Manche Weine erkennt man schon am Etikett. Bei Bleeke stimmt dieser erste Eindruck erstaunlich gut.
Bunt, verspielt und ein bisschen anders. Dahinter steckt aber keine Marketingidee, sondern ein Winzer, der Wein ohne Schablonen denkt. Jan-Philipp Bleeke gehört zu einer Generation, die sich nicht zwischen klassischem Handwerk und neuen Ideen entscheiden möchte. Seine Weine sind präzise, lebendig und voller Persönlichkeit – ohne sich an Konventionen festzuhalten.
Genau deshalb haben sie bei Raum & Wein sofort einen Platz gefunden.
Wer ist Jan-Philipp Bleeke?
Jan-Philipp Bleeke kommt aus Rheinhessen – einer Region, die sich in den vergangenen Jahren neu erfunden hat. Zwischen alten Weinbergen und einer jungen Winzergeneration entstehen hier Weine, die weniger von Tradition als von Haltung geprägt sind.
Nach Stationen im In- und Ausland entschied sich Bleeke bewusst dafür, seinen eigenen Stil zu entwickeln. Nicht größer. Nicht lauter. Sondern ehrlicher.
Im Mittelpunkt stehen gesunde Trauben, Zeit und möglichst wenige Eingriffe. Viele Weine werden spontan vergoren, einige bleiben lange auf der Feinhefe, andere bekommen Maischestandzeit. Immer mit derselben Idee: Der Wein soll seine eigene Geschichte erzählen.
Dabei wirkt nichts dogmatisch. Naturwein ist für Bleeke kein Selbstzweck. Entscheidend ist, ob der Wein funktioniert. Ob er Spannung hat. Ob man Lust auf das nächste Glas bekommt.
Genau diese Offenheit macht seine Kollektion so spannend.
Was macht die Weine von Bleeke besonders?
Wer die Weine von Bleeke trinkt, merkt schnell, dass hier nicht nach festen Rezepten gearbeitet wird.
Jede Flasche verfolgt ihre eigene Idee.
Mal steht eine Rebsorte im Mittelpunkt, mal eine bestimmte Art des Ausbaus. Manche Weine bleiben glasklar und geradlinig, andere gewinnen durch Maischestandzeit an Struktur und Grip. Gemeinsam haben sie, dass sie immer leicht zugänglich bleiben. Sie fordern Aufmerksamkeit, aber keine Bedienungsanleitung.
Bleeke arbeitet mit spontaner Vergärung, lässt den Weinen Zeit und verzichtet auf alles, was den Charakter der Trauben überdecken würde. Das Ergebnis sind Weine, die lebendig wirken und sich oft mit etwas Luft deutlich verändern.
Besonders spannend finden wir, dass Jan-Philipp auch Rebsorten zeigt, die häufig unterschätzt werden. Müller-Thurgau oder Dornfelder werden hier nicht als einfache Alltagsweine verstanden, sondern als eigenständige Persönlichkeiten mit überraschend viel Tiefe.
Unsere Lieblinge aus dem Sortiment
Red Aquarius – Dornfelder
Wer bei Dornfelder sofort an schwere, süße Rotweine denkt, sollte genau hier anfangen.
Red Aquarius räumt mit diesem Bild ziemlich gründlich auf.
Saftige Sauerkirschen, Waldbeeren und eine feine Kräuterwürze treffen auf eine frische Säure und weiche Tannine. Der Wein bleibt leichtfüßig, wirkt kühl und macht auch leicht gekühlt richtig Spaß.
Ein Dornfelder, der zeigt, wie spannend diese Rebsorte sein kann, wenn man sie ernst nimmt.
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Capt. Lucy – Pinot Blanc
Pinot Blanc kann unglaublich unkompliziert sein.
Capt. Lucy beweist, dass unkompliziert nicht gleich beliebig bedeutet.
Gelber Apfel, Birne und frische Kräuter treffen auf eine feine salzige Mineralität. Alles wirkt klar, saftig und angenehm präzise. Kein Wein, der laut Aufmerksamkeit sucht. Einer, der sich ganz selbstverständlich in den Abend einfügt und genau deshalb so oft nachgeschenkt wird.
Ein Weißburgunder mit Charakter und erstaunlich viel Trinkfluss.
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The Orange Space – Müller-Thurgau
Müller-Thurgau erlebt gerade eine verdiente zweite Chance.
The Orange Space zeigt warum.
Durch die Maischestandzeit gewinnt der Wein Struktur, Würze und einen feinen Grip. Dazu kommen getrocknete Zitrusnoten, Kräuter und gelbe Früchte. Trotz seiner Eigenständigkeit bleibt er offen und zugänglich.
Ein Orange Wine, der neugierig macht und zeigt, wie vielseitig Müller-Thurgau sein kann.
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Space Dream – Müller-Thurgau & Riesling
Space Dream verbindet zwei Rebsorten, die auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher sein könnten.
Der Riesling bringt Frische und Zug. Der Müller-Thurgau sorgt für Textur und Gelassenheit.
Im Glas entstehen Zitrus, weißer Pfirsich, etwas Kräuterwürze und eine feine Salzigkeit. Mit etwas Luft entwickelt der Wein zusätzliche Tiefe und bleibt bis zum letzten Schluck spannend.
Für uns eine der spannendsten Flaschen im Sortiment von Bleeke – unkompliziert zu trinken und trotzdem voller Charakter.
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Warum Bleeke bei Raum & Wein gelandet ist
Wir verbringen viel Zeit bei Winzern.
Nicht, weil wir möglichst viele Weine einkaufen möchten. Sondern weil wir verstehen wollen, wie Menschen arbeiten und warum ihre Weine genau so schmecken.
Bei Jan-Philipp Bleeke hatten wir ziemlich schnell das Gefühl, dass Wein hier ohne Umwege gedacht wird.
Keine Trends. Keine Etiketten für den schnellen Effekt. Stattdessen eine klare Vorstellung davon, wie handwerklich gemachter Wein heute aussehen kann.
Uns gefällt besonders, dass jede Flasche ihre eigene Identität besitzt. Die Weine wirken nicht wie Varianten derselben Idee, sondern wie unterschiedliche Kapitel derselben Geschichte.
Genau solche Winzer suchen wir.
Kleine Betriebe, die unabhängig arbeiten, ihre Entscheidungen selbst treffen und Weine machen, die Persönlichkeit zeigen. Nicht perfekt im klassischen Sinn, sondern lebendig, ehrlich und voller Eigenständigkeit.
Bleeke gehört für uns zu dieser neuen Generation deutscher Winzer, die zeigt, wie aufregend Rheinhessen heute sein kann.
Entdecke die Weine von Bleeke
Ob Orange Wine, Weißburgunder oder ein Dornfelder, der mit alten Vorurteilen aufräumt – die Kollektion von Jan-Philipp Bleeke zeigt, wie vielseitig moderner deutscher Wein sein kann.



