, weiße Blüten und etwas Brioche.

Auf Lager

Zusätzliche Informationen

Zusätzliche Informationen

Gewicht1.6 kg
Wein

Schaumwein

Geschmack

Floral, Mittel

Weingut

Weingut Jülg

Rebsorte

Chardonnay, Weißburgunder

Land

Deutschland

Region

Pfalz

Jahrgang

2018

Alkoholgehalt

12.5

Restzucker

6,6

Säure

7.9

Trinkreife

2026

Verschlussart

Schaumweinkork

Inhalt/Menge

0.75

Passt zu

Aperitif, Käse, Oliven

Vegan

Nein

Hersteller

Weingut Jülg, Hauptstraße 1, 76889 Schweigen-Rechtenbach

Hinweise

enthält Sulfite

Importeur

Raum & Wein, Friedberger Landstraße 86, 60316 Frankfurt

Über das Weingut

Weingut Jülg

Oskar Jülg gründete 1961 mit seiner Frau das Weingut in einem ehemaligen Forsthaus in der Gemeinde Schweigen. Dort an der südlichen Weinstraße im Anbaugebiet Pfalz warf der Quereinsteiger viele geltende Lehrmeinungen über Bord, um Weine in der Region zu produzieren, wie er sie sonst aus Frankreich kannte. Er setzte damals Rebstöcke aus dem Burgund, welche zwar kleinere, aber dafür geschmacksintensivere Trauben liefern. Diese Reben besitzen mittlerweile das richtige Alter, um die Grundlage für große Weine zu bilden. Nach seinem frühen Tod übernahm der gerade einmal 21 Jahre alte Sohn Werner den Betrieb und führte die Familientradition gemeinsam mit seiner Frau fort. Als gelernter Winzer entwickelte Werner den Stil des Guts weiter und begann nebenher mit viel Geduld und Liebe zum Handwerk eigene Sekte herzustellen. Sein ebenso weinbegeisterter Bruder Peter eröffnete mit seiner Frau  Lydia 1993 im nur wenige Kilometer entfernten elsässischen Seebach das Maison Jülg, in welchem er sich der Herstellung von Crémants und Sekten aus traditioneller Flaschengärung verschrieb.
Heutzutage wird das Weingut immer noch von Werner Jülg geführt, wobei die Verantwortung im Weinkeller inzwischen auf Sohn Johannes fällt. Dieser nutze als junger ambitionierter Weinmacher konsequent die Chancen, die sich seinem Vater nicht anboten. Er verließ den elterlichen Betrieb, lernte und arbeitete sieben Jahre lang auf deutschen Top-Weingütern und holte sich den letzten Schliff für seine Pinot-Noir-Passion schließlich im Burgund.
In Familienbesitz befinden sich 18 Hektar Rebfläche auf den Einzellagen Sonnenberg, Pfarrwingert, St. Paul und Wormberg, die zu 70% mit den weißen Sorten Riesling, Weißburgunder, Grauburgunder, Chardonnay, Muskateller, Gewürztraminer, Scheurebe und Sauvignon Blanc bepflanzt sind. Auf den restlichen 30% wachsen die Rotweinsorten Spätburgunder, St. Laurent, Schwarzriesling, Cabernet Sauvignon, Dornfelder und Portugieser. Durch entsprechende Maßnahmen wie Ausdünnen wird auf einen Maximalertrag von 65 hl/ha reduziert und die Weine werden sorten- und herkunftstypisch vinifiziert. Riesling und Spätburgunder durchlaufen zum Teil eine Spontangärung. Die Weißweine liegen lange auf der Feinhefe. Bestimmte Rotweine reifen im Barrique.
Was nun heute im Glas eingeschenkt wird ist die Essenz der Weitsicht Oskar und Werner Jülgs, die auf den Weinbau bezogen stets in Generationen dachten, als diese vor einem halben Jahrhundert französische Reben pflanzten. Heute profitiert davon Johannes Jülg und wenn er jetzt Pinot-Reben im Kammerberg setzt, werden sie das richtige Alter für herausragende Weine haben, wenn sein Sohn Oskar Jr. In 25 Jahren die Familientradition fortführen wird.

Über die Rebsorte

Chardonnay

Chardonnay ist eine der besten weißen Rebsorten der Welt und inzwischen ein wahrer Kosmopolit. Sie wächst und reift in allen Weinbaugebieten der Welt. Besonders gelungene Weine liefert die Rebsorte im nördlichen Italien, speziell im Friaul, ab. Chardonnay toleriert viele Bodenarten, kühles wie heißes Klima und ist daher bei den Winzern sehr beliebt.


Weißburgunder

Weißburgunder ist eine vielseitige Weißweinrebsorte, die für die Herstellung von stillen, schäumenden und süßen Dessertweinen verwendet wird. Obwohl sie nicht das prominenteste Mitglied der Pinot-Familie ist, hat sich die Sorte in verschiedenen Regionen bewährt, vor allem im Elsass im Nordosten Frankreichs und in der Region Südtirol in Italien.
 
Die Sorte wird oft als Zweitbesetzung für den Chardonnay angesehen, da sie einen ähnlichen mittelkräftigen bis vollmundigen Weinstil mit guter Säure hat und gut auf den Ausbau in Eichenholz reagiert. Zu den Sortencharakteren des Pinot Blanc gehören Apfel und Mandel und manchmal ein Hauch von Rauch, obwohl er - wie der Chardonnay - eine breite Palette für Maßnahmen des Winzers darstellt und die Aromen oft vom Stil abhängen.
 
Pinot Blanc ist eine weiße Mutation des Pinot Noir, mit einer geringeren Konzentration an Anthocyanen. Im Weinberg ist sie eine relativ fruchtbare Sorte, die in jeder Vegetationsperiode zuverlässige Erträge liefert. Die Trauben des Weißburgunders sind dicht gedrängt.    
 
 Im Weinberg ist sie eine relativ fruchtbare Sorte, die in jeder Vegetationsperiode zuverlässige Erträge liefert. Die Trauben des Weißburgunders sind dicht gedrängt und dadurch anfällig für verschiedene Mehltaukrankheiten.    
 
 
Die ursprüngliche Heimat des Weißburgunders ist wohl das Elsass, wo er etwas im Schatten der unbestrittenen Stars der Region, Riesling und Gewürztraminer, steht. Weißburgunderweine aus der Region sind typisch für Mandelaromen mit einem Hauch von Würze. Am Gaumen zeigen sie eine Reihe von Apfelaromen, meist am mehligen und cremigen Ende des Spektrums. Sie können leichte mineralische Merkmale aufweisen, die aber im Allgemeinen durch die in der Region bevorzugte Eichenbehandlung gedämpft werden.
 
Die Schaumweine des Cremant d'Alsace sind dagegen eher knackig und weisen oft eine Vielzahl von nussigen Aromen auf.
 
Durch eine Eigenart der elsässischen Appellationsgesetze können Weine, die als Pinot Blanc etikettiert sind, in Wirklichkeit einen nicht genannten Anteil an Auxerrois enthalten, eine ähnliche Rebsorte, die etwas weniger Säure hat. Seltsamerweise gilt diese Regel nicht für Auxerrois-bezeichnete Weine im Elsass.
 
Im Burgund, wo die Rebsorte vermutlich ursprünglich herkommt, ist sie in vielen Grand-Cru-Lagen noch erlaubt und gehört zu den wenig verbreiteten Sorten, die in der Champagne als Verschnitt zugelassen sind und die zweite Stelle hinter Pinot Noir, Chardonnay und Pinot Meunier einnehmen.
 
Außerhalb Frankreichs ist der Weißburgunder im Nordwesten Italiens weit verbreitet, wo er als Pinot Bianco bekannt ist. Hier wird er in einem leichteren, knackigeren Stil hergestellt, der nur selten mit Eichenholz ausgebaut wird, und wird oft mit anderen Sorten verschnitten. Pinot Bianco wird auch für die Herstellung von italienischen Schaumweinen verwendet: vor allem Franciacorta, Italiens Antwort auf Champagner.
 
In Deutschland und Österreich ist die Sorte als Weißburgunder oder Weißer Burgunder bekannt. In Deutschland sind die Weine in der Regel leicht und erfrischend, aber in Österreich kann man aus ihr die üppig süße und strukturierte Trockenbeerenauslese herstellen. Er wurde im 19. Jahrhundert hier eingeführt und wird im östlichen Teil des Landes, besonders in Niederosterreich und im Burgenland, großflächig angebaut.