Weingut Fuchs-Jacobus

Weißburgunder Beerenauslese

29,80

79.47€/L, Preise inkl. 19% MwSt, zzgl. Versandkosten

 Die Beerenauslese ist eine Spezialität der sehr späten Lese, die es versteht verführerische Fruchtsüße mit genügend Weinsäure zu kombinieren, damit ein ausgewogenes Ganzes entsteht. Mit einladenden Goldgelb fließt sie ins Glas und duftet nach Honig, Grapefruit, einem Blumengarten sowie leichten Anklänge von Orangenschale.

 

Hier trifft satte Frucht auf tiefgründige Struktur, sämiger Fruchtschmelz auf üppige Aromatik. Jetzt schon ein wahrhaftiges Spektakel an Aromen, doch das Lagerpotenzial dieses Tropfen ist enorm. 

Auf Lager

Zusätzliche Informationen

Zusätzliche Informationen

Gewicht0,7 kg
Wein

Edelsüß

Trinkreife

2032

Importeur

Raum & Wein, Friedberger Landstraße 86, 60316 Frankfurt

Hinweise

enthält Sulfite

Hersteller

Weingut Fuchs-Jacobus, Hof Steyert, 55444 Schweppenhausen

Passt zu

Käse, Sushi

Inhalt/Menge

0.375

Verschlussart

Naturkork

Säure

4.7

Weingut

Weingut Fuchs-Jacobus

Restzucker

0.2

Alkoholgehalt

13.5

Jahrgang

2019

Region

Nahe

Land

Deutschland

Rebsorte

Weißburgunder

Geschmack

Floral, Fruchtig, Mittel

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Über das Weingut

Weingut Fuchs-Jacobus

Die Passion für den Weinbau wurde Marlene und Wilfried Jacobus in die Wiege gelegt. Aus der engen Verbindung mit der Natur wuchs die „Mission“ für eine ökologische Wirtschaftsweise. Schon seit 1979 bewirtschaftet die Familie ihr besonderes Terroir nach biologisch-dynamischer Weinbau-Philosophie und den anspruchsvollen Richtlinien des Demeter-Verbandes. Diese Richtlinien übertreffen deutlich die Standards des EU-Biosiegels und sorgen dafür den respektvollen Umgang mit der Natur im Wein geschmacklich voll erlebbar zu machen. Der Boden mit seinen Mineralien, die Topografie und die Ausrichtung zur Sonne, das Mesoklima mit seinen Wetterphänomenen – das sind die bestimmenden Faktoren für den Charakter eines Weins. Französische Winzer haben ein Wort dafür geprägt: das Terroir
Die steilen Hänge des Steyerbergs sind ein ganz besonderes Terroir. Sie bestehen aus Schieferverwitterungsböden und lassen sich aufgrund der starken Neigung kaum maschinell bearbeiten. Nur zwischen den Rebzeilen ist mechanische Unterstützung möglich – alles andere ist Handarbeit. So auch die Pflege der Rebstöcke, die vom Boden bis in die Laubspitzen von Hand ausgedünnt und im Wuchs reguliert werden. Das unterstützt die Pflanzen ungemein, denn unterhalb der Erdoberfläche müssen sich die Wurzeln der Reben tief in den Schieferboden hineingraben (bis zu 15 Meter), damit sie auch längere Trockenheit überstehen können. Selbst Rudolf Steiner, der Begründer der Demeter-Anbauweise, hat die Besonderheiten des Schieferbodens schon erkannt und beschrieben, dass Schiefer eine außerordentliche Fähigkeit zur Sonnenrückstrahlung sowie Wärmespeicherung besitzt und der Rebe hohes Potential verleiht. Nur so lässt sich die hohe Qualität der Trauben stets garantieren, um so eine Grundlage für mineralisch-klare und gleichzeitig vielschichtige Weine zu bilden.

Über die Rebsorte

Weißburgunder

Weißburgunder ist eine vielseitige Weißweinrebsorte, die für die Herstellung von stillen, schäumenden und süßen Dessertweinen verwendet wird. Obwohl sie nicht das prominenteste Mitglied der Pinot-Familie ist, hat sich die Sorte in verschiedenen Regionen bewährt, vor allem im Elsass im Nordosten Frankreichs und in der Region Südtirol in Italien.
 
Die Sorte wird oft als Zweitbesetzung für den Chardonnay angesehen, da sie einen ähnlichen mittelkräftigen bis vollmundigen Weinstil mit guter Säure hat und gut auf den Ausbau in Eichenholz reagiert. Zu den Sortencharakteren des Pinot Blanc gehören Apfel und Mandel und manchmal ein Hauch von Rauch, obwohl er - wie der Chardonnay - eine breite Palette für Maßnahmen des Winzers darstellt und die Aromen oft vom Stil abhängen.
 
Pinot Blanc ist eine weiße Mutation des Pinot Noir, mit einer geringeren Konzentration an Anthocyanen. Im Weinberg ist sie eine relativ fruchtbare Sorte, die in jeder Vegetationsperiode zuverlässige Erträge liefert. Die Trauben des Weißburgunders sind dicht gedrängt.    
 
 Im Weinberg ist sie eine relativ fruchtbare Sorte, die in jeder Vegetationsperiode zuverlässige Erträge liefert. Die Trauben des Weißburgunders sind dicht gedrängt und dadurch anfällig für verschiedene Mehltaukrankheiten.    
 
 
Die ursprüngliche Heimat des Weißburgunders ist wohl das Elsass, wo er etwas im Schatten der unbestrittenen Stars der Region, Riesling und Gewürztraminer, steht. Weißburgunderweine aus der Region sind typisch für Mandelaromen mit einem Hauch von Würze. Am Gaumen zeigen sie eine Reihe von Apfelaromen, meist am mehligen und cremigen Ende des Spektrums. Sie können leichte mineralische Merkmale aufweisen, die aber im Allgemeinen durch die in der Region bevorzugte Eichenbehandlung gedämpft werden.
 
Die Schaumweine des Cremant d'Alsace sind dagegen eher knackig und weisen oft eine Vielzahl von nussigen Aromen auf.
 
Durch eine Eigenart der elsässischen Appellationsgesetze können Weine, die als Pinot Blanc etikettiert sind, in Wirklichkeit einen nicht genannten Anteil an Auxerrois enthalten, eine ähnliche Rebsorte, die etwas weniger Säure hat. Seltsamerweise gilt diese Regel nicht für Auxerrois-bezeichnete Weine im Elsass.
 
Im Burgund, wo die Rebsorte vermutlich ursprünglich herkommt, ist sie in vielen Grand-Cru-Lagen noch erlaubt und gehört zu den wenig verbreiteten Sorten, die in der Champagne als Verschnitt zugelassen sind und die zweite Stelle hinter Pinot Noir, Chardonnay und Pinot Meunier einnehmen.
 
Außerhalb Frankreichs ist der Weißburgunder im Nordwesten Italiens weit verbreitet, wo er als Pinot Bianco bekannt ist. Hier wird er in einem leichteren, knackigeren Stil hergestellt, der nur selten mit Eichenholz ausgebaut wird, und wird oft mit anderen Sorten verschnitten. Pinot Bianco wird auch für die Herstellung von italienischen Schaumweinen verwendet: vor allem Franciacorta, Italiens Antwort auf Champagner.
 
In Deutschland und Österreich ist die Sorte als Weißburgunder oder Weißer Burgunder bekannt. In Deutschland sind die Weine in der Regel leicht und erfrischend, aber in Österreich kann man aus ihr die üppig süße und strukturierte Trockenbeerenauslese herstellen. Er wurde im 19. Jahrhundert hier eingeführt und wird im östlichen Teil des Landes, besonders in Niederosterreich und im Burgenland, großflächig angebaut.