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Domaine du Seigneur

Yamakasi – Cuvée

15,50

20.67€/L, Preise inkl. 19% MwSt, zzgl. Versandkosten

Der Yamakasi ist ein Wein für den sofortigen Genuss, natürlich vinifiziert ohne großartig in die Weinbereitung einzugreifen, mit frischer, knackiger und durstlöschender roter Frucht. Diese Cuvée aus Grenache, Cinsault und Syrah sollte jung getrunken werden, um die Frische der Fruchtaromen in ihrer Höchstform zu erleben. In der Nase finden sich Aromen nach Cassis und Erdbeere. Am Gaumen besitzt dieser Wein sehr viel Druck mit einer saftigen Eleganz und Aromen wie Grapefruit, Heidelbeere und Granatapfel. Durch die Mezaration Carbonique bitzelt er ein wenig auf der Zunge. Diese Fruchtbombe kann man ebenfalls gut gekühlt genießen.

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Zusätzliche Informationen

Zusätzliche Informationen

Gewicht1,4 kg
Wein

Orange- / Naturalwein, Rotwein

Weingut

Domaine du Seigneur

Importeur

Raum & Wein, Friedberger Landstraße 86, 60316 Frankfurt

Rebsorte

Cinsault, Grenache, Syrah

Land

Frankreich

Region

Rhône

Jahrgang

2020

Alkoholgehalt

12.5

Restzucker

3

Säure

2.5

Trinkreife

2025

Verschlussart

Korken

Inhalt/Menge

0.75

Passt zu

Grllfleisch, Lamm, Ratatouille

Vegan

Ja

Hersteller

Domaine Duseigneur, 14 Chemin des Garrigues, 84230 Châteauneuf-du-Pape, Frankreich

Hinweise

enthält Sulfite

Geschmack

Floral, Fruchtig, Leicht, Rauchig, Würzig

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Über das Weingut

Domaine du Seigneur

Bernhard Seigneur betreibt das Weingut in fünfter Familiengeneration. Seit 2004 nach biologisch-dynamischen Richtlinien, um die Integrität der Bodenvielfalt und die darauf wachsenden Reben zu pflegen, aber auch um sie für die noch kommenden Generationen im geologischen und ökologischen Gleichgewicht zu halten.
Zunächst trieb es den jungen Bernard nach London, wo er als Investmentbanker tätig war. Doch 2002 kehrte er zurück in die Heimat und übernahm die Leitung des Familienbetriebs an der südlichen Rhône. Wegweisend war zu Beginn der Lagenwechsel des Weinguts zu der östlichen Rhône-Seite. Dass hier ausschließlich die für das Terroir bekannten, orangefarbenen Kieselsteine den Boden ausmachen ist ein Irrglaube.
Auch roter Ton, Kalksteinkies, Sandsteinsand marinen Ursprungs oder tieferer Schlamm von den Ufern der Rhône prägen die Bodenbeschaffenheit.
Diese abwechslungsreichen Lagen erstrecken sich über 30 Hektar zwischen Châteauneuf du Pape, Lirac und Côtes du Rhône Villages Laudun. Isoliert von einem dichten Waldstreifen, welcher die Parzellen vor Kontaminierung von Außen schützt. Alles ausschließlich mit den gebietstypischen Sorten Grenache, Syrah und Mourvèdre bepflanzt. Die strengen Regeln der Biodynamie schließen jegliche Unkrautbekämpfungsmittel, Düngemittel oder andere chemische Substanzen bei der Pflege der Weinberge aus. Zudem wird maschinelle Arbeit weitestgehend vermieden und auf Harken, wie auch Hacken gesetzt um die Dichte des Untergrunds nicht zu erhöhen.
Denn „ein großartiges Terroir zu besitzen ist wichtig, aber nicht ausreichend, um großartige Weine zu produzieren“, so Seigneur. Daher steht die Vitalität und Gesundheit zwischen den Reben für den Winzer an erster Stelle und wird mit Hingabe gepflegt.

Über die Rebsorte

Cinsault

Der Cinsault ist eine schon seit Jahrhunderten in Südfrankreich heimische Rotweintraube. Sie wird vornehmlich für die Erzeugung hochwertiger Roséweine und als klassischer Cuvée Partner in Weinen des Rhônetals genutzt. Die Weine besitzten eine hagebuttentönige Farbe mit einem rustikal bis runden Körper. Die Aromen sind nussig (Mandel), Kirsche und Kräuter.


Grenache

Grenache (Garnacha) ist eine Rotweintraube, die in Frankreich, Spanien, Australien und den Vereinigten Staaten weit verbreitet ist. Sie ist besonders vielseitig, sowohl im Weinberg als auch in der Kellerei, was erklären mag, warum sie eine der am meisten verbreiteten Trauben der Welt ist.
Grenache ist der französische (und international am meisten anerkannte) Name für die Traube, aber sie hat eine Reihe von Synonymen. In Spanien, wo sie eine der Vorzeigesorten des Landes ist, ist sie als Garnacha bekannt, und auf der Insel Sardinien ist sie seit Jahrhunderten als Cannonau bekannt. Einige glauben, dass die Traube ursprünglich aus Sardinien stammt und von den Aragonesen, die die Insel im 14. Jahrhundert besetzten, nach Spanien gebracht wurde.
In Frankreich wird Grenache vor allem im südlichen Rhônetal und in der Provence sowie im Languedoc-Roussillon angebaut. Am häufigsten findet man sie neben Syrah und Mourvedre im klassischen Southern Rhone Blend (vor allem in den Cotes du Rhone-Weinen), und sie ist die Hauptrebsorte in Chateauneuf-du-Pape.
Die Vielseitigkeit der Grenache bietet den Winzern alle möglichen Möglichkeiten. Ein Rosé auf Grenache-Basis ist einer der charakteristischen Weinstile Südfrankreichs. Die Sorte ist in den Cotes de Provence zusammen mit Cinsaut und Mourvedre weit verbreitet, und die besten Beispiele kommen aus den Städten Tavel und Lirac. In der Nähe der Grenze zu Spanien ist Grenache die Grundlage für die Süßweine von Banyuls.
In Spanien ist die Garnacha die am zweithäufigsten angebaute Rotweinrebsorte, nur noch übertroffen von ihrem modernen Verschnittpartner Tempranillo. Sie wird in fast allen Gegenden Spaniens angebaut, vor allem aber im Norden und Osten - sie ist der Hauptbestandteil der prestigeträchtigen Weine des Priorats. Die Ankunft der Reblaus auf der Iberischen Halbinsel im 19. Jahrhundert brachte der Garnacha unerwartete Vorteile; als die einheimischen Reben verwüstet wurden (Rioja war besonders stark betroffen), war es die robuste Garnacha, die die Weinberge wieder auffüllte und dazu beitrug, die Weinindustrie wieder zu beleben.
In den 1980er und 1990er Jahren wurde der Status der Grenache zurückgedrängt, aber sie überlebte die Bemühungen, sie auszurotten und kehrte im 21. Jahrhundert in die internationale Gunst zurück. Aufstrebende Weinbaunationen wie China, Mexiko und Israel kultivieren nun diese allgegenwärtige Rebsorte.
Grenache ist eine kräftige und widerstandsfähige Rebe mit einem starken Holzgerüst, die oft als freistehende Buschrebe angebaut wird. Sie ist resistent gegen Wind und Trockenheit und eignet sich daher auch für trockene Klimazonen in Kalifornien und Südaustralien. Da sie oft in heißen Umgebungen angebaut wird, kann der Alkoholgehalt von Weinen auf Grenache-Basis sehr hoch sein und oft 15 Prozent ABV übersteigen. Einige australische Winzer verwenden Grenache als Basis für verstärkte Weine im Portwein-Stil, aber die häufigste Verwendung im Land ist die GSM-Mischung - die klassische Kombination von Grenache - Shiraz - Mourvedre.
Grenache-Beeren haben eine dünne Haut und reifen spät in der Wachstumsperiode. Säure und Tannine können je nach Wachstumsbedingungen und Anbauniveau variieren, tendieren aber zum niedrigen bis mittleren Ende des Spektrums. Allerdings können alte Grenache-Reben, die auf Schiefer oder Stein gewachsen sind, wie im Priorat und Chateauneuf-du-Pape, tief konzentrierte Weine hervorbringen, die über viele Jahrzehnte reifen können.
Als Rebsortenwein produziert, zeigt Grenache reiche, würzige Beerenaromen, besonders Himbeere.


Syrah

Der Syrah oder auch Shiraz (Übersee) ist eine Kreuzung aus alten französischen Rebsorten, vermutlich aus dem Rhônetal stammend. Heutzutage findet man ihn in Frankreich, Spanien, der Schweiz und der neuen Welt. Mit mittlerem Brombeerrot bis tintiger Farbe ist er im Weinstil elegant-fruchtig bis konzentriert-würzig. Aromen nach Brom-, Heidelbeere, Schokolade, Pfeffer, Nelke, Teer, Wildnoten, Trüffel, Olive und Minze, enthält er eine mittlere bis lebendige Säure. Syrah und Shiraz, eine Rebsorte, zwei Namen, zwei Weinstile. Von der nord Rhône verführt sie mit elegant-mineralischer, extraktreich-würziger Kraft und ist der Maßstab aller Syrah Weine aus kühleren Regionen. Als Shiraz, in Australien, Südafrika, oder Amerika von der Sonne verwöhnt, eroberte sie die Weinwelt mit beeriger, schokoladensüßer, warm-weicher sinnlicher Intensität; mit Barrique-Ausbau auch leicht rauchig mit dem Duft nach Trüffel und Gewürzen des Orients. So verschieden sie auch sind, genießen beide Stile inzwischen höchste Anerkennung, sei es reinsortig, oder als Cuvée zusammen mit Cabernet Sauvignon, oder mit Grenache und Carignan.